Mein Weblog

Vorwort:

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Baublog!

Danke für Euren Besuch smiley
Wir warten auf Fragen, Kommentare und Anregungen von Euch.

Wir stellen uns kurz vor.
Wir sind eine kleine Familie: Eltern, zwei Kinder und ein Hund.
Demnächst soll unser Haus entstehen.
Der Weg dahin war länger als wir dachten, aber das große Abenteuer Bauen steht jetzt unmittelbar bevor!

Natürlich will jeder seinen Platz haben, für sich und seine Familie. Ein Haus oder eine Wohnung soll gemütlich, aber nicht zu klein sein. Auch nicht zu groß, um die Kosten in den Grenzen zu halten.

Als wir uns entschieden haben zu bauen, haben wir im Internet nach Informationen gesucht.
Die Fachliteratur, aber auch Baublogs von Bauherren* mit ihren guten und schlechten Erfahrungen waren für uns eine wichtige Informationsquelle.
Man will ja alles richtig machen yes
Im Blog möchten wir die Bauzeit unseres Hauses festhalten.

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/p/hezlich.html

Viel Spaß beim Lesen smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Mittwoch, 1 Mai, 2019 - 15:29

Was könnte man an einem sonnigen Tag machen? Richtig! einen Blog schreiben :) :)

Ich versuche mich kurz zu fassen. Da wir schon Mitte Februar die Heizsaison beendet haben, ist der Verbrauch im April dementsprechend niedrig ausgefallen.

Die Energieerzeugung hat mir ganz gut gefallen. Natürlich werden wir mit unserer PV Anlage keine Rekorde brechen, da die dritte Dachfläche die Nord-West Richtung zeigt. Die Streckung der Produktionszeit sollte dem Eigenverbrauch dienen.

Die wichtigsten Zahlen im April:

295 kWh - der gesamte Energieverbrauch (auch für Warmwasser und Lüftungsanlage)

4,58 kWh - Strombezug aus dem Netz

1.105 kWh - Solarproduktion

722 kWh - Einspeisung

98% Autarkiegrad

Darunter habe ich das laufende Jahr gepostet

Jahr 2019 bis jetzt:

1.638 kWh - Stromverbrauch (mit der Luft-Wasser Wärmepumpe)

561 kWh - Energiebezung aus dem Netz

2.564 kWh - Stromproduktion

1.235 kWh - Einspeisung

66% Autarkiegrad

Auf den Fotos* ist unser Zweirichtungszähler zu sehen, der seit dem 28.08.2017 arbeitet

Innerhalb von 611 Tagen haben wir

2.573 kWh - Energie aus dem Netz bezogen

7.724 kWh - Energie eingespeist

Finanziell ergibt das

2.573 kWh x 0,29 Euro = 746,17 Euro gesamte Energiekosten

7.724 kWh x 0,122 Euro = 942,32 Euro Vergütung

Wir sind 196,15 Euro im Plus

Mit 7.724 kWh könnte man ein Elektroauto laden und etwa 30.000 km fahren

 

mehr unter 

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2019/05/april-2019.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Mittwoch, 3 April, 2019 - 20:27

Im Vergleich zum letzten Jahr haben sich alle Werte im März verbessert.

Die Stromerzeugung war größer, der Hausverbrauch geringer, der Autarkiegrad höher.

So könnte es weiter gehen :)

 

Die Daten schnell zusammengefasst:

725 kWh Stromproduktion

350 kWh Hausverbrauch inklusive des Warmwassers (Luft-Wasser Wärmepumpe)

24 kWh Netzbezug

93% Autarkie

 

Seit dem 18. März haben wir genug eigene Energie. Wir werden sehen ob sich das im April ädern wird.

 

Darüber hinaus poste ich noch Fotos* von unserem Stromzähler.

Es ist ein Zweirichtung Zähler, an dem alles auch die Wärmepumpe angeschlossen ist.

Er wurde am 28.08.2017 bei uns eingebaut. Seit 19 Monaten haben wir insgesamt 2570 kWh aus dem Netz bezogen und 7046 kWh eingespeist.

 

Energiekosten:

2570 kWh x 0,29 Euro = 745,30 Euro zu zahlen

7046 kWh x 0,122 Euro = 859,61 Euro Einspeisevergütung

Wir erzielten einen leichten Überschuss von 114,31 Euro

 

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2019/04/marz-2019.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Sonntag, 10 März, 2019 - 18:06

Upps, bin ich spät dran. Die letzten zwei Wochen im Februar haben uns Rekordwerte beschert. Das perfekte Passivhaus-Wetter: nachts frostig und Tage bei viel Sonnenschein sorgte für das warme Zuhause und den vollen Stromspeicher.

Am 14.02. habe ich die Heizung ausgeschaltet. Die Sonne hat genug Wärme geliefert und die Wärmepumpe ersetzt. Ich frage mich, ob die Heizperiode schon zu Ende ist. Bis heute (10.03.) haben wir die Heizung nicht mehr gebraucht. Es wäre die kürzeste Heizsaison bis jetzt: seit dem 19. November bis zum 14. Februar sind es insgesamt nur knapp 3 Monate.

An einem sonnigen Tag im Februar hatten wir allerdings gar keine Stromerzeugung. Es war Freitag Abend als ich es bemerkt habe. Es tat mir richtig weh. Die Hotline von E3/DC war nicht mehr zu erreichen. Zum Glück hat mich unser Solarteur schnell zurückgerufen. Mit seiner Hilfe konnte ich den Wechselrichter wiederbeleben, sodass wir am Wochenende wieder unser Solarstrom nutzen konnten. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei GermanSol.

