Meine Frau und ich waren uns einig, dass wir niemals in Wohnparks wohnen wollten. Das sind große Neubaugebiete, wo ein Investor viele gleichaussehende Häuser (oft Doppelhäuser) baut. Hier ist alles gleich und man kann keine Wünsche äußern und sein „Eigenes“ ins Haus einbringen. Selbst die Innenraumaufteilung/ -gestaltung ist schwierig, da die Kompromisse bei einem 5 oder 6 Meter breitem Gebäude einfach zu groß sind. Die Kinderzimmer sind mit ca. 2,5m - 2,8m Breite einfach zu schmal um nicht nur als Schlafraum zu dienen.
Der Gedanke einmal in den eigene 4 Wände zu wohnen reizt wohl jede junge Familie.
Kein Lärm von den Nachbarn, nur von den eigenen Kindern und wenn sie aus dem Haus sind, Ruhe.
Klar hat so ein Eigenheim und damit auch verbunden das Grundstück Verpflichtungen, die man bei einer Eigentumswohnung oder Mietwohnung weniger oder gar nicht hat.
Jedoch muss man sich hier nicht mit den Hauseigentümern abstimmen, wenn man Änderungen oder Reparaturen z.B. an der Gebäudesubstanz ausführen will/ muss.
Heute haben wir endlich per Mail unsere Entwurfspläne erhalten. Natürlich gleich freigegeben, damit endlich der Bauantrag kommt. Ich hoffe sehr das es bis Montag klappt und wir dies gleich mit in die Heimat nehmen können zum Abgeben.
Hier unsere Grundrisse, von dem ursprünglichen "Best Deal" ist nicht mehr viel zu sehen. So haben wir jedoch mehr Wohnraum und durch die zusätzlichen Fenster mehr Licht.
Endlich stehen die Mauern im ersten OG. Auch die Dacharbeiten wurden fortgeführt. Jetzt hoffen wir, dass die verlorene Zeit schnell wieder aufgeholt wird.
Am Montag war der erste Termin für die Werkplanung. Die Ausstattung der Küche und des Badezimmers wurde festgelegt und wir haben die Farbe der Rolläden, Fenstersimsen etc, ausgewählt .
Der Termin mit dem Elektriker wegen der Positionierung der Steckdosen, Lampen etc. konnte inzwischen stattfinden. Dieser Termin wurde bereits zwei Mal verschoben, das letzte Mal wurde er am gleichen Tag (!) abgesagt, an dem er stattfinden sollte. Nach 2.5 Stunden war alles festgelegt.
Es kam einiges an zusätzlichen Kosten zusammen, insgesamt 3700 €:
Kaum zu glauben aber wir durften tatsächlich genau 3 Wochen nach Einreichung des vereinfachten Baugenehmigungsverfahrens unsere Baugenehmigung in den Händen halten, juhuuu! Aus städtischer Sicht dürfen wir frühestens in 4 Wochen mit dem Hausbau loslegen - aber unser Bauträger hat uns mitgeteilt, dass wir frühestens in 6 - 12 Wochen anfangen können, da erstmal der Statiker hinzugezogen werden muss und Gewerke für den Zeitraum zur Verfügung gestellt werden müssen.
14 Tagen lang haben wir erfolglos versucht, unseren Bauleiter zu erreichen bzw. ihm Informationen zu entlocken. Ist ja leider nicht das erste Mal, dass wir Problem mit der Kommunikation mit dem Bauleiter haben (siehe: https://www.bautagebuch-liste.de/blog/jx7/2016/02/bauleiter-innenausbau-versetzt-uns-sechs-mal-folge) Nachdem wieder einmal angekündigte Anrufe nicht erfolgten, konnten wir heute endlich telefonieren: