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Freitag, 13 September, 2019 - 09:56

Ja man hat´s nicht leicht mit den Handwerkern. Das werden viele Bauherren* feststellen. Aber fairerweise muss man sagen, dass es die Handwerker oft auch nicht leicht haben mit den Bauherren*. Da kommt einer daher, der plötzlich Fliesen* legen lassen möchte während die Trockenbauer im Haus sind. Das verkompliziert doch alles...

Ja so ist es mit uns Bauherren*, aber eins nach dem anderen.
Die Wärmepumpe kam dann wie versprochen mit der bereits im vorigen Blogeintrag beschriebenen Verspätung.

Nimmt doch mehr Platz in Anspruch als ich vermutet hatte.
Jetzt ist die Heizung drin und damit beginnt dann die Heizphase. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter* reicht es, wenn die Heizung eine Woche durchheizt, da der Estrich* zu diesem Zeitpunkt bereits 5 Wochen ohne Heizung getrocknet ist. Dabei wird zu Beginn noch wenig geheizt und zum Ende dann etwas stärker. Das Außengerät für die Wärmepumpe kann leider noch nicht angebracht werden, da die Außenfugen am Klinker immernoch fehlen. Dafür gibt es leider noch keinen konkreten Termin. Daher heizt die Wärmepumpe erstmal ausschließlich mit Heizstab, was natürlich ordentlich Strom frisst. Insgesamt haben wir für die Estricherwärmung knapp 800 kwh verbraucht.

Jetzt zu unserem Fliesenproblem. Bis zur ersten Septemberwoche hat der Fliesenleger offiziell noch Zeit um die Fliesen* legen zu können, danach hat er einen Großauftrag über mehrere Monate. Das bedeutet, nach der Trocknung des Estrichs wären noch genau 2 Wochen Zeit zum Fliesen*. Aber jetzt haben sich noch die Trockenbauer angemeldet und würden gerne vorher noch die Trockenbauarbeiten* durchführen, also die kompletten Gipskartondecken anbringen und verspachteln. Klingt ja auch logisch, weil das eine Menge Dreck verursacht und im Wohnzimmer muss dafür auch noch ein Gerüst gestellt werden um an die hohe Decke zu gelangen. Also habe ich versucht die Arbeiten so miteinander abzustimmen, dass beide parallel arbeiten können. Der Trockenbauer hat dann 2 Tage Vorlauf bekommen, in denen er schon ein paar Zimmer fertig gestellt hat, wo der Fliesenleger dann beginnen konnte. Das Resultat war dann, dass der Fliesenleger am Ende alle Räume soweit fertig hatte, außer das Wohnzimmer. Dafür kommt er nun jeden Tag Abends nochmal ein paar Stunden vorbei um das Schritt für Schritt fertig zu bekommen.

Auch die Trockenbauarbeiten* sind nun abgeschlossen und wurden mit einigen Extrawünschen in Form von Nieschen in den Vorbauwänden vollendet. Im Folgenden einige Eindrücke, die den Verlauf vom Einbau der Trockenbauwände zeigen.

Da jetzt endlich die Leiter zum Dachboden drin ist, hier noch ein Bild dazu.

Ein kleiner Steg in der Mitte war Teil des Vertrages, den Rest muss ich dann in Eigenleistung umsetzen.

Als nächstes werden dann die Raffstores an der Südseite des Hauses angebracht, sodass dann anschließend die Putzfassade an den noch fehlenden Teil der Außenfassade angebracht werden kann.
Nächste Woche soll es auch schon mit den BadFliesen* losgehen, allerdings fehlt dafür noch die Unterkonstruktion für die Dusche. Zumindest in einem Bad wollen wir die Dusche Fliesen* lassen und dafür muss ja normalerweise erstmal die Grundlage geschaffen werden. Das wird gerade vom Bauleiter* abgeklärt. Da könnte ich mir vorstellen, dass die Fliesenarbeiten dann doch nicht gleich am Montag starten können, wir werden sehen. Und am Donnerstag wird dann der Kamin eingebaut.

Parallel starten wir schonmal mit den Maler- und Tapezierarbeiten. Wenn man das in Eigenleistung schaffen will, muss man jede Menge Zeit einplanen für so eine große Fläche. Wir wollen alle Wände und Decken mit Malervlies tapezieren und darauf dann erstmal weiß malern. Farbakzente kann man sich dann später immernoch überlegen. Schwer wird dann nur die hohe Decke im Wohnzimmer. Da werde ich wohl ein Gerüst leihen müssen.

Schwiegervater ist schon fleißig dabei:

 

Eingestellt von Janine und René
Freitag, 9 August, 2019 - 14:44

Für die Trocknung des Estrichs sind 3 Wochen eingeplant, danach noch 2 Wochen mit Unterstützung der Heizung, so wurde es uns vom Bauleiter* mitgeteilt und danach können dann auch schon Fliesen* rein. Damit bleiben im August noch 2 Wochen in denen die Fliesen* reinkönnen, haben wir uns gedacht. Denn unser Fliesenleger ist den ganzen September ausgebucht, das hat er uns schon vor Monaten angekündigt. Aber wie es kommen musste läuft natürlich nicht alles so wie geplant. Aber von Anfang an: Nachdem der Estrich* gegossen wurde kommt unser Part, die Versorgungsleitungen für das Haus. Die habe ich natürlich schon frühzeitig alle informiert und wie durch ein Wunder konnte ich die Tiefbaufirma, die das Wasser und Abwasser verlegt, den Stromlieferanten (Edis) und die Telekom unter einen Hut bekommen und alles zusammen verlegen lassen. Zwei Tage vorher bekamen wir noch überraschend ein Paket zugeschickt in dem die Dichtung für die Mehrspartenhauseinführung verpackt war.

Wir hatten kein Paket erwartet und sind deshalb nicht gleich am ersten Tag zur Paketstation gegangen an der das Paket für uns hinterlegt war. Ganz schön riskant, wenn man darüber nicht informiert wird. Die Dichtung wurde dann auch ohne Probleme mit eingebaut, sodass dann alle Versorgungsleitungen ins Haus gezogen werden konnten.

Mit eingebaut habe ich dann gleich noch eine 10 Quadrat Leitung für den späteren Anschluss an eine Garage. Falls man eventuell beabsichtigt später mal ein Elektroauto laden zu können, sollte es schon so eine Leitung sein.

So, die Leitungen liegen, jetzt geht es weiter mit dem Elektriker, der den Sicherungskasten anbauen muss, damit dann wiederum ein anderer die Stromzähler einbauen kann. Leider hatte der Elektriker den Auftrag durch den Bauleiter* erst  in der vierten Woche nach Estrichlegung... Damit kann dann die Sache mit den 5 Wochen Trocknung ja schonmal nicht hinkommen, wenn die Heizung in der vierten Woche nicht schon arbeitet :-|

Leider war eine frühere Planung auch nicht möglich, weil wie es im Moment so ist, sind alle Handwerker über beide Ohren ausgebucht... So sei es. Also kam dann der Elektriker in der vierten Woche und hat neben dem Sicherungskasten sogar alle Steckdosen und Schalter schon angebracht.

Ich habe natürlich im Vorraus mehrfach unserer Haustechnik Firma Bescheid gesagt, wann der Elektriker fertig sein wird, damit dann sofort die Wärmepumpe eingebaut werden kann. Jetzt sind die Zähler eingebaut, die Wärmepumpe kann rein. Bei Nachfrage bei der Haustechnik Firma wurde mir gesagt, dann bestellen wir jetzt die Wärmepumpe, die wird dann nächsten Donnerstag geliefert und dann können wir sofort einbauen....
Wozu rufe ich da eigentlich vorher an??

