Einfamilienhaus in Hanglage

Beschreibung / Vorwort:

Trotz Baubboom und Mangel an bezahlbaren Grundstücken im Rhein-Main Gebiet wagen wir es uns den Traum vom eigenen Heim zu erfüllen. Dazu haben wir nach langer Suche endlich ein passendes und halbwegs bezahlbares Grundstück gefunden. Allerdings muss nun erst das alte Haus darauf abgerissen werden und mit der Hanglage werden wir auch noch unsere Herausforderungen haben. Wir werden hier berichten, wie es uns in den nächsten 1,5 Jahren so ergeht mit unserem persönlichem Großprojekt.

Letzte 5 Blogeinträge:

Montag, 15 Juli, 2019 - 22:58

Mal wieder ein Update von uns: Eigentlich gibt es nichts Neues :(.

Es hieß schon vor Wochen mündlich der Abrissantrag wird genehmigt, aber es werden noch Auflagen gemacht. Schriftlich haben wir das noch nicht.

Der Bauantrag ist auch schon im April erstmalig im Bauamt gewesen, nun Mitte Juli sind wir gerade mal soweit, dass er innerhalb des Amtes an die verschiedenen Stellen weitergeleitet wurde. Jede hat nun 4 Wochen Zeit um zuzustimmen. Wie es danach genau weitergeht, konnte oder wollte mir keiner sagen, wir rechnen aber nicht damit, dass die Genehmigung noch im August kommt, wenn wir Glück haben September.

Also Urlaubszeit... abwarten und die Sonne genießen.

Eingestellt von EFH_Hanglage
Freitag, 7 Juni, 2019 - 22:00

Heute war die Bemusterung bei MRL in Montabaur. Wir sind dem Ziel "alles" auszusuchen nur ein Stück nähergekommen. Es gibt einfach zu viel zu entscheiden, was sich im Nachhinein auch nicht mehr leicht ändern lassen wird, das schaffen wir nicht an einem Tag.

Mal ein Beispiel für die Dachziegel. Laut B-Plan sind rot-braune Ziegel vorgeschrieben. Nun gibt es natürlich keine Farbe, die genau rot-braun heißt. Sondern Natur-Rot, Kupferrot, Weinrot, Braun gibt es nicht, stattdessen anthrazit, schiefer, schwarz, usw. Manche sind im Preis inbegriffen, manche kosten extra. Manche glasiert, manche engobiert, ... Wir waren uns vorher einig, wegen der Ziegel beantragen wir keine Ausnahme vom B-Plan, wir können uns im Bereich des Erlaubten festlegen. Andererseits sind in der Nachbarschaft viele Dächer anthrazit. Wir verbleiben also so, dass wir am Ende des Tages zwar eine Wunschziegelfarbe ausgewählt haben, aber MRL uns genau sagen muss, was die mehr kosten und wir mit dem Bauamt klären müssen, ob die Farbe ok ist. In Abhängigkeit von beiden Antworten, haben wir uns andere Alternativen als Plan B, C und D überlegt. Also man könnte sagen, wir sind einer Entscheidung nähergekommen, aber nicht viel...

An den Ziegeln kann man auch den MRL Standard erkennen: Tonziegel gehören zum Standard. Das finden wir gut, manch andere Baufirmen, nehmen dafür schon Aufpreis und zahlen nur Beton. Unter den Tonziegeln haben sie dann ein klassisches Standardmodell mit einigen Farben ohne Aufpreis zur Auswahl. Will man andere Farben oder Ziegelformen, muss man den Mehrpreis zahlen. Wir erleben sie dabei aber fair. Wir haben das Gefühl den üblichen Mehrpreis aus dem Handel zu zahlen. Zum Beispiel bei Sanitärobjekten wirklich die Differenz, wie sie sich aus den Katalogpreisen ermitteln lässt. Im Gegenzug erhalten wir auch die Differenz zurück, wenn wir uns was Günstigeres raussuchen.

Auf diese Weise müssen wir neben Ziegeln auch die Fassadenfarbe, Haustür*, Innentüren + -Rahmen, Fensterfarbe, -griffe - bretter, Sanitärobjekte, Treppe, Fliesen*, ... auswählen. Der Standard ist häufig ok, trotzdem interessieren uns für diverse Objekte die Aufpreise. Das muss erst im Detail ausgerechnet werden. Erst dann werden wir uns final entscheiden.

Für die Innentreppe und die Sanitärobjekte / Fliesen* vereinbaren wir, dass wir direkt zum Treppenstudio bzw. Sanitärhandel gehen und uns dort was raussuchen. Da haben wir uns heute auch noch nicht entschieden.

Die Haustür* konfigurieren wir später mit dem Konfigurator des Anbieters im Internet. Wir merken mit dem Standard bekommen wir eine tür*, aber mehr auch nicht. Man kann so viele Extras wählen, die dann alle kosten. Ich hätte nicht gedacht, dass wir bei mehr als 20 Parametern auswählen können, was wir haben möchten. Plötzlich sieht man die Haustüren der anderen Leute unter einem ganz anderen Blickwinkel ;-).

Es bleibt also noch viel Arbeit für uns, aber bei unserem Bauantrag geht es ohnehin nicht weiter und vor Genehmigung des Antrags muss die Bemusterung nicht abgeschlossen sein.

Die "freundliche" Mitarbeiterin im Bauamt hat uns vor zwei Tagen als wir persönlich da waren nicht gesagt, dass sie ab heute 3 Wochen im Urlaub sein wird und der Antrag dann einfach in ihrem Posteingang warten wird. Und das nur weil ihr eine aktualisierte Version des Liegenschaftsplans des Vermessers fehlt, in der irgendwelche Linien violett statt gelb sein werden und andere ähnlich wesentliche Details.

Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir zumindest versucht darauf Einfluss zu nehmen, dass sie ihn an andere Stellen im Amt zur Prüfung weiterleitet. Da hätten wir uns auch sparen können uns so zu beeilen um den Antrag möglichst schnell wieder bei ihr zu haben. Bis sie zurück ist, ist es Juli und noch ist die Baugenehmigung lange nicht in Sicht :-(.

Eingestellt von EFH_Hanglage
Mittwoch, 5 Juni, 2019 - 21:00

Wir sind heute zum diversen Mal im Bauaufsichtsamt gewesen. Zum Abrissantrag konnten wir heute erfahren, dass er nach zweimaligem Nachreichen von Unterlagen nun wohl als vollständig gilt und in den verschiedenen Abteilungen geprüft wird. Wir hoffen, dass es icht noch 3 Monate dauert bis er endgültig genehmigt wird. Parallel haben wir aber schonmal Kontakt mit Versorgern und Abrissunternehmen aufgenommen, so dass es nach Genehmigung möglichst schnell losgehen kann.

Zum Bauantrag haben wir heute erfahren, dass wir nochmal einiges in der Geländegestaltung ändern müssen. Zumindest mündlich hat man uns dann aber zugesichert, dass der Antrag dann vollständig ist und genauer geprüft werden kann. Auch hier haben wir schon diverse Male Unterlagen geändert und nachgereicht und sind neben dem Bauaufsichtsamt schon mit dem Umweltamt und diversen anderen Ansprechpartnern in Kontakt. Mal darf die Wärmepumpe wegen der Vorgartensatzung nicht im Vorgarten stehen, mal dürfen im Garten keine Veränderungen des Bodenniveaus vorgenommen werden, weil das einem großen Baum dort schaden würde. Das bedeutet auch der Erdaushub darf nicht im Garten gelagert werden und die Bagger müssen sich von dem Baum fernhalten.

Eigentlich denkt man ja, bei einem Bauantrag geht es ums Haus, aber wir haben die meisten Probleme mit dem Freiflächenplan, in dem beschrieben ist, wie es rund um das Haus aussehen soll. Ursprünglich wollten wir unseren Bau nur per Bauanzeige einreichen. Das hätte bedeutet, wenn er nach 4 Wochen nicht abgelehnt wird, gilt er als genehmigt. Da wir keine der Vorschriften verletzen und damit keinen Abweichungsantrag stellen müssen, wäre das möglich gewesen. Im Amt sah man das aber anders. Theoretisch ist das möglich, praktisch wollen sie aber prüfen und haben uns daher alles zurückgeschickt und wir mussten es als normalen Bauantrag nochmals einreichen. Mit zweimal Post hin und her + Bearbeitungszeit bei der Architektin sind da schon mal 2 Wochen um. Nun ist die Genehmigungszeit beim Bauantrag ja auch gleich mal 3 Monate und die fangen jedes Mal wieder neu an, bis alles vollständig ist. Beim ersten Rücklauf gab es da gleich 14 Punkte, die vom Amt zurückkamen. Vieles Kleinigkeiten (z.B. manche Linien müssen statt in Gelb in Violett gemalt sein), manches nicht verständlich oder nachvollziehbar. Scheinbar auch nicht für die Sachbearbeiterin, beim nächsten Einreichen war sie einverstanden, obwohl wir nichts geändert hatten?!? Naja und manches eben wirklich Nachforderungen von Unterlagen, die wirklich viel Arbeit machen. So wollten sie wissen, wie viele m³ Erdreich wir im Garten auf wie viel m² Fläche aufschütten bzw. abgraben. Da muss man sich erstmal überlegen, wie man das sinnvoll ausrechnen soll. Und was das bringen soll, wenn man es dem Amt sagt?

Um die Zeit etwas zu verkürzen, geben wir die Unterlagen nun mittlerweile schon persönlich ab, dann erfahren wir direkt, ob die 14 Punkte damit abgearbeitet sind, ohne dass erst wieder lange Briefe hin und hergehen.

Bis wir alles was jetzt noch fehlt nachgereicht haben, ist Mitte Juni, also schon 1,5 Monate nach dem erstmaligen Einreichen des Bauantrags. Und die 3 Monate Bearbeitungsfrist beginnen wieder von vorn :-(. Wir hoffen noch, dass es vor Mitte September wird, bis dann die Genehmigung da ist. Bisher hat das Amt wirklich immer schnell reagiert. Aber man weiß nie...

Eingestellt von EFH_Hanglage
Dienstag, 30 April, 2019 - 22:47

Der Bauantrag ist nun auch fertig und eingereicht. Wir haben schon den ersten Dämpfer bekommen, der Abrissantrag kam trotz aller Sorgfalt zurück und das Bauamt verlangt weitere detaillierte Auskünfte u.a. zum Abriss- und Entsorgungskonzept und zum Artenschutz. Das werden wir erst erarbeiten müssen und dann beginnen die 3 Monate Bearbeitungszeit von vorn.

Beim Bauantrag gibt es noch weniger Hoffnung, dass das direkt durch geht. Die Mitarbeiterin des Amts ist berühmt berüchtigt für ihre überkorrekte Art und dem vorauseilenden Gehorsam lieber mal zu viel zu verlangen als zu wenig. Wir wollen möglichst noch diesen Herbst mit dem Bau anfangen und hoffen nun, dass der Antrag zügig genehmigt wird.

Eingestellt von EFH_Hanglage
Freitag, 12 April, 2019 - 17:00

Nach der Unterschrift ging es Schlag auf Schlag, mehrere Mitarbeiter von MRL haben uns kontaktiert und die nächsten Schritte wurden in die Wege geleitet. Der Vermesser kam, die Architektin startete. Der wichtigste Schritt erstmal ist der Bauantrag. "Unsere" Architektin hat gleich nach unserer Unterschrift damit angefangen. Wie wir feststellen, brauchen wir neben dem Bauantrag für das Neugebäude auch einen Abrissantrag für das Bestandsgebäude. Wir dachten ja so ein Abrissantrag ist eine Kleinigkeit von ein zwei Seiten Formularen, aber nix da. Er ist fast aufwändiger als der Bauantrag. Wir brauchen sogar architektonische Zeichnungen vom Gebäude. Wir sind sehr froh, dass MRL das für uns übernimmt, obwohl es nicht wirklich zum Neubau des Hauses gehört. Mitte April war es dann soweit der Abrissantrag kann eingereicht werden. Der Bauantrag wird noch ca. zwei Wochen dauern.

Eingestellt von EFH_Hanglage