Wir haben uns dafür entschieden ein Grundstück im schönen Köln-Vogelsang zu kaufen. Es handelt sich um eine Hinterlandbebau
Wir haben uns dafür entschieden ein Grundstück im schönen Köln-Vogelsang zu kaufen. Es handelt sich um eine Hinterlandbebauung. D.h. unsere zukünftigen Nachbarn verkaufen ein Stück ihres Gartens. Insgesamt hat das Grundstück 429m² ist ca. 16m Breit und 21m lang. Die Zufahrt ist 3m breit und 30m lang.
Im Oktober 2014 haben wir eine Bauvoranfrage eingereicht, in der zweiten Dezemberwoche 2014 dann den kompletten Bauantrag einfach hinterhergeschickt. Am 23.12.2014 lag ein Schreiben vom Bauamt im Briefkasten, dass der Bauausschuss die Bauvoranfrage genehmigt hat.
HEUTE, 12.01.2015 habe ich die Bestätigung vom Bauamt bekommen, dass die Baugenehmigung verschickt wurde. MORGEN müßte sie dann bei uns eintreffen.
Ich möchte kurz ein paar Worte zur Vorgeschichte verlieren.
Seit ca. 6 Jahren planen wir ein zweigeschossiges Einfamilienhaus mit Keller und Walmdach á la Toscana zu bauen. Vor einem Jahr hatten wir nun endlich die Gelegenheit ein Grundstück zu ersteigern, wo der Bebauungsplan bis auf das Walmdach zu unseren Vorstellung passt.
Der neue Dachstuhl hat den Orkan und das Richtfest (bzw. die Richtfeste) gut überstanden und strahlt nun in der Sonne. Auch die Birke hat dem Sturm standgehalten und steht noch halbwegs gerade.
Heute zum Montag wurden fleißig die Giebel gemauert und das restliche Holz verbaut. Am Mittwoch kommen die Dachdecker....
Eigentlich sollte am 5.1.2015 gestartet werden. Jetzt ist in der ersten Woche nichts passiert. Zwar haben wir bis jetzt einen milden Winter, allerdings steht das Gelände unter Wasser aufgrund der starken Regenergüsse und es kann frühestens nächste Woche angefangen werden, vorausgesetzt es regnet nicht wieder so viel. Wir sitzen schon auf heißen Kohlen und gucken jeden Tag, ob bereits was geschehen ist.
heute kam die erwartete Post. Das Finanzamt verlangt auf den vollen Kaufpreid die Grunderwerbsteuer von 5%. Das hatten wir schon so erwartet, deshalb hatten wir im Vorfeld uns ja noch einmal nachträglich eintragen lassen, dass es sich um ein noch nicht erschlossenes Grundstück handelt (Ablösevertrag). Wir hoffen mal das das Finanzamt den Nachtrag auch anerkennt. Laut Gesetzeslage dürfen sie den verlangten Betrag nicht verlangen. Da geht es um über 1000 Euro, deshalb werde ich am Montag gleich mal dort anrufen und einen Widerspruch einleiten.
heute hatten wir einen erneuten Notartermin. Für den Finanzierungsgeber wurde die Grundschuld erstrangig eingetragen. Das ganze dauerte gerade mal 15 Minuten. Erfreulich waren die genannten Kosten von 500 plus 120 Euro.
Die Bank hat uns die Baufinanzierung bestätigt. 180.000 Euro auf zehn Jahre fest mit 1,23 % effektivem Mischzins bei 1000 Euro Rate im Monat. Müssen noch eine paar Formulare unterschreiben und an die Bank zurücksenden. Das Darlehen besteht aus zwei Einzeldarlehen. 130.000 Euro Annuitätendarlehen und 50.000 Euro von der KfW. Der KfW-Kredit hat 1,00 % Zins, das Bankdarlehen liegt bei 1,31 % effektiv.