Damit wird es jetzt schwierig die Fliesenarbeiten noch im August durchführen zu lassen. Der Bauleiter* hatte jetzt 3 Wochen Urlaub und ist dann nächste Woche wieder zu erreichen, dann wird er mir hoffentlich sagen können ob wir Fliesen* legen können oder noch nicht. Wahrscheinlich eher nicht, das heißt dann erst im Oktober wieder. Die Küche* ist für 25. September bestellt, eine Verschiebung des Küchentermins würde bedeuten dann erst wieder Ende Oktober die nächstmögliche Lieferung. Dann wollten wir eigentlich einziehen. Die Wohnung ist gekündigt. Hoffentlich klappt das alles.

Nachdem ich dachte alle Versorgungsleitungen sind im Haus, kam heute der Anruf der Telekom, dass sie das Glasfaserkabel ins Haus legen wollen. Da war ich etwas überrascht, weil ich eigentlich dachte, dass das Kabel schon drin wäre. Das ist nicht so ganz richtig, wie sich herausstellte. Für die Glasfaserleitung wurden zwei kleine Kabel gezogen, die aber leer sind. Da wird dann als nächstes das Glasfaserkabel durchgepustet. Ich bin gespannt.

Eingestellt von Janine und René
Dienstag, 23 Juli, 2019 - 15:54

Tropfsteinhöhle...Das ist der erste Eindruck beim Betreten des Hauses, nachdem der Estrich* gegossen wurde. Wenn man sich damit nicht auskennt, ist man ersteinmal sehr überrascht wie feucht es im ganzen Haus ist. Wir haben BetonEstrich* und dieser muss ersteinmal 3-4 Tage ohne Betreten des Bodens und damit auch ohne Lüften aushärten. Dabei steigt natürlich die Luftfeuchtigkeit im Haus auf 100%. Ich bin dann nach 4 Tagen das erste mal ins Haus gegangen und habe etwas Luft reingelassen. Dabei muss man laut Bauleiter* und Estrichfirma darauf achten, dass man dem Estrich* nicht zu schnell die Feuchtigkeit entzieht, weil der Estrich* das Wasser noch zum Aushärten braucht, ansonsten wird er sich anheben. Das bedeutet im Klartext kein Durchzug und kein permanentes Ankippen der Fenster*, sondern 2 mal am Tag Stoßlüften. Idealerweise die eine Seite des Hauses für 10 Min und danach die andere Seite des Hauses für 10 Min um den Durchzug zu verhindern. So soll dann der Estrich* 3 Wochen lang getrocknet werden und währenddessen wird die Heizung eingebaut. Dann wird noch 2 Wochen mit Heizung getrocknet und dann ist der Estrich* hoffentlich trocken.

Die Qualität der Estricharbeiten scheint auf den ersten Blick erstmal gut zu sein. Hier ein paar Fotos* vom ersten Begehen, daher ist der Boden noch sehr feucht:

Jetzt zu den eher unschönen Dingen die uns aufgrund der hohen Feuchtigkeit aufgefallen sind. Dass das Wasser nach frischem Estrich* von der Decke und den Wänden tropft ist ganz normal. Leider wurden bei uns schon ein paar Gipskartonplatten eingebaut. Ob das bewusst oder durch fehlende Absprache geschah weiß ich nicht, jedenfalls sind diese Platten nicht für die Feuchtigkeit ausgelegt und haben sofort Stockflecken und schimmel* angesetzt. Auch der Holzbalken zwischen den oberen und unteren Fenstern* im Wohnzimmer hatte schwer unter der Feuchtigkeit zu leiden. Auch hier waren schnell oberflächlich Schimmelstellen zu erkennen. Durch das kondensierende Wasser von den oberen DreiecksFenstern* haben sich dann natürlich kleinere Wasserflächen auf dem Holzbalken gesammelt. Wenn das Wasser dort tagelang steht, dann ist klar, dass das Holz sich mit Feuchtigkeit vollsaugt. Sogar an den Fenstern* haben sich kleine Schimmelflecken gebildet, die dann spinnwebenartige Netze über die Glasflächen gespannt haben. Ich habe natürlich gleich mit dem Bauleiter* Rücksprache gehalten, der das ebenfalls ungewöhnlich fand. Sein Rat war die betroffenen Stellen mit Schimmelspray einzusprühen. Die Gipskartonplatten sollen dann ausgetauscht werden gegen neue. Ich habe daraufhin alle Scheiben im Haus erstmal geputzt und die betroffenen Stellen mit Schimmelspray eingesprüht. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Ursache für den frühen Schimmelbefall das Hereinbringen von organischen Substanzen durch die Vögel war. in zwei Räumen hatten wir noch Reste von Vogelhäusern, die gebaut wurden, als noch keine Fenster* drin waren. Ich habe die an unserer hohen Decke im Wohnzimmer nur grob entfernt und daher war besonders an den Strohresten extrem starker Schimmelbefall zu erkennen. Auch an Resten von Vogelkot, die an schwer erreichbaren Stellen zu finden waren, hat sich besonders stark der schimmel* gezeigt. Mittlerweile habe ich hoffentlich alle befallenen Stellen im Haus gefunden, wobei ich sagen muss, dass der schimmel* bei den Stellen, die ich zuletzt gereinigt habe schon von selbst zurückgegangen ist, dadurch, dass die Luftfeuchtigkeit im Haus auch von Tag zu Tag etwas sinkt.

Morgen ist es dann soweit und die Versorgungsleitungen kommen rein. Das heißt die Hausanschlüsse für Wasser, Strom und Telefon/Internet kommen rein. Diese drei Gewerke miteinander abzustimmen war unsere Aufgabe und es war nicht so einfach. Besonders bei der Telekom sollte man frühzeitig, also möglichst ein halbes Jahr vorher Bescheid geben, damit am Ende die Arbeiten auch alle zusammen ausgeführt werden können. Ansonsten steht man vor der lästigen und auch kostenintensiven Aufgabe die Gräben mehrfach zu öffnen und zu schließen. Bei der Telekom habe ich bis gestern versucht rauszukriegen wer die Arbeiten durchführt um mich mit dem abzustimmen, aber keine Chance. Nur durch Zufall habe ich dann rausbekommen, dass derjenige, der unseren Stromanschluss von der Edis setzt, auch die Telefonleitungen anschließt. Der Bauleiter* ist nun 3 Wochen im Urlaub und ich hoffe es ist soweit alles in die Wege geleitet, dass es währenddessen auch weitergehen kann. Heute haben wir zusammen mit unserer Küchenfirma unsere Küche* ausgemessen und danach dann auch schon den Einbautermin in 2 Monaten festgesetzt. Ich hoffe das klappt alles so wie wir uns das vorstellen.

Eingestellt von Janine und René
Mittwoch, 10 Juli, 2019 - 14:18

Wieder einen großen Schritt weiter. An zwei Tagen wurden die Heizungsleitungen für die Fußbodenheizung, sowie die kompletten Wasserleitungen im Haus verlegt und schon die Unterputz* Einheiten von Toiletten und Badewanne angebracht. Hier einige Bilder:

Während der Installation:

Nach Fertigstellung der Arbeiten:

In zwei Tagen kommt auch schon der Estrich*!

Eingestellt von Janine und René
Sonntag, 7 Juli, 2019 - 08:57

Diese Woche wurde bei uns der Dachkasten angebracht und der Innenputz* fertiggestellt. Der Dachkasten wird standardmäßig einfach weiß grundiert vom Werk geliefert. Das heißt da sollte man auf jeden Fall noch nachstreichen.

Der Innenputz* konnte dann auch nach Startschwierigkeiten aufgetragen werden, allerdings noch nicht auf der Südseite, da dort noch Trockenbaumaßnahmen erforderlich sind, aufgrund der starken Unebenheit der Betonpfeiler.

Eingestellt von Janine und René