Mein Weblog

Vorwort:

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Baublog!

Danke für Euren Besuch smiley
Wir warten auf Fragen, Kommentare und Anregungen von Euch.

Wir stellen uns kurz vor.
Wir sind eine kleine Familie: Eltern, zwei Kinder und ein Hund.
Demnächst soll unser Haus entstehen.
Der Weg dahin war länger als wir dachten, aber das große Abenteuer Bauen steht jetzt unmittelbar bevor!

Natürlich will jeder seinen Platz haben, für sich und seine Familie. Ein Haus oder eine Wohnung soll gemütlich, aber nicht zu klein sein. Auch nicht zu groß, um die Kosten in den Grenzen zu halten.

Als wir uns entschieden haben zu bauen, haben wir im Internet nach Informationen gesucht.
Die Fachliteratur, aber auch Baublogs von Bauherren mit ihren guten und schlechten Erfahrungen waren für uns eine wichtige Informationsquelle.
Man will ja alles richtig machen yes
Im Blog möchten wir die Bauzeit unseres Hauses festhalten.

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/p/hezlich.html

Viel Spaß beim Lesen smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Sonntag, 6 September, 2020 - 18:42

Huurra, unser Stromzähler ist 3 Jahre alt geworden!

Eigentlich bereits am 28.08.2020, aber zum Glück macht er mir ja keine Vorwürfe für die verspätete Geburtstagsfeier. Die Hauptsache ist: ich habe die Fotos vom 28.08.2020 und wir können ganz genau sehen, wie viel Energie uns zu 100% Autarkie gefehlt hat. 

Um völlig autark zu sein oder sich gar vom Netz trennen zu können, müssten wir die Raumtemperatur im Winter deutlich senken (wir bevorzugen 23-24 Grad), mehr Photovoltaik (an der Südfassade) installieren, einen größeren Stromspeicher oder ein Elektroauto kaufen, das die Energie wieder ins Haus abgeben kann.

Die letzten kWh sind schwer und teuer zu realisieren. Daher müssen wir derzeit mit den aktuellen Energiewerten vorlieb nehmen. So schlimm sind sie auch nicht. In der Zukunft wird der Strombezug im Winter steigen, weil wir noch das Elektroauto laden müssen.

3.516 kWh - unser Strombezug aus dem Netz innerhalb von 3 Jahren

16.555 kWh - solare Überschüsse, die ins Netz eingespeist wurden

Wenn man bedenkt, dass wir gleichzeitig keine fossilen Brennstoffe zu Hause verwenden (kein Heizöl, Gas, Pellets, Holz usw.) und seit März 2020 ein Elektroauto vorwiegend mit Solarstrom laden, dann können sich die Zahlen sehen lassen. Die Wärmepumpe arbeitet effizient und leise. Die Lüftungsanlage sorgt für immer frische Luft zu Hause, auch im Winter. Was will man mehr :)

Finanziell sieht es in etwa so aus (ich runde den Strompreis auf 30 Cent ab, obwohl wir früher weniger gezahlt haben):

3.516 kWh x 0,30 € = 1.054 € - gesamte Energiekosten innerhalb 3 Jahren (etwa 29,30 € monatlich)

16.555 kWh x 0,122 € = 2.019 € - Einspeisevergütung im gleichen Zeitraum

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Insgesamt sind wir 965,71 Euro im Plus

und sehr glücklich damit :)

mehr unter:

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/

Eingestellt von wirbauenpassiv
Samstag, 1 August, 2020 - 21:17

Hallo an alle Leser,

 diesmal bin ich schnell mit den neuesten Werten. Im Juli 2020 hatten wir genug Sonne. Das Auto wurde 4 mal geladen. An den 2 letzten Tagen haben wir die Kühlung der Wärmepumpe eingeschaltet, damit wir die 34 Grad draußen zu Hause nicht spüren. Die Luftwärmepumpe pumpt dann das Wasser von 20-22 Grad durch die Fußbodenheizung. Der kühlere Boden entzieht dem Raum die Wärme. Es ist keine Klimaanlage, die die Temperatur auf 19 Grad reduziert. Bei uns wird die Innenraumtemperatur auf die Weise um etwa 2 Grad gesenkt. Natürlich müssen die Fenster verschattet bleiben und in der Nacht wird das ganze Haus intensiv gelüftet. Dann müssen wir daheim nicht schwitzen. Und die nächste Hitze kommt in ein paar Tagen wieder Zu den Energiedaten:317 kWh - der gesamte Stromverbrauch (Haus + Auto)3 kWh - wurden dabei aus dem Netz bezogen1370 kWh - Solarstromerzeugung963 kWh - Einspeisung der Überschüsse99% - Autarkiegrad Finanziell gesehen:3 x 0,30 € = 0,90 € - gesamte Energiekosten (Haus + "Sprit")963 kWh x 0,122€ = 117,48 € - Einspeisevergütung-----------------------------------------------Insgesamt sind wir 116,58 Euro im Plus Ich wünsche Euch Sonne und uns etwas Regen, sonst trocknet bei uns alles aus mehr Infos unter:https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2020/08/juli-2020.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Montag, 4 Mai, 2020 - 15:30

Wegen des Coronavirus bleiben wir überwiegend zu Hause. Einerseits wird es mehr gekocht, andererseits weniger Auto gefahren.

Die Stromerzeugung stieg deutlich im Vergleich zum März. Es war der beste April bis jetzt. Die optimalen Bedienungen für den Solarstrom: viel Sonne und nicht zu hohe Temperaturen.

Nur dreimal mussten wir das Auto laden. Im Hausverbrauch ist es deutlich erkennbar, an welchen Tagen das Auto geladen wurde.

Wenn wir beim Laden keinen Strom aus dem Netz ziehen wollen, dürfen Großverbraucher wie die Waschmaschine, Spülmaschine oder der Backofen nicht gleichzeitig laufen. Sonst reicht die Leistung unserer PV Anlage 9,76 kWp nicht aus um alle Verbraucher mit dem Solarstrom zu versorgen.

Den Fehler haben wir nämlich am 29.04. gemacht.

Trotzdem dürfen wir uns nicht beklagen:

1323 kWh - Stromproduktion

379 kWh - Stromverbrauch Haus + Auto

856 kWh - Netzeinspeisung

9 kWh - Strombezug aus dem Netz

98% - Autarkiegrad

 

Wenns ums Geld geht:

9 kWh x 0,30 Euro = 2,7 Euro  gesamte Energiekosten

856 kWh x 0,1220 Euro = 104,43 Euro   Einspeisevergütung

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wir sind 101,73 Euro im Plus

Und wir sparen uns die Spritkosten 

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2020/05/april-2020.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Donnerstag, 9 April, 2020 - 23:53

Ich bin echt spät dran mit der Berichterstattung. Zu Corona-Zeiten haben wir mehr zu tun als sonst, Schulaufgaben inklusive.

Aber ich habe gleich ein paar gute Nachrichten zu vermelden:

1. im März mussten wir nicht mehr heizen. Es gab zwar leichten Frost in den Nächten (bis -4 Grad), dafür umso mehr Sonne tagsüber. Und die Sonne hat das Haus warm gehalten. Somit hat die Wärmepumpe Sommerferien bis November (abgesehen vom Brauchwasser natürlich)

2. wir sind auf Elektroauto umgestiegen! Ich hätte mir zwar den Sion von Sono Motors gewünscht, aber das Auto lässt auf sich warten.

Dann haben wir überlegt, ob wir einen neuen oder gebrauchten Pkw kaufen. Beim Neuwagen hätten wir von der erhöhten Förderung profitieren können. Andererseits gab es deswegen viele gebrauchte, günstige Elektroautos auf dem Markt. Wir haben unsere Bedürfnisse abgeschätzt und beschlossen ein altes Model Zoe zu kaufen. Wir warten noch 2-3 Jahre bis wir in ein neues Elektroauto investieren. In der Zwischenzeit können wir unsere Erfahrungen mit einem Elektroauto sammeln. Zum Glück verfügen wir über eigene Garage und haben vorsorglich den Starkstrom dorthin verlegt.

Bei der Zoe wird die Batterie meist gemietet, was bei älteren Modellen durchaus Sinn macht. Sollte der Akku nicht richtig funktionieren, wird er vom Renault ausgetauscht.

Die geringere Reichweite ist in der Corona Krise kein Problem. Wir fahren derzeit nur zum Supermarkt und zurück. Ansonsten sind die 130-150 km Reichweite für die täglichen Fahrten völlig ausreichend. Wir planen keinen Urlaub mit Zoe.

3. das Auto wird mit Solarstrom geladen. ausgerechnet im Frühling gibt es genug Energie. An unserem Verbrauch kann man leicht erkennen, an welchen Tagen das Auto geladen wurde. wir haben keine Wallbox von E3/DC gekauft, daher unterscheidet der Stromspeicher nicht zwischen dem Auto und den anderen Haushaltsgeräten. Es wurde als weiterer Stromfresser in die Statistik integriert.

Bis jetzt sind wir mit der Zoe sehr zufrieden 

Unsere private Energiewende ist fast abgeschlossen.

Was ich mir noch für die Zukunft wünschen würde? - Ein Elektroauto, das den gespeicherten Strom auch mit dem Haushalt teilt.

Bis jetzt haben wir einiges erreicht:

- Passivhaus 

- Wärmepumpe 

- Lüftungsanlage 

- Photovoltaikanlage 

- Stromspeicher 

- Elektroauto 

 

Derzeit arbeiten wir an unserem Rasen 

 

Hier kommen die Zahlen für März (das Elektroauto ist seit dem 22.03.2020 dabei)

417 kWh - gesamter Stromverbrauch (Haus + Auto)

23 kWh - Strombezug aus dem Netz

916 kWh - Solarstrom

94% - Autarkiegrad

 

Jahr 2020 bis Ende März:

1294 kWh - gesamter Stromverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom und E-Auto seit kurzem)

419 kWh - Netzbezug

1553 kWh - Solarstrom

68% - Autarkiegrad

 

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2020/04/marz-2020.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Sonntag, 1 März, 2020 - 18:39

Der verregnete Februar sorgte für die niedrigste Stromproduktion im Vergleich zu 02.2019 und 02.2018. Trotzdem erreichten wir 70% Autarkie im Februar 
Letztes Jahr haben wir bereits am 14.02. unsere Heizsaison beendet. Dieses Jahr noch nicht. Allerdings habe ich gelernt die Wärmepumpe besser zu steuern, damit sie effizienter arbeitet. Im Februar lief die Heizung jeden zweiten Tag etwa eine Stunde lang. Und ja, wir haben immer noch um die 24 Grad Raumtemperatur. Durch die bessere Steuerung der Wärmepumpe konnte der Stromverbrauch im Vergleich zu 2019 und 2020 reduziert werden. Man muss fairerweise anmerken, dass der Winter nicht richtig kalt war. In den stürmischen Tagen und Nächten beweist ein Passivhaus, dass die
 luftdichte Bauweise ihren Zweck erfüllt. Wir haben keine Kamine durch die die Wärme entweichen kann. Die Lüftungsanlage sorgt für den Luftaustausch. Daher müssen wir keine Fenster öffnen und gleichzeitig ersticken nicht im eignen Schlafzimmer.
Als mein Sohn schreiben sollte, wo er sich am liebsten aufhält, schrieb er einfach: Zuhause 

zu den Zahlen:
393 kWh - der gesamte Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung und Haushaltsstrom inklusive)
116 kWh - Strombezug aus dem Netz
368 kWh - Solarstrom
49 kWh - Netzeinspeisung
70% - Autarkiegrad 

Finanzielle Seite im Februar:
116 kWh x 0,30 Euro = 34,80 Euro Energiekosten
49 kWh x 0,122 Euro = 5,97 Euro Einspeisevergütung
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                                       28,82 Euro zu bezahlen

mehr Infos auf 

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2020/03/februar-2020.html

Eingestellt von wirbauenpassiv