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Mittwoch, 6 November, 2019 - 10:38

Endlich sind wir eingezogen!

Ein Jahr Bauzeitgarantie wurde in diesem Fall wirklich fast ausgereizt. Obwohl der Bauleiter* anfangs sagte, dass die Fertigstellungszeit sehr wahrscheinlich viel kürzer ausfallen würde, hat es nun doch verhältnismäßig lange gedauert. Beim Gespräch darüber mit dem Bauleiter* meinte er, dass das normalerweise nicht so lange dauert und dieser speziellen Bauweise und Extras des Haustyps geschuldet ist. Dem stimme ich durchaus zu. Die Besonderheit dieses Hauses ist der große offene Wohnbereich, der von der Konstruktion her schon sehr interessant, aber auch schwierig umzusetzen ist. Alleine die Erstellung der großen Betonpfeiler zwischen den Wohnzimmerfenstern* war sehr aufwändig. Leider ist dabei das Problem aufgetreten, dass die Innenwände so uneben waren, dass dort kein GipsPutz* aufgebracht werden konnte. Um die Unebenheiten auszugleichen hätte teilweise 6 cm GipsPutz* aufgebracht werden müssen und das macht kein Verputzer. Deshalb wurde dort dann eine extra Trockenbauwand vorgesetzt. Wenn vermehrt solche Extrakosten für die Baufirma entstehen ist dann auch nachvollziehbar, dass der Bauleiter* meinte, dass die Überlegung da ist diesen Haustyp aus dem Sortiment zu nehmen.

Die Putzfassade an der Südseite wurde nun endlich fertiggestellt. Hier ein paar Fotos* von den Arbeiten von der Dämmung über den UnterPutz* bis zum StrukturPutz*:

Das Gerüst ist nun mittlerweile auch abgebaut. Ich hatte schon lange im Vorraus, in der festen Annahme, dass bis zu diesem Zeitpunkt alles im Außenbereich soweit fertiggestellt ist, die Erdarbeiten für den Garten bestellt. Dadurch dass aber das Gerüst noch da war, konnten nur ein paar anfängliche Arbeiten durchgeführt werden, wie Abtransport vom Bauschutt, teilweise Abtransport vom Erdaushub und Fertigstellung des Untergrundes für die Auffahrt. Der restliche Boden vom Garten wird dann vorraussichtlich nächste Woche fertiggestellt, also Einebnen und gesiebten Boden auftragen. Mit den restlichen Arbeiten wie Zaun und Pflasterarbeiten werden wir wohl noch bis Januar oder Februar warten müssen, falls das Wetter dann überhaupt mitspielt.

Schlussfolgernd würde ich sagen, dass man mit Heinz von Heiden sicher sehr gut beraten ist, aber wenn man viele spezielle Wünsche hat, die vom Standard abweichen, dann sollte man Verzögerungen einkalkulieren. Wie zum Beispiel mit unserem Mischmauerwerk. Eine Klinkerfassade und Putzfassade im Wärmedämmverbundsystem hat sicher auch nicht jeder. Das war am Ende dann wohl der Punkt, der die Hausübergabe doch deutlich verzögert hat. Da lief die zeitliche Abstimmung zwischen den Gewerken nicht so perfekt. Wenn dann das eine Gewerk mit einer nach außen offenen Dämmung hinter dem nicht abgeschlossenen Klinker viele Monate darauf wartet, dass die Putzfassade angebracht wird, dann ist das natürlich nicht so toll. Auch wenn ich da den Bauleiter* gebeten habe, dass er sich da was einfallen lässt, ist es dann doch an mir gewesen da eine Folie reinzuklemmen, damit der Regen da die Dämmung nicht kaputt macht. Das war natürlich sehr provisorisch und ich hätte mir da schon eine etwas professionellere Lösung gewünscht.

Wichtig ist auch, dass man grundsätzlich selbst alles genau anschaut und prüft. Dazu muss man nicht unbedingt Profi sein, auch ein Laie sieht feuchte Stellen, wenn Sie an Orten auftreten, wo sie nicht sein sollten. Im HWR hatten wir solch eine feuchte Stelle an der Decke, die sonst keinem aufzufallen schien. Wenn man sowas aber anspricht, dann war unser Bauleiter* da auch sehr engagiert dabei die Probleme zu beheben und zum derzeitigen Zeitpunkt kann ich auch sagen, dass das alles gut gearbeitet und gelöst wurde.

Im Abnahmeprotokoll wird dann natürlich noch festgehalten was noch nicht ganz fertig ist und unbedingt noch fertiggestellt werden muss. Das sollten im Normalfall natürlich nur Kleinigkeiten sein. Bei uns ist es ein Fenster*, wo ein Kratzer vorhanden ist, das wird noch ausgetauscht. Der Elektriker muss noch die Außensteckdosen an der Putzfassade fertigstellen, da der Putz* noch zu feucht war bei der Bauabnahme. Auch kleine Kratzer an den Fliesen* haben wir mit aufgenommen und dafür dann eine Gutschrift von 100€ bekommen. Das ist zwar nicht viel, aber der Aufwand die zu ersetzen war hier nicht gerechtfertigt. Und zwei Dachziegel auf der Seite der Putzfassade müssen noch raufgesetzt werden. Dabei kam es nun zu dem Problem, dass diese nicht angebracht werden konnten, da wohl die Konstruktion der Putzfassade das dort nicht zulässt. Ich bin gespannt, wie das gelöst wird, nun da die Bauabnahme schon vollzogen wurde. Ich denke das unterscheidet dann eine gute Baufirma von einer durchschnittlichen Baufirma.

Eingestellt von Janine und René
Donnerstag, 17 Oktober, 2019 - 13:36

An einem Samstag kamen die Türen rein. Der Türenmonteur konnte angeblich nicht am planmäßigen Termin am Freitag und hat es deshalb am Samstag gemacht, sehr löblich. Wir sind sehr zufrieden mit den Türen.

Bei den Sanitärobjekten haben wir versucht einiges zu sparen. Ursprünglich wollten wir gerne alles über unsere Sanitärfirma besorgen und einbauen lassen. Allerdings war uns das dann am Ende doch deutlich zu teuer, zumal man feststellen konnte, dass alles doppelt so teuer ist, als wenn wir uns das selbst kaufen. Natürlich muss man dann auch die Arbeitszeit mit einrechnen, aber das sind sicher keine 5000€. Da sich die Firma dagegen gestreubt hat von uns besorgte Sachen aus versicherungstechnischen Gründen mit einzubauen, haben wir dann beschlossen im Notfall doch einiges selbst zu versuchen einzubauen. Die Waschtische, die es unbedingt sein mussten ;-), konnten wir nur über die Badausstellung beziehen und mussten die deshalb dann auch über unsere Sanitärfirma kaufen. Wir hatten über Heinz von Heiden bei der Bemusterung ganz zu Anfang schon einige Standard Sanitärobjekte, wie z.b. Badewanne, Waschtische, Toiletten ausgesucht (da die Standard Objekte schon inclusive waren) mit dem Hintergedanken diese Sachen dann bei unserer Sanitärfirma einfach zu verrechnen, wenn wir uns dann zu gegebener Zeit für die finalen Objekte entschlossen haben. Leider macht die Firma das nur, wenn man dann auch die Sanitärobjekte, die man nicht im Standard möchte über die Sanitärfirma kauft. Das waren bei uns wie gesagt die Waschtische und dann noch die Handtuchheizkörper, weil die einen relativ hohen Erstattungswert hatten. Bei den anderen Standardobjekten haben wir gesagt, wir lassen uns die zuschicken, aber nicht einbauen und versuchen die dann selbst zu verkaufen. Einige von uns besorgte Dinge hat unsere Sanitärfirma dann netterweise doch noch mit eingebaut nach überzeugenden Argumenten ;-)

Sogar unsere freistehende Badewanne haben die Kollegen dann soweit wie möglich angeschlossen und aufgestellt. Nur das Silikon müssen wir dann noch für die Befestigung auftragen. Allerdings wurde uns die Standard Badewanne weder mitgeliefert noch verrechnet. Das bedarf noch einer Klärung.

Leider sind uns, dadurch dass wir das ein oder andere selbst besorgt haben einige kleine Fehler unterlaufen. Wir haben in unserer einen Dusche eine unterPutz* Armatur von Hansgrohe. Und zwar die ShowerSelect mit integriertem Brausehalter. Wir haben uns gedacht, das ist doch praktisch, wenn der Brausehalter dort gleich mit am Thermostat dran ist und man nicht noch extra ein Loch boren muss um die Halterung an der Wand zu befestigen. Leider ist in dem Brausehalter auch gleich der Schlauchanschluss mit drin, was ich vollkommen übersehen habe. Dadurch wäre unser vormontierter Schlauchanschluss jetzt leider sinnlos und es bleibt ein Loch in den Fliesen*. Da müssen wir uns nochmal Gedanken machen. Das ist leider erst aufgefallen, als schon ein Teil montiert war, daher auch nicht reklamierbar. Ein neuer passender Thermostat ohne den Brausehalter kostet dann nochmal um die 400€.

Auch bei den Betätigungsplatten von Grohe haben wir nicht genau darauf geachtet, dass durch die Unterkonstruktion schon vorgeschrieben ist, ob man senkrecht oder waagerecht positionierte Betätigungsplatten auswählen kann. Man kann zwar auch das eine an das andere anschließen, hat dann aber einen Grohe-Schriftzug, der seitlich ist.

Naja, es gibt schlimmeres, aber am Ende sind es sehr viele Kleinigkeiten, wo man dann doch denkt, da hätte man gleich dran denken können.

Wer schonmal einen Waschtisch oder ein Waschbecken* angebaut hat, der weiß, dass die Metallstäbe an der Wand für die Anbringung des Waschbeckens gedacht sind. Das heißt, wenn man kein Laie ist wie wir, hätte man auch drauf kommen können, dass unser Waschtisch mit AufsatzWaschbecken* da nicht ran passt. Aber unsere Waschtische waren der Sanitärfirma schon frühzeitig bekannt, daher denkt man ja auch, die werden schon wissen was sie da für eine Unterkonstruktion hinstellen. Kann ja auch sein, dass an den Metallstäben der Waschtisch mit angebracht wird. Aber dem war leider nicht so. Nun waren da die Metallstäbe. Man kann die natürlich einfach absägen, aber wenn man nicht noch einmal den Fliesenleger mangels Zeit herbeordern möchte, dann löst man das ganze so, dass der Waschtisch die Löscher in der Wand verdecken muss. Dadurch kommt das AufsatzWaschbecken* natürlich höher, als der Standard. Wir sind jetzt bei ca. 93cm Oberkante Waschbecken*, was für mich ideal ist, aber für kleinere Menschen vielleicht schon etwas sportlich.

Hier ein paar Bilder

Auch die Spanndecken in den Bädern und im Flur sind bereits drin.

Endlich wurde auch der Lüfter für die Wärmepumpe an der Außenfassade angebracht, sodass nun die Heizung auch ohne Heizstab laufen kann.

Ist jetzt optisch nicht das schönste, aber im Laufe der Zeit werden wir da schon was schönes rumpflazen. Pflanzen sind im Abstand von 1m in Ordnung, Mauern wären im Abstand von 3m erst möglich, damit der Lüfter nicht seine eigene Luft erneut ansaugt. Was hier wichtig ist anzumerken, in den Unterlagen von Heinz von Heiden ist der Regenwasseranschluss für das Kondenswasser immer mit vorgeschrieben. So habe ich natürlich auch Regenwasserleitungen legen lassen, aber wie man sieht wurde das nicht angeschlossen. So etwas machen die Monteure grundsätzlich nicht. Wenn ich dort einen Regenwasserablauf machen möchte, dann muss ich selbst eine Schale unter dem Lüfter anbringen, die in den Ablauf mündet. Da besteht eindeutig noch Verbesserungspotenzial in der Durchführung von Heinz von Heiden, wenn die Schnittstelle zwischen Wärmepumpenanbau und Ablauf des Kondenswassers nicht geklärt ist.

Bei meinem letzten Treffen mit dem Bauleiter* konnte ich ihm auch endlich die Kratzer in der Scheibe vom Schlafzimmer zeigen. Ohne Probleme hat er mir dann vorgeschlagen, ein neues Fenster* einzubauen, oder eine Gutschrift zu bekommen. Wir wollen da natürlich das Fenster* ersetzt haben, das wird allerdings dann bis nach der Bauabnahme dauern und daher im Abnahmeprotokoll festgehalten.

Gestern wurde auch endlich mit den abschließenden Arbeiten an unserer Putzfassade an der Südseite des Hauses begonnen. Wenn das fertiggestellt ist, steht der Bauabnahme dann nichts mehr im Wege.

Eingestellt von Janine und René
Montag, 7 Oktober, 2019 - 13:41

Auch wenn beim Hausbau alles nicht früh genug passieren kann, so hätte doch im Nachhinein betrachtet das ein oder andere etwas später angesetzt werden können. Wie zum Beispiel die Küche* oder der Kamin. Beides wurde pünklich wie bestellt eingebaut, aber gerade bei Küchen muss man sich oftmals schon 3 Monate im Vorraus festlegen wann der Einbautermin erfolgen soll, wie in unserem Fall. 3 Monate im Vorraus ist natürlich schwer abzusehen wann genau der optimale Einbautermin wäre. Nun ist es so, dass wir zwar die Küche* fertig tapeziert und gestrichen haben, die Kücheninsel schaut allerdings ca. 1m in unseren Wohnbereich rein, der wie bereits beschrieben mit 4,40m eine überdurchschnittlich hohe Deckenhöhe hat. Das macht die sowieso schon schweren Tapezier- und Malerarbeiten nochmal etwas komplizierter, wenn man dann um Kücheninsel und Kamin herumarbeiten muss.
Hier ein Bild vom Aufbau des Kamins:

Und hier das fertige Ergebnis samt Küche*:

Der Kamin muss dann nur noch gemalert werden. Über der Küche* sieht man noch den Ansatz der Wand, der noch unfertig ist.

Da es aufgrund der Auftragslage sowieso schon zu spät ist sich einen Maler zu organisieren, habe ich das wie geplant in Eigenregie versucht zu vollenden. Dafür habe ich mir ein Gerüst ausgeliehen und siehe da, mit einem speziellen Aufbau, der nur an einer Seite des Gerüstes die Querverstrebungen vorsieht, konnte ich das Gerüst wunderbar über Kamin und Kücheninsel ziehen.

Da wir möglichst glatte weiße Wände wollten, die man dann später hier und da noch mit Akzenten verhübscht, haben wir erstmal überall glatte Malervließ-Tapeten angebracht, die dann weiß überstrichen werden. An den hohen Decken im Wohnzimmer werde ich allerdings nur malern und auf die Tapeten verzichten. Da ich die Decken nach meiner Einschätzung ganz gut glatt geschliffen habe, sollte es eigentlich mit dem malern ausreichen, weil sonst auch die Zeit knapp würde, wenn ich die noch tapezieren würde.

Nun sind auch endlich die Bäder fertig gefliest. Für die Bäder haben wir ja, wie schon geschrieben, nicht den von uns beauftragten Fliesenleger, sondern einen über Heinz von Heiden beauftragten Fliesenleger zugewiesen bekommen.
Nach dem ersten Vor-Ort Gespräch wurden wir schon gleich auf den Boden der Tatsachen geholt. Ich hatte den Fliesenleger mehrfach schon per Email darauf hingewiesen, dass wir einige Änderungen wie Nieschen mit eingebracht haben, was aber alles vor Ort abgesprochen werden könne. Vielleicht wären dann doch die ein oder anderen Tipps von ihm im Vorraus gut gewesen. Wenn man Nieschen mit einplant sollte man auf die Fliesenhöhe achten. Nicht nur um dem Fliesenleger Schnippelarbeiten zu ersparen, sonder es sieht auch deutlich besser aus, wenn die Nieschen im Einklang mit dem Fliesenschema angebracht werden. Das konnten wir nun leider nicht 100%ig so umsetzen. Der Fliesenleger hat uns dann noch mitgeiteilt, dass aufgrund der Nieschen wohl die Fliesen* nicht ganz bis zur Decke ausreichen werden, da Heinz von Heiden immer sehr knapp plant. Aber im Gegenteil, es waren mehr als genug Fliesen* vorhanden. Obwohl wir von Heinz von Heiden nur bis 2,40m kalkuliert haben, konnten wir noch den letzten Streifen bis zur Decke abschließen (ca. 2,55m). Weiterhin hatten wir abweichend von üblichen Kundenwünschen geplant die umlaufenden Bordüren auch als Fliesen* in der Dusche zu verwenden. Dort hatte der Fliesenleger den Auftrag wohl nicht detailliert genug gelesen, jedenfalls hatte er für die Duschwände die BodenFliesen* eingeplant. Somit durften wir, weil diese Fliesen* natürlich so kurzfristig nicht mehr zu bekommen waren, uns andere Fliesen* aussuchen. Im Nachhinein muss ich sagen, gott sei Dank ist es so gekommen, man muss sich nur mal die Reinigungsarbeiten vorstellen, bei so vielen Fugen in der Dusche. Nun haben wir 90x90 große Fliesen* in der Dusche ausgewählt, was mir deutlich besser gefällt.
Hier nun einige Bilder:

Die Rückwände der Niesche werden außer in den Duschen mit Spiegeln ausgestattet und dann innen mit LED-Leisten beleuchtet.

Es ist nun schon viele Monate her, dass die Klinker angebracht wurden und die Fugen dort nicht angebracht werden konnten, weil die helle Farbe, die wir dort gewünscht haben, nicht von dem Betrieb gemacht werden konnte, warum auch immer... Daraufhin wurde eine weitere Firma zum Verfugen der Klinker beauftragt, die nun endlich Ihre Arbeit durchgeführt haben.

Damit steht jetzt dem Einbau des Außengerätes für die Wärmepumpe nichts mehr im Wege. Auch der Einbau der Badmöbel soll dann alles am 15.10. erfolgen.

Eingestellt von Janine und René
Freitag, 13 September, 2019 - 09:56

Ja man hat´s nicht leicht mit den Handwerkern. Das werden viele Bauherren* feststellen. Aber fairerweise muss man sagen, dass es die Handwerker oft auch nicht leicht haben mit den Bauherren*. Da kommt einer daher, der plötzlich Fliesen* legen lassen möchte während die Trockenbauer im Haus sind. Das verkompliziert doch alles...

Ja so ist es mit uns Bauherren*, aber eins nach dem anderen.
Die Wärmepumpe kam dann wie versprochen mit der bereits im vorigen Blogeintrag beschriebenen Verspätung.

Nimmt doch mehr Platz in Anspruch als ich vermutet hatte.
Jetzt ist die Heizung drin und damit beginnt dann die Heizphase. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter* reicht es, wenn die Heizung eine Woche durchheizt, da der Estrich* zu diesem Zeitpunkt bereits 5 Wochen ohne Heizung getrocknet ist. Dabei wird zu Beginn noch wenig geheizt und zum Ende dann etwas stärker. Das Außengerät für die Wärmepumpe kann leider noch nicht angebracht werden, da die Außenfugen am Klinker immernoch fehlen. Dafür gibt es leider noch keinen konkreten Termin. Daher heizt die Wärmepumpe erstmal ausschließlich mit Heizstab, was natürlich ordentlich Strom frisst. Insgesamt haben wir für die Estricherwärmung knapp 800 kwh verbraucht.