Häufig werde ich gefragt, ob die Luftwärmepumpe es schafft, das Haus warm zu halten. Paradoxerweise je tiefer die Temperaturen senken desto mehr solare Gewinne erwärmen unser Haus. Beim Frost müssen wir die Heizung meist ausschalten. Erst wenn die Sonne sich längere Zeit nicht blicken lässt, bei den Außentemperaturen zwischen -3 und +5 Grad, muss die Wärmepumpe wieder arbeiten. Die Fußbodenheizung erreicht etwa 24-27 Grad. Mehr ist es nicht nötig, da die Heizfläche groß und der Heizbedarf gering ist. Im schlimmsten Fall sind es 30 Grad Unterschied, also keine Herausforderung für eine gute Luft-Wasser Wärmepumpe.

Wenn die Wärmepumpe nicht heizten muss, wird natürlich weniger Energie verbraucht. Das lässt wiederum den Autarkiegrad steigen. Letztes Jahr haben wir 65% erreicht. Diesmal waren wir zu 70% autark - ein sehr guter Wert für den Februar :)

Hier kommen die Eckdaten:

400 kWh Stromverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom)

512 kWh Stromerzeugung

167 kWh Einspeisung

120 kWh Netzbezug

70% Autarkiegrad

Energiekosten im Februar:

120 kWh x 0,29 Euro = 34,8 Euro

Einspeisevergütung:

167 kWh x 0,1220 Euro = 20,37 Euro

Die Energiekosten betrugen insgesamt 14,43 Euro.

mehr unter 

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2019/03/februar-2019.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Freitag, 1 Februar, 2019 - 15:18

Der erste Monat im 2019 ist um.

Ich weiß jetzt, dass die guten Autarkiewerte am Ende des Jahres nicht von den Sommermonaten abhängen. Vor allem dann nicht, wenn der Stromspeicher groß genug ist.

Die Schlacht wird im Winter geschlagen. Und hier gebe ich offen zu, müssten wir uns eigentlich etwas einschränken um bessere Werte zu bekommen. Im Dezember und Januar gibt es einfach zu wenig Sonne um sich 24 Grad zu Hause leisten zu können. Also entweder werden wir vernünftig und senken die Temperatur auf 22 Grad ab oder wir genießen die Wärme und geben den Autarkietraum auf. Leider kann ich die schlechten Werte nicht mal dem Schnee zuschreiben. Wir hatten ja nicht viel Schnee.

 

Die meisten würden sich die 24 Grad Innentemperatur als stickige, trockene, heiße Luft vorstellen. Bei uns ist es anders. Die Temperatur der Fußbodenheizung beträgt um die 23-25 Grad (die Luft Wasser Wärmepumpe schaltet sich sporadisch ein). Die Lüftungsanlage sorgt rund um die Uhr für frische und vorgewärmte Luft. Dennoch reduzieren wir den Luftaustausch im Winter damit die Luft nicht zu schnell austrocknet. Momentan sind wir bei 46%. Am Ende der Heizperiode wird die Luft tatsächlich trockener. Sie ist aber noch nie unter die 30% relative Feuchte gerutscht. Sonst besteht das Risiko der gereizten Augen und Schleimhäute.

 

Genug geschrieben, hier kommen die Januar Werte:

210 kWh - Solarstromerzeugung

587 kWh - der gesamte Stromverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Haushaltsstrom)

411 kWh - Strombezug aus dem Netz

Autarkiegrad im Januar nur 30%

 

mehr Infos unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2019/02/januar-2019.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Samstag, 19 Januar, 2019 - 01:50

Die Zeit der Abrechnung* ist gekommen. Im neuen Haus macht es sogar Spaß die Rechnungen zu bekommen :)

Da wir keine Gas-, Öl- oder Pelletheizung haben, bekommen wir nur eine Stromrechnung vom Energieversorger. Zusätzlich wird die Einspeisevergütung vom Netzbetreiber ausgezahlt.

Im Jahr 2018 haben wir 1.294 kWh vom Netz bezogen.

Inklusive Grundgebühr und Steuer waren es 486,04 Euro fällig.

Voriges Jahr verbrauchten wir "nur" 1.240 kWh. Tatsächlich wurde der Zeitraum vom 17.07.2017 bis zum 31.12.2017 erfasst. Im Juli und August wurde der Innenausbau durchgeführt. Die Photovoltaikanlage und der neue Stromzähler wurden erst Ende August angeschlossen.

Jedenfalls bekamen wir einen schönen Vergleich mit statistischen 1 bis 4 Personen Haushalten, die keinen Strom für die Heizung und die Warmwasserbereitung verwenden, im Gegensatz zu uns. Solche Grafiken sollen die Verbraucher zu den Sparmaßnahmen motivieren.

Unsere monatliche Abschlagszahlung* wurde demnächst auf 43 Euro reduziert.

Ansonsten wurden noch 5636 kWh Überschüsse eingespeist. Ich gehe davon aus, dass wir in der Zukunft, sobald die Kinder größer werden, mehr Solarstrom verbrauchen werden.

Wir könnten theoretisch mit den Überschüssen ein Elektroauto laden und etwa 28.000 km damit fahren. Leider haben wir noch kein Elektroauto.

Wir verkaufen unseren Solarstrom für 12,20 Cent pro 1 kWh. Das macht zusammen 687,59 Euro.

Fazit: im Jahr 2018 haben wir 486,04 Euro Energiekosten bezahlt und 687,59 Euro der Einspeisevergütung erhalten. Insgesamt sind wir 201,55 Euro im Plus und gespannt auf das neue Jahr.

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/2019/01/jahresabrechnung-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv