Mein Weblog

Vorwort:

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Baublog!

Danke für Euren Besuch smiley
Wir warten auf Fragen, Kommentare und Anregungen von Euch.

Wir stellen uns kurz vor.
Wir sind eine kleine Familie: Eltern, zwei Kinder und ein Hund.
Demnächst soll unser Haus entstehen.
Der Weg dahin war länger als wir dachten, aber das große Abenteuer Bauen steht jetzt unmittelbar bevor!

Natürlich will jeder seinen Platz haben, für sich und seine Familie. Ein Haus oder eine Wohnung soll gemütlich, aber nicht zu klein sein. Auch nicht zu groß, um die Kosten in den Grenzen zu halten.

Als wir uns entschieden haben zu bauen, haben wir im Internet nach Informationen gesucht.
Die Fachliteratur, aber auch Baublogs von Bauherren mit ihren guten und schlechten Erfahrungen waren für uns eine wichtige Informationsquelle.
Man will ja alles richtig machen yes
Im Blog möchten wir die Bauzeit unseres Hauses festhalten.

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/p/hezlich.html

Viel Spaß beim Lesen smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Dienstag, 3 April, 2018 - 04:05

Wie die Zeit vergeht. Eigentlich bin ich gerade dabei einen Post über unsere Hausautomation zu schreiben und schon ist der nächste Monat um.

Im März hatten wir 2-3 Tage Schnee auf dem Dach. Sonst konnte die Heizung letzte Woche ganz ausgeschaltet werden, da die Sonne das Haus gut erwärmt. Die Tage werden länger und auch wenn sich die Sonne hinter den Wolken immer wieder versteckt, so reichen die solaren Gewinne aus, um die Temperatur von 23-24 Grad zu Hause zu halten. Ich weiß es nicht, was uns im April erwartet. Momentan sieht es nach einem Ende der Heizperiode aus.

Der erste Winter ist also vorbei. Dank dem ständigen Monitoring von unserem Stromspeicher gewinnen wir neue Erkenntnisse wofür und wie viel Strom wir überhaupt verbrauchen. Wir setzen uns mit unserem Verbrauch aktiv auseinander und lernen ständig dazu um den Eigenverbrauch des Solarstroms zu optimieren. Das ist der große Unterschied im Vergleich zu früheren Häusern, wo der Strom einfach aus der Steckdose kam und wir keine Ahnung über die Höhe des Verbrauchs hatten. Die Stromabrechnung glich einem Überraschungsei, nur das man weniger Freude daran hatte.

Wir sind sehr zufrieden mit den Energiewerten im März. Trotz der Heizung und der Warmwasserbereitung mit einer Luft-Wasser Wärmepumpe ist es uns gelungen 83% Autarkie im März zu erreichen.

Der Strombezug aus dem Netz betrug nur 74,3 kWh x 0,29 Euro = 21,55 Euro Energiekosten im März.

Wir haben 213 kWh ins Netz eingespeist.

Es lag vor allem an dem niedrigen Stromverbrauch 433 kWh - es lohnt sich ein Passivhaus zu bauen 

alle Statistiken unter

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2018/04/marz-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Donnerstag, 1 März, 2018 - 13:07

Die letzte Woche im Februar war die kälteste in diesem Winter.

Bei sonnigem Frostwetter funktioniert das Passivhaus am besten. Das Haus heizt sich allein durch die Sonnenenergie auf, wie ein Gewächshaus. Durch die gute Dämmung kann die Wärme nicht entweichen. Gleich einer Thermoskanne hält das Haus die Wärme die ganze Nacht hindurch.

Dank der Lüftungsanlage bekommen wir rund um die Uhr frische, vorgewärmte Luft.

Bei -7 und -11 Graden draußen haben wir unsere Heizung am mehreren Tagen und Nächten ausgeschaltet. Es war zu warm zu Hause.

Gleichzeitig lief die Solarproduktion auf Hochtouren. Um die Energie zu nutzen, habe ich die Warmwasser Temperatur auf 60 Grad erhöht und intensiv gewaschen. Trotzdem ist es uns nicht gelungen den ganzen Solarstrom zu verwenden. Wir bräuchten ein Elektroauto.

Obwohl der Anfang des Monats etwas trüb war und am 04.02. der Schnee die PV Anlage verdeckte, hat das Haus im Februar mehr Strom produziert (546 kWh) als verbraucht (510 kWh).

Die Autarkie lag bei 65% - Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom inklusive.

Seit dem 19. Februar sind wir fast rund um die Uhr autark, ohne fossile Energieträger.

Statistiken unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

Eingestellt von wirbauenpassiv
Donnerstag, 1 Februar, 2018 - 12:47

Hier sind die versprochenen Januar 2018 Energiewerte

= Heizung und Warmwasser (Luft-Wasser Wärmepumpe mit Fußbodenheizung) + Haushaltsstrom.

Wir sind zu 4 + Hund und wohnen in einem 156 m2 großen/kleinen Haus.

Das Haus hat keinen Kamin/Ofen/Kessel.

Wir hatten mehr Sonne im Januar als im Dezember. Die Stimmung und die Werte haben sich verbessert.

Ab jetzt wird es immer mehr sonnige Tage geben.

Nach dem Winter haben wir auf dem Stromzähler mehr Strombezug vom Energieversorger als Stromeinspeisung.

Der Zweirichtungszähler ist seit dem 28.08.2017 bei uns im Betrieb und zeigt 1101 kWh Strombezug und 867 kWh Einspeisung.

Andererseits wird der Solarstrom im Winter fast vollständig zu Hause verbraucht 

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2018/02/januar-2018.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Mittwoch, 31 Januar, 2018 - 20:46

Ein kleiner aber feiner Unterschied zwischen einem Passivhaus und einem Niedrigenergiehaus besteht darin, die Sonnenenergie im Winter zur Erwärmung des Hauses zu nutzen.

Ein Passivhaus hat große Fenster im Süden. Die langen Sonnenstrahlen der tief stehenden Sonne im Winter dringen in die Räume durch die Südfenster ein und erwärmen das Haus. Das sind die passiven solaren Gewinne im Winter und deswegen heißt das Haus - ein Passivhaus.

Es hört sich gut an, aber wirkt es wirklich? Wie viele Sonne gibt es im Winter?

Paradoxerweise funktioniert ein Passivhaus umso besser je kälter es wird. Wir alle genießen frostige und zugleich sonnige Wintertage. Ein paar intensive Sonnenstunden reichen vollkommen aus um ein Passivhaus zu erwärmen. Dagegen braucht das Haus etwas Heizenergie, wenn der Himmel bedeckt ist.

Gestern war der sonnigste Tag im Januar. zu Hause war es schön warm.

Der heutige Tag ist dagegen grau, ohne Sonne.

ich will Euch zeigen, wie sich die Sonne auf unsere Energiebilanz ausgewirkt hat.

mehr unter

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2018/01/solare-gewinne.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Sonntag, 21 Januar, 2018 - 23:02

Es kommt selten vor, dass sich jemand auf die Post vom Energieversorger freut 

Ich wartete gespannt auf die (Halb-)Jahresabrechnung für 2017.

Dazu folgende Geschichte. Ursprünglich wurden die Abschläge von 200 Euro monatlich angesetzt, da wir mit einer Wärmepumpe das Haus beheizen und das Warmwasser bereiten. Daraufhin habe ich beim Stromversorger angerufen und die Raten auf 50 Euro gesenkt. Die Dame am Telefon war leicht entsetzt, stimmte aber zu.

Laut der Jahresabrechnung werden im nächsten Jahr 44 Euro monatlich für den Strom abgebucht.
Warum so viel?

Im Sommer war unsere Photovoltaikanlage noch nicht im Betrieb. Der Hochbetrieb auf der Baustelle verbrauchte viel Strom, Estrichprogramm der Wärmepumpe und die Lufttrockner inklusive.

Andererseits gab es kaum Sonne im Dezember. Der Dezember war der dunkelste seit 35 Jahren. Dementsprechend stieg der Verbrauch in die Höhe.

Im Januar sehen die Statistiken schon viel besser aus.

Hoffentlich werden wir Ende Dezember 2018 weniger Strom verbraucht haben, als die Hochrechnung des Stromversorgers.

Später müssen wir noch die Tarife vergleichen und eventuell den Stromanbieter wechseln.

Zum Schluss konnten wir mittels eines Diagramms