"Geduld ist eine Tugend" 

Sonntag, 5 Mai, 2019 - 08:03

"Geduld ist eine Tugend" 

Bei unserer Begeisterung über die schnellen Fortschritte am Haus sagte uns unser Bauleiter* Herr Holz immer wieder, dass wir bei den weiteren Arbeiten nicht immer so schnell Ergebnisse sehen werden. Voll euphorisiert von den vielen Ereignissen, konnten wir diese Aussage wohl nicht ganz begreifen. Mittlerweile haben wir aber sehr gut verstanden, was er damit gemeint hat;) Das soll auf keinen Fall bedeuten, dass nicht gearbeitet wird oder das es nicht weitergeht….. Jedoch werden nun viele kleine, aber bedeutende Arbeiten erledigt, die Zeit kosten, aber in ihre Dimension manchmal nicht zu sehr auffallen.

Am 26.03.19 haben wir uns mit einem Elektroniker der Firma Molik auf der Baustele getroffen. Im Vorfeld haben wir uns wirklich sehr viele Gedanken gemacht wo welche Steckdose, LAN-Dose oder Lampe hängen soll. Mein Mann war in bei diesem Thema kaum zu bremsen. Langfristig gesehen wollen wir unser Haus mit smarter Technologie ausstatten und die Vorbereitungen hierfür sollen schon jetzt gelegt werden.

Trotz unserer Vorbereitungen sind wir mit Herrn Molik all unsere Vorstellungen und Positionen durchgegangen. Eine gute Vorbereitung können wir hier nur jedem empfehlen.

Herr Molik notierte sich alle Details und unterstützte uns bei unseren Entscheidungen. Wenige Tage später erhielten wir das Angebot zur Prüfung und Unterzeichnung. Wir ergänzten die ein oder andere Idee und gaben unser „GO“.

Ein großer Stein viel uns vom Herzen, da uns dieser Punkt wirklich Tage beschäftigt hatte. 

An diesem Tag wurden auch schon die Heizungsanschlüsse und die Außenwasserhähne montiert.

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir, dass der Fenstereinbau um Ostern herum passieren sollte und somit nicht ganz so viel Veränderung auf der Baustelle* passiert. Wir warteten sehnsüchtig auf die Fenster* und standen mit dem Fensterbauer persönlich im Kontakt als es um die Drückergarnitur ging. Dennoch mussten wir noch warten.

In dieser „Wartezeit“ fuhren wir dennoch mehrmals die Woche zur Baustelle* und schauten nach dem Rechten, räumten auf oder lernten bereits unsere Nachbarn kennen.

Auch mit Herrn Holz trafen wir uns in regelmäßigen Abständen. Er erläuterte uns die weiteren Schritte und Hintergrundwissen zu den einzelnen Gewerken.

Am 07.04.19 wurden wir dann durch den Einbau des Dachflächenfensters überrascht. Unser ersten Fenster* war eingebaut :) Dieses Fenster* wird unsere Podesttreppe mit Licht ausschmücken und sitzt über der Galerie.

Herr Holz erklärte uns, dass diese Art der Fenster* von den Dachdeckern eingebaut wird.

Die Schlitze für die Elektroverkabelung wurden am 10.04.19 begonnen. Mein Mann und ich waren kurzfristig vor Ort und konnten somit die ein oder andere Frage des Elektrikers beantworten. Spontane Veränderungen waren auch zu diesem Zeitpunkt in kleinem Maße kein Problem. Über diese unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Firma Molik sind wir sehr froh.

Ebenfalls wurden die Rohre für die Lüftung verlegt und gedämmt. 

Herr Holz teilte uns mit, dass die nächsten Schritte das Dach der Garage und die Verfugung des Klinker seien. Dementsprechend hofften wir natürlich bei jedem Besuch auf der Baustelle*, dass sich Etwas tut.

Am 15.04.19 kontaktierte uns unser Nachbar, der ebenfalls mit Modul Hausconcept baut, dass die TrockenBauarbeiten* in unserem Haus begonnen haben. Wir waren etwas irritiert, da wir mit diesen Arbeiten noch nicht gerechnet hatten und auch Herr Holz von diesem Gewerk nicht gesagt hatte.

Wir fuhren also kurzerhand zum Bau und schauten uns an, was dort verbaut wurde;) 5 fleißige Männer isolierten, polierten und verlatteten die Decken und die wenigen Schrägen, die wir haben. Ebenfalls wurden große Platten zur Verkleidung geliefert. Diese werden jedoch, nach Informationen der sehr fachkundigen Männer, erst nach dem Verlegen der Elektrokabel angebracht.

Knapp 4 Wochen gingen ins Land und es ist doch  ziemlich viel passiert. Doch wenn wir auf der Baustelle* stehen, nehmen wir diese vielen kleinen Arbeiten in ihrer Gänze nicht wahr. Beim Verfassen dieses Textes fällt mir auf, wie konstant der Fortschritt war und wie viel schon erledigt wurde.

Und ich habe Euch noch gar nicht berichtet, wie es mit unserem Badezimmer weiterging ;)

 

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