Jetzt zu unserem Fliesenproblem. Bis zur ersten Septemberwoche hat der Fliesenleger offiziell noch Zeit um die Fliesen* legen zu können, danach hat er einen Großauftrag über mehrere Monate. Das bedeutet, nach der Trocknung des Estrichs wären noch genau 2 Wochen Zeit zum Fliesen*. Aber jetzt haben sich noch die Trockenbauer angemeldet und würden gerne vorher noch die TrockenBauarbeiten* durchführen, also die kompletten Gipskartondecken anbringen und verspachteln. Klingt ja auch logisch, weil das eine Menge Dreck verursacht und im Wohnzimmer muss dafür auch noch ein Gerüst gestellt werden um an die hohe Decke zu gelangen. Also habe ich versucht die Arbeiten so miteinander abzustimmen, dass beide parallel arbeiten können. Der Trockenbauer hat dann 2 Tage Vorlauf bekommen, in denen er schon ein paar Zimmer fertig gestellt hat, wo der Fliesenleger dann beginnen konnte. Das Resultat war dann, dass der Fliesenleger am Ende alle Räume soweit fertig hatte, außer das Wohnzimmer. Dafür kommt er nun jeden Tag Abends nochmal ein paar Stunden vorbei um das Schritt für Schritt fertig zu bekommen.

Auch die TrockenBauarbeiten* sind nun abgeschlossen und wurden mit einigen Extrawünschen in Form von Nieschen in den Vorbauwänden vollendet. Im Folgenden einige Eindrücke, die den Verlauf vom Einbau der Trockenbauwände zeigen.

Da jetzt endlich die Leiter zum Dachboden drin ist, hier noch ein Bild dazu.

Ein kleiner Steg in der Mitte war Teil des Vertrages, den Rest muss ich dann in Eigenleistung umsetzen.

Als nächstes werden dann die Raffstores an der Südseite des Hauses angebracht, sodass dann anschließend die Putzfassade an den noch fehlenden Teil der Außenfassade angebracht werden kann.
Nächste Woche soll es auch schon mit den BadFliesen* losgehen, allerdings fehlt dafür noch die Unterkonstruktion für die Dusche. Zumindest in einem Bad wollen wir die Dusche Fliesen* lassen und dafür muss ja normalerweise erstmal die Grundlage geschaffen werden. Das wird gerade vom Bauleiter* abgeklärt. Da könnte ich mir vorstellen, dass die Fliesenarbeiten dann doch nicht gleich am Montag starten können, wir werden sehen. Und am Donnerstag wird dann der Kamin eingebaut.

Parallel starten wir schonmal mit den Maler- und Tapezierarbeiten. Wenn man das in Eigenleistung schaffen will, muss man jede Menge Zeit einplanen für so eine große Fläche. Wir wollen alle Wände und Decken mit Malervlies tapezieren und darauf dann erstmal weiß malern. Farbakzente kann man sich dann später immernoch überlegen. Schwer wird dann nur die hohe Decke im Wohnzimmer. Da werde ich wohl ein Gerüst leihen müssen.

Schwiegervater ist schon fleißig dabei:

 

Eingestellt von Janine und René
Freitag, 9 August, 2019 - 14:44

Für die Trocknung des Estrichs sind 3 Wochen eingeplant, danach noch 2 Wochen mit Unterstützung der Heizung, so wurde es uns vom Bauleiter* mitgeteilt und danach können dann auch schon Fliesen* rein. Damit bleiben im August noch 2 Wochen in denen die Fliesen* reinkönnen, haben wir uns gedacht. Denn unser Fliesenleger ist den ganzen September ausgebucht, das hat er uns schon vor Monaten angekündigt. Aber wie es kommen musste läuft natürlich nicht alles so wie geplant. Aber von Anfang an: Nachdem der Estrich* gegossen wurde kommt unser Part, die Versorgungsleitungen für das Haus. Die habe ich natürlich schon frühzeitig alle informiert und wie durch ein Wunder konnte ich die Tiefbaufirma, die das Wasser und Abwasser verlegt, den Stromlieferanten (Edis) und die Telekom unter einen Hut bekommen und alles zusammen verlegen lassen. Zwei Tage vorher bekamen wir noch überraschend ein Paket zugeschickt in dem die Dichtung für die Mehrspartenhauseinführung verpackt war.

Wir hatten kein Paket erwartet und sind deshalb nicht gleich am ersten Tag zur Paketstation gegangen an der das Paket für uns hinterlegt war. Ganz schön riskant, wenn man darüber nicht informiert wird. Die Dichtung wurde dann auch ohne Probleme mit eingebaut, sodass dann alle Versorgungsleitungen ins Haus gezogen werden konnten.

Mit eingebaut habe ich dann gleich noch eine 10 Quadrat Leitung für den späteren Anschluss an eine Garage. Falls man eventuell beabsichtigt später mal ein Elektroauto laden zu können, sollte es schon so eine Leitung sein.

So, die Leitungen liegen, jetzt geht es weiter mit dem Elektriker, der den Sicherungskasten anbauen muss, damit dann wiederum ein anderer die Stromzähler einbauen kann. Leider hatte der Elektriker den Auftrag durch den Bauleiter* erst  in der vierten Woche nach Estrichlegung... Damit kann dann die Sache mit den 5 Wochen Trocknung ja schonmal nicht hinkommen, wenn die Heizung in der vierten Woche nicht schon arbeitet :-|

Leider war eine frühere Planung auch nicht möglich, weil wie es im Moment so ist, sind alle Handwerker über beide Ohren ausgebucht... So sei es. Also kam dann der Elektriker in der vierten Woche und hat neben dem Sicherungskasten sogar alle Steckdosen und Schalter schon angebracht.

Ich habe natürlich im Vorraus mehrfach unserer Haustechnik Firma Bescheid gesagt, wann der Elektriker fertig sein wird, damit dann sofort die Wärmepumpe eingebaut werden kann. Jetzt sind die Zähler eingebaut, die Wärmepumpe kann rein. Bei Nachfrage bei der Haustechnik Firma wurde mir gesagt, dann bestellen wir jetzt die Wärmepumpe, die wird dann nächsten Donnerstag geliefert und dann können wir sofort einbauen....
Wozu rufe ich da eigentlich vorher an??

Damit wird es jetzt schwierig die Fliesenarbeiten noch im August durchführen zu lassen. Der Bauleiter* hatte jetzt 3 Wochen Urlaub und ist dann nächste Woche wieder zu erreichen, dann wird er mir hoffentlich sagen können ob wir Fliesen* legen können oder noch nicht. Wahrscheinlich eher nicht, das heißt dann erst im Oktober wieder. Die Küche* ist für 25. September bestellt, eine Verschiebung des Küchentermins würde bedeuten dann erst wieder Ende Oktober die nächstmögliche Lieferung. Dann wollten wir eigentlich einziehen. Die Wohnung ist gekündigt. Hoffentlich klappt das alles.

Nachdem ich dachte alle Versorgungsleitungen sind im Haus, kam heute der Anruf der Telekom, dass sie das Glasfaserkabel ins Haus legen wollen. Da war ich etwas überrascht, weil ich eigentlich dachte, dass das Kabel schon drin wäre. Das ist nicht so ganz richtig, wie sich herausstellte. Für die Glasfaserleitung wurden zwei kleine Kabel gezogen, die aber leer sind. Da wird dann als nächstes das Glasfaserkabel durchgepustet. Ich bin gespannt.

Eingestellt von Janine und René