Endlich war es soweit, das Grundstück sollte nun offiziell uns gehören
Beim Notar mussten wir Eheleute und die Eigentümer des Grundstückes, in dem Fall die Gemeinde bzw. ein Vertreter derer, anwesend sein. Die gefühlten 1000 Seiten wurden alle vorgelesen, es wurden einige Unterschriften getätigt und zum Schluss gab es noch die Eintragungen der Grundschuld zu erledigen.
Mitte September erhielten wir die Bestätigung der HELMA mit weiteren Unterlagen für unser Bauprojekt. Dabei waren eine Checkliste für Bauherren, mit der Auflistung von Dokumenten, welche wir noch einholen mussten, der Vertrag und auch eine Liste mit sämtlichen Kontaktdaten der Projektbetreuer.
Es stellten sich neue Fragen:
Ein Bodengutachten sollte erstellt werden, nur durch wen?
Das Höhenniveau sollte vermessen werden, doch auch hier die Frage - durch wen?
Kurzum schrieb ich eine Email an einen der Projektleiter und stellte die entstandenen Fragen.
Für viele stellt sich die Frage: Können wir uns ein Haus überhaupt leisten? Auch uns bewegte diese Frage und wir wollten unbedingt mit mehreren Banken sprechen, um uns in alle Richtungen genügend zu informieren.
Mit der Zeit waren wir nun schon sehr informiert, wir wussten jetzt, dass z.B. keine Gasleitung im Ort liegt und wir daher Alternativen suchen mussten. Ich studierte tagsüber zu Babys Schlafzeiten sämtliche Internetseiten, las Bautagebücher, stellte wichtige Informationen zusammen und zum Schluss stand für uns als Energielieferant die Luft-Wasser-Wärmepumpe fest. Wir hatten auch Gespräche geführt mit Freunden, welche solch ein Gerät benutzen und hier konnten alle Fragen geklärt werden.
Die Idee war nun geboren, doch wie sollte es aussehen, unser Haus?
Ich setzte mich an den PC und durchstöberte das World Wide Web, besonders sämtliche Homepages diverser Baufirmen. Überall konnte man Infomaterial anfordern und dies tat ich natürlich auch, um zeitnah meinem Mann viele Ideen präsentieren zu können.
Bei der Suche nach dem Haustyp ergaben sich viele weitere Fragen für uns: