Nachdem uns Sturmtief Frederike die letzte Woche verschneit hatte, wurde es gestern wieder richtig laut in Klein Wesenberg. Unser Tiefbauer rückte wieder an schnürte die Grundfläche ab und begann mit dem Mutterbodenabtrag. Da mein eigentlicher Plan, diesen von einem bekannten Bauern abholen zu lassen, buchstäblich in das Wasser gefallen ist (die Felder sind zu nass, um sie zu befahren), habe ich nun die Wesenberger Alpen auf meinem Grundstück. Warscheinlich muss ich doch in den sauren Apfel beißen und eine Abfuhr bezahlen.
Langsam verstehe ich warum alle immer sagen: "Bauen ist nicht leicht" oder "Willst du dir den Stress wirklich antuen"?
Meine Frau und ich haben jetzt nach unserem Finanzierungsgespräch zwei Tage damit verbracht die kompletten Anschlusskosten für unser Haus in Erfahrung zu bringen, doch so einfach ist es mal wieder nicht.
Ein kleiner aber feiner Unterschied zwischen einem Passivhaus und einem Niedrigenergiehaus besteht darin, die Sonnenenergie im Winter zur Erwärmung des Hauses zu nutzen.
Ein Passivhaus hat große Fenster im Süden. Die langen Sonnenstrahlen der tief stehenden Sonne im Winter dringen in die Räume durch die Südfenster ein und erwärmen das Haus. Das sind die passiven solaren Gewinne im Winter und deswegen heißt das Haus - ein Passivhaus.
Es hört sich gut an, aber wirkt es wirklich? Wie viele Sonne gibt es im Winter?
Um morgen nicht ganz planlos in den Architektentermin zu gehen, haben wir uns heute morgen hingesetzt und in den Grundriss grob unsere Planungen für die Küche und das Bad eingezeichnet.
Wir wollen mehrere Dinge ändern, einige Fenster versetzen, austauschen, ändern und das Bad soll eine bodentiefe Dusche bekommen. Es beibt abzuwarten ob und wie unsere Wünsche umsetzbar sind und natürlich was es zusätzlich kosten wird.
Da wir gegen Ende des letzten Jahres den Finanzmarkt in Form von unzähligen Banken und Freien Finanzieren abgeklappert haben, wissen wir eigentlich schon was finanziell auf uns zukommt... Dachten wir!
Über die Jahreswende hat die KFW Bank still und heimlich ihre Konditionen angepasst, ohne dass man es irgendwie groß mitbekommen hätte. Daher ist es rückwirkend betrachtet echt ratsam mindestens alle 2 Wochen mal auf der KFW Homepage zu schauen und sich zu versichern, dass sich diese Konditionen nicht plötzlich geändert haben.
Wie besprochen, meldeten wir uns nach 3 Tagen bei T&C, um zu erfahren was bei der Anfrage beim Bauordnungsamt herausgekommen ist. Die einzige Aussage die wir vom Projektleiter bekamen: Da müsst ihr schon selber zum Bauordnungsamt, da können wir nichts machen. Da fragten wir uns schon auf was wir 3 Tage gewartet haben.
Nachdem wir nun vorbehaltsfrei sind und die grünen Punkte im Online-Portal da waren, meldete sich am 24.01. direkt unser Architekt um einen Termin abzustimmen.
Dieser wird 01.02. in Wuppertal in der Fertighauswelt stattfinden. Wir sind gespannt, ob unser Verkäufer auch dabei sein wird, er hatte es auf jeden Fall fest eingeplant.
Für den Termin mit dem Architekten brauchen wir:
- amtlicher Lageplan/Katasterauszug (den hatten wir bereits für die Finanzierung über die Stadtverwaltung erhalten)
Am Donnerstag wurde unsere Photovoltaikanlage angeschlossen und die Mercedes-Speicherbatterie montiert. Unser Technikraum ist nun noch mehr ausgestattet. Zum Glück ist die Batterie nicht so groß und der Wechselrichter sowie die Steuerung konnten an die Wand angebracht werden.
Unsere Anlage hat 5,83kWp und wartet nun noch auf die Sonne! Wir freuen uns auf unseren selbst produzierten Strom