Frank u. Ute

Beschreibung / Vorwort:

Wir sind die Floo's, Frank und Ute mit den Beaglen Flora und Justy. Im August  2016 haben wir den Entschluss gefasst unseren Lebensmittelpunkt von der Stadt aufs Land zu verlegen, mit dem Bedürfnis nach mehr Natur und Ruhe.

Aber wohin?!?

So begann die Suche nach einem geeigneten Fleckchen Erde, dass ländlich aber nicht abgeschieden ist. Es soll gross genug sein, damit sich auch unsere Beagle wohl fühlen und genügend Platz zum schnueffeln  haben. Wir alle lieben es, im Garten zu wuseln.

So streckten wir unsere Fühler in alle Himmelsrichtungen aus und besuchten viele Baugebiete  in den verschiedensten Orten.

Wohin hat es uns dann letztendlich verschlagen, wohin soll die Reise gehen?

Wir werden es euch verraten!

Unsere neue Wahlheimat wird/ ist

BORKEN !!!

Wir können es kaum erwarten, dass es losgeht.

 

 

 

Letzte 5 Blogeinträge:

Donnerstag, 19 April, 2018 - 00:00

Leider ist das Jahr 2017 traurig für uns zu Ende gegangen.

Wir mussten uns am 23.12. von meiner Mutter verabschieden.

Das war jetzt für uns der 2. Trauerfall innerhalb eines halben Jahres im engsten Familienkreis -innerhalb unserer Bauphase.

Das Projekt Traumhaus gerät ins wanken und verliert für uns an Bedeutung.

Der Jahreswechsel und die Ankündigung, dass die Fenster und Türen in der ersten Januarwoche eingebaut werden, kann uns da auch nicht rausreißen.

Im Gegenteil!!!

Bei der Ankündigung bleibt es dann auch.

Verschoben wegen Betriebsferien, schlechtem Wetter, ... Weiss der Henker warum.

Ende der 2. KW dann doch der Beginn der Einbauten, die sich über die 3. KW hinaus ziehen.

In der Zeit haben die Maurer das Mauerwerk hochgezogen.

Gut Ding will Weile?!?

Wir werden sehen.

Eingestellt von Ute van de Loo
Donnerstag, 19 April, 2018 - 00:00

Da wir ein "Schlüssel fertiges" Haus mit einem Bauträger bauen, beinhaltet unser Bauvertrag auch einen "Sachverständigen" - unabhängigen Gutachter, der die Bauphasen begleiten und begutachten soll, damit da nichts anbrennt. 

Leider hat man uns aber aus vielen Richtungen -nach Unterschrift des Bauvertrages -  davon abgeraten. 

Man hat uns dazu geraten, einen unabhängigen Architekten unseres Vertrauens zu suchen, auch wenn dieser zusätzliche Kosten mitsich bringt.

Geld das gut angelegt ist, wenn's Mängel am Bau gibt, die man weder braucht noch will, die aber immer wieder vorkommen.

Gesagt getan.

Wir haben den Mann unseres Vertrauens auch tatsächlich gefunden. Er berät und in allen Baufragen, hat Sachverstand, ein wachsames Auge und scheut sich auch nicht davor, unangenehme Fragen zu stellen und auf Mängel aufmerksam zu machen.

Nicht immer zur Freude des Bauträgers bzw. der Handwerker.

Es ist gut angelegtes Geld, dass uns hoffentlich vor bösen Überraschungen und Spätfolgen bewahren soll.

Wobei der erste Besuch des Gutachters noch sehr positiv bewertet wurde, da die Maurer sehr schnell und sauber gearbeitet haben und auch der Dachstuhl keinen Grund zur Beanstandung zuließ, verlief der nächste Termin etwas verhaltener.

Es gab einige Punkte in Bezug auf das eingedeckte Dach, den Einbau der Fenster und Tueren, die Isolierung der Dachgauben, den Kamin und eingebaute Waermebruecken, die nicht Einwandfrei waren und aus- bzw. Nachgebessert werden mussten.

Was uns in der Beliebtheitsskala nicht wirklich weiter nach oben brachte. 

Freunde macht man sich anders!!!.

Ein weiterer Termin mit dem Sachverstaendigen nach Abschluss der Putz und Estricharbeiten ergab, dass das Dach sprich der First immer noch nicht überarbeitet wurde und Schwachstellen in der Dämmung unserer Gauben auch noch nicht behoben wurden, was als Waermebruecken möglicherweise Schimmelbildung zur Folge haben kann.

An dieser Stelle ein gut gemeinter Rat an alle Hausbauer - bitte scheut nicht die Ausgabe für einen unabhängigen Experten der regelmäßig auf den Bau schaut und Mängel aufzeigt!!!

Wir werden unseren Sachverständiger auch weiterhin zu Rate ziehen und seine Ratschlaege beherzigen. Wir sind froh ihn an unserer Seite zu wissen.

Unser durch den Bauvertrag vereinbarter Gutachter hingegen ist für uns noch nicht in Erscheinung getreten!?!

 

Eingestellt von Ute van de Loo
Mittwoch, 7 März, 2018 - 15:59

November  2017.

Nachdem die Maurer im Oktober  wahre Wunder bewirkt haben und innerhalb von 4 Wochen  ein komplettes Haus  gemauert und auch die Klinkerfassade mauerten, konnten auch die Zimmermänner ihr Gewerk aufnehmen und den Dachstuhl erstellen. Am  09. November konnten wir die ersten Balken auf unserem Haus bestaunen. Als wir am 12. November wieder auf der Baustelle vorbei sahen, stand der Dachstuhl -wenn auch offen -  auf dem Haus. Schon aus der Entfernung konnten wir ihn sehen. Wir gross er geworden ist. Das Haus hat wieder einmal andere Dimensionen angenommen. Man hat wieder ein ganz anderes Gefühl  wenn man jetzt durch das Obergeschoss  geht, auch wenn der Dachstuhl noch offen ist. Es ist die Rede von Richtfest. Ok. Ein emotionaler  Moment für uns. Natürlich möchten wir den Richtsegen für unser Haus; es ist das Erste und wahrscheinlich auch das letzte Haus, das wir in unserem Leben bauen.Da soll alles stimmen, nichts darf vergessen werden. Wenn wir was machen, dann aber richtig. Es soll ein super Fest werden, alle sollen kommen und unser "Traumhaus" taufen. Leider sehen die Zimmermänner die ganze Sache etwas nüchterner und wollen unsere terminliche Planung nicht mit uns teilen. Für sie ist es tägliches Geschäft, für uns natürlich einmalig. Wir sind enttäuscht und verwerfen das ganze Richtfest. Unsere Gäste hätten nicht am Nachmittag mal eben ins Münsterland fahren können, um Richtfest zu feiern. Ein Samstag war da nicht machbar. Schade!!!

 

In der darauf folgenden Woche  ereilt uns der Anruf unseres Bauleiters. Er möchte uns mitteilen, dass einer der Zimmermänner bei der Arbeit auf dem Dachstuhl abgerutscht und auf die Geschossdecke  im Obergeschoss  gestürzt ist. Er hat allerdings noch keine Infos  wie es dem Verunfallten geht, der mit der Rettung auf dem Weg ins Krankenhaus ist.

Was für eine fürchterliche Nachricht für uns. Wir fühlen uns irgendwie mitverantwortlich, obwohl es albern ist.

Wir machen uns Gedanken und hoffen, das es Mann gut geht.

Ist das ein schlechtes Omen für unser Haus?

Wir wünschen dem Zimmermann alles Gute und hoffen dass er bald wieder auf den Beinen ist.

Am 24. November  besuchen wir mit unseren Kindern  die Baustelle und stellen fest, das Dach ist quasi dicht, wenn auch nur mit den Unterspannbahnen. Es fehlt nur noch der Friesengiebel.

WAHNSINN!!! Wir haben ein Dach über dem Kopf.  Das schlechte Wetter kann jetzt ruhig kommen.

Am 07. Dezember werden die Dachziegel geliefert.

In der ersten  Dezember Woche wird das Dach eingedeckt. Es sieht grossartig aus. Schöner als wir uns vorstellen konnten. Ein echter Friese !

Gerade rechtzeitig. Der erste Schnee fällt! Das Dach kann nicht komplett gedeckt werden. Das Wetter spielt uns einen Streich. Zum Glück sind die Spannbahnen drauf.

In der Woche vor Weihnachten wird unser Dach dann doch noch fertig. Das Weihnachtsfest kann kommen.

Nach dem Jahreswechsel werden dann Anfang Januar die Fenster als nächstes eingebaut.

Wir wünschen Frohe Weihnachten und ein gutes, zufriedenes 2018.

 

Eingestellt von Ute van de Loo
Dienstag, 27 Februar, 2018 - 17:37

Am 09. Oktober  ist es so weit. Die Sohlplatte ist gegossen. 

Wir sind beeindruckt über die Schönheit und erst Recht über die Grösse dieses Stueckchens Beton.

Das wird unser Haus.

Nicht wirklich vorstellbar - aber JA!!!

Am 10.10. starten die Maurer  ihr Werk. Ein denkwürdiger Tag für uns. Quasi die Geburtsstunde unseres Hauses. Ausserdem wird am gleichen Tag der Sohn unserer Nichte geboren. Willkommen in der Familie!!! 

Die Maurer legen ein Wahnsinns Tempo vor.

Am 12. Oktober  ist das Erdgeschoss quasi bis zu den Fensterstürzen gemauert.

Die Klinker werden jetzt parallel gemauert.

Das Bild unseres "Hauses" verändert sich täglich. 

Am 19. Oktober ist die Geschossdecke  eingesetzt und die Betontreppe ins Obergeschoss gegossen.

Man kann jetzt schon durchs Haus laufen und die Räumlichkeiten  bewundern.

Es ist unvorstellbar, wir schwanken zwischen  Schein und Sein. Man bedenke vor 9 Tagen wurde die Sohlplatte gegossen.

Am 24. steht ein Baustellenbesuch mit unserer Tochter an, die aus Wien angereist ist, um das "Wunder" mit eigenen Augen zu begutachten. Unsere Klinkerfassade ist fast bis zum Obergeschoss erstellt und wir können zum ersten Mal aus dem angedeuteten Fenster des Obergeschosses schauen. Wir sind sichtlich  beeindruckt und können es kaum glauben.

Hier müssen die Mainzelmännchen  am Werk gewesen sein.

Am 27. Oktober besichtigen wir die Baustelle mit der gesamten Truppe, sprich Kinder und Schwiegerkinder. Alle sind begeistert und bestaunen das "Wunder".

Wir einigen uns darauf,  das es sich hierbei nur um einen Zauber handeln kann.

 

 

Eingestellt von Ute van de Loo
Dienstag, 10 Oktober, 2017 - 12:19

Oktober 2017

Nachdem uns im September die Zweifel und Ängste um unseren Baustart quälten und schlaflose Nächte bereiteten, ist tatsächlich in der 40. KW unser Bauprojekt zu unserer Überraschung gestartet.surprise

 

Die Ereignisse haben sich täglich auf der Baustelle überschlagen und wir hatten gar keine Zeit mehr, uns über die einzelnen Schritte zu erfreuen.smiley

 

Am 29. September war ein Treffen auf der Baustelle angesetzt, um das benötigte Standrohr zu übergeben, das zuvor bei der Stadt Borken von uns ausgeliehen wurde.

Die Baustelle wurde einrichtet und der Kran wurde aufgestellt. Da auf dem Nachbargrundstück jetzt auch die Bauarbeiten voll im Gange sind, mußte ein höherer Kran aufgestellt werden, damit dieser über den Anderen hinweg arbeiten kann. Leider stellte man auch fest, dass die Gründungsarbeiten nicht im vollen Umfang erledigt wurden und somit der Bagger nochmals ans Werk muss.sad

Dies sollte am 04. Oktober nach dem Feiertag erledigt werden.

 

Am 05. Oktober mussten wir zu unserer großen Freude feststellen, daß die Gründungsarbeiten erledigt waren, der Vermesser seine Einmessungen durchgeführt und das Schnurgerüst gezogen war.surprise

 

Als wir am 06. Oktober auf der Baustelle vorbei sahen, waren die Fundamente für das Haus und die Garage fertig ausgehoben und für die Betonierung vorbereitet einschließlich aller Arbeiten, die für die Sohlplatte erforderlich sind.

Auch am 07. Oktkober wurden die letzten Vorbereitungen erledigt, damit am Montag, den 09. Oktober die Sohlplatte gegossen werden konnte.

Das Tempo, dass jetzt auf der Baustelle vorgelegt wurde, war für uns schon fast zu schnell und Rekordverdächtig!!!

Ein Loblied auf die Bauarbeiter!!!

 

Eingestellt von Ute van de Loo