Mein Mann war auf der Baustelle um einen Glückscent in die Bodenplatte zu drücken und hatte vor Ort noch einen Termin mit dem Garagenmensch. Der wollte sich vor Ort anschauen, wie die Lage ist und dann ein festes Preisangebot machen.
Tja, mit dem Cent reindrücken war es leider nichts mehr, denn es wurde schon angefangen zu mauern. Juhu, total toll! Es steht schon fast das Erdgeschoss, unglaublich wie schnell dass jetzt ging.
Der Garagenmensch hat sich auch das Gelände angeschaut und es kommen keine Mehrkosten auf uns zu. Also ein rundum perfekter Bautag.
Wir haben den Bauleiter vom Nachbarhaus erreicht. Er schickt so schnell wie möglich jemanden vorbei der den Beton abschlägt.
11:00 Uhr
Rückruf von unserem Bauleiter: Der Beton und alles ist schon bestellt, wir können nicht mehr warten, sonst verzögert sich alles zu arg. Einer von unseren Rohbauern klopft jetzt das Zeug weg damit es weiter gehen kann, der andere Rohbauteamleiter wurde anscheinend informiert.
Wir rufen beim Bauleiter an um nachzufragen wie es mit der Bodenplatte aussieht, wir wollen nämlich einen Glückscent reindrücken. Da bekommen wir die Nachricht, dass momentan die Baustelle stillsteht, weil das Nachbarhaus bei der Bodenplatte keine Verschalung angebracht hatte und deshalb der Beton auf unser Grundstück gelaufen ist. Unser Rohbauer könnte zwar den Beton abschlagen, aber davor muss geklärt werden wer die Rechnung übernimmt. Weberhaus, der Bauträger von den Nachbarn hat uns die Nummer von dem Rohbauteamleiter gegeben und wir haben auch jemanden erreicht.
Wir hatten bereits im Oktober bei mehreren geotechnischen Büros nach Angeboten für ein Bodengutachten angefragt. Wie ihr es euch vorstellen könnt, waren die Preisunterschiede der Angebote bei identischer Leistung enorm.
Nach Rücksprache mit unserem Bauunternehmen Becker Haus, da wir diesbezüglich absolute Laien sind, wurde uns mitgeteilt, dass alle Angebote vom Leistungsumfang ausreichend waren und sich kaum unterschieden.
Nach langem hin und her und sämtlichen Angeboten, haben wir uns gegen einen Architekten und für ein Bauunternehmen aus unserer Region entschieden.Natürlich waren wir bei großen Bauunternehmen wie Viebrock und Helma, aber war es nicht der Standard wurde es gleich teuer...Bereits Mitte August 2013 saßen wir mit dem Bauunternehmen an einem Tisch. Nach den ersten Vorstellungen kam nach ca.
Da das Grundstück bisher als Garten genutzt wurde und die Bäume teils marode waren, haben wir diese schon mal gefällt und auch einige Sträucher direkt entfernt.Natürlich waren wir fleißig und haben direkt, mit lieber Unterstützung, einen Holzunterstand für das anfallende Brennholz gebaut.
Bereits am 11.09.2013 sind wir, dank Schenkung, zu Grundstücksbesitzern von folgendem Grundstück geworden:
Es umfasst ca. 530m² und liegt in einem bestehenden Wohngebiet.Weiter ist es voll erschlossen, sodass wir lediglich das Anschließen und die Leitungen zum Haus tragen und bezahlen müssen. Diese Preise sind uns bereits bekannt.
Es wurden riesige Schächte gegraben in denen die Mehrsparteneinführung versunken ist. Die Nachbarn Anja und Thorsten haben uns die Zustimmung schriftlich gegeben wegen der Isolierung und dem Putz, also kann es weitergehen. Ach ja, die Bodenplatte wurde am Donnerstag natürlich nicht gelegt, dafür solls dann am Montag losgehen.
Die E-Mail mit dem Grundstück haben wir ungefähr im Juni 2013 erhalten. Da wir nun wussten, wo genau das Grundstück liegt, sind wir direkt am Abend dort vorbei gefahren, um es uns von außen anzuschauen. Allerdings konnte man außer einer dichten Hecke kaum was sehen. Aber wir wurden direkt von der Nachbarin auf das Grundstück gelassen, um es uns näher anzuschauen. Die Größe und die Lage passten genau. Da wir aber nicht die Katze im Sack kaufen wollten, bestanden wir darauf, dass wir vor dem Kauf ein Grundstücksgutachten auf eigene Kosten erstellen lassen.
Es wuselt auf der Baustelle, so soll es sein. Die Mehrspartenhauseinführung wird von unserem Rohbauer-Team verlegt und am Donnerstag soll die Bodenplatte gelegt werden.
Außerdem haben wir uns heute bei den neuen Nachbarn vorgestellt mit einem kleinen Present. Ein junges Pärchen mit einem Sohn und einem Neugeborenen. Elias und Felix verstehen sich ganz gut :)
Die Genehmigung für die Isolierungs- und Putzschicht haben wir auch, Juhu.