Küche

Freitag, 29 Januar, 2016 - 20:02

Küche

So ein Haus ohne Küche macht kein Sinn - also muss auch diese geplant werden. Zunächst haben wir uns auch mal wieder eine unserer tollen Listen gemacht, was unsere ganz eigene Küche haben soll und was nicht.

  • hell und freundlich mit ein paar Akzenten
  • schlichte, leicht zu reinigende Oberflächen (keiner mag gerne jeden Fingerdatscher sehen)
  • eine Insel nur mit Arbeitsfläche (ein bisschen als Barersatz wegen des weggefallenen Kellers und da eine frei hängende Dunstabzugshaube dem großgewachsenen Bauherren sehr stören würde)
  • ein (zumindest teilweise) variables Induktionskochfeld
  • den Backofen in einem Schrank höher setzen
  • ein großer Kühlschrank (oder zumindest den Platz dafür einberechnen)
  • eine schräge Dunstabzugshaube (damit auch große Köche gut in alle Töpfe schauen können)
  • Schubladen!!! Ich glaube jeder, der Tupper, hat kann es bezeugen. Man  braucht Schubladen, sonst fällt einem jedesmal der halbe Inhalt des Schranks entgegen.
  • passende Arbeitshöhe für beide (da uns beide 40cm Körpergröße trennen und ich es enfach nicht mit ansehen kann wenn Marc mit krummen, sehr gebeugten Rücken in der Küche steht, musste da ein guter Kompromis her (eine verstellbare Arbeitsplatte ist leider viel zu Kostenintensiv..). Über unterschiedliche Höhen in der Küche haben wir viel nachgedacht und uns bewusst dagegen entschieden. Wir wollten dann doch flexibel in der Arbeitsaufteilung sein. Also nimmt sich Marc, wenn er es braucht, lieber ein dickeres Brett als zusätzliche Unterlage.

Also haben wir uns schon beim Grundriss planen grobe Gedanken gemacht, die sich nach und nach verfeinerten. Wir haben auch die ein odere andere Küche von Freunden und Verwandten als Beispiele genommen.

Wir wollten uns natürlich auch mehrere Küchen durchplanen lassen um das Beste Preis- Leistungspaket und Ausstattungen zu bekommen.

Gesagt - Getan. Und da irgendwo ein Anfang gemacht werden muss, fuhren wir spontan in unserem Urlaub (wir hatten noch etwas Zeit in Nürnberg bevor wir uns mit einer Freundin getroffen haben) bei Küchenquelle vorbei. In Katalogen kann das Bild ja doch auch anders wirken und direkt vor Ort kann man Dinge auch anfassen.

Später zurück in Hamburg vereinbarte Marc einen Beratungstermin für zu Hause. Die Dame von Küchenquelle war sehr freundlich, aber so richtig sprang der "Funke" nicht über. Bei vielen Fragen (vorallem zu Geräten) konnte sie uns keine Auskunft geben. Nachdem sie auch eine gefühlte Ewigkeit hinter ihrem Laptop saß und unsere Küche zusammenbastellte (fast ohne mit uns zu reden =/) zeigte sie uns einen ersten Entwurf, den sie aber nochmals bearbeiten wollte (gerade wegen den Elektrogeräten, zu denen sie weitere Informationen heranziehen wollte und der aufwendigen Theke). Noch am selben Abend beschlossen wir, dass dies zwar ein guter Anfang aber nicht das Ende werden wird. So sind wir dann am nächsten Tag zu Höffner gefahren (zum Glück hatten wir etwas zu Trinken eingepackt). Zunächst sind wir durch die Ausstellung gelaufen, um auch nochmal unsere Vorstellungen zu bestärken und Farbvarianten vor Augen zu führen. Es dauerte einen Moment bis der nächste Berater frei war (er musste erstmal seine Mittagspause nach einem anstrengenden Gespräch machen) und so nutzen auch wir die Zeit für eine Stärkung zur Mittagszeit. So konnten dann alle gut in die Planung starten, die schonmal vorweg laaange gedauert hat (ich glaub abzüglich weiterer kurzer Pause waren wir gute 4 Stunden mit dem Planer am arbeiten). Zu Beginn wurde ein finanzieller Rahmen gesteckt, dann ging es auch hier ans zusammenbasteln vorm PC, wie am Vortag, aber mit deutlich mehr Komunikation und Erklärungen bei Fragen. Wir sind auch verschiedene Küchenbeispiele abgegangen und haben uns in einem extra Raum die verschiedenen Oberflächen, Griffe etc. zusammengestellt. Diese wurden dann weiter in die Planung eingebaut. Die Theke/Insel (die wir in einem Katalog von Küchenquelle gefunden hatten) bereitete dem Herrn ebenfalls am meisten Kopfzerbrechen bei der Umsetzung. Am Ende hatte wir eine schöne Küche, die zunächst etwas über unserem Budget lag. Mit ein bisschen verhandeln klappte dennoch ein super Angebot, dass wir auch gleich unterschrieben haben. (Keine Sorge noch haben wir kein Geld bezahlt und noch können wir kleinere Änderungen bei den Farben vornehmen. Die genaue Abmessung erfolgt wenn der Estrich liegt.)

Die Küche an sich hat eine L-Form plus Arbeitsinsel, die eine U- förmige Erhöhung der Arbeitsplatte hat (wie ein Bartresen). Die Fronten sind in Magnolie und die Arbeitsplatte in Countryoak. Einen genaueren Überblick kann man dann auf den Bildern erkennen.

Ein kleiner Fehler ist dem Küchenplaner leider doch passiert. Er hatte an einer Seite vergessen die Wanddicke abzuziehen (war vielleicht auch im Plan etwas unübersichtlich?) und so haben wir im nachhinein die Fenster beim Essbereich ein wenig verschoben und kleiner gemacht, damit sich die Fenster doch auch gut öffnen lassen und symetrischer aussehen (dies war kein großer Akt und die Änderung wurde sofort von Olfa übernommen =D).

Ich hoffe Marc setzt hier dann auch bald noch Fotos rein.

Liebe Grüße Anja und Marc

 

Hier nun die Bilder wie von meiner Frau gefordert cheeky
Für die Position der Küche kann noch einmal im Kapitel Grundrisse nachgeforscht werden: https://www.bautagebuch-liste.de/blog/overath/2015/10/grundrisse-und-erste-ueberlegungen

 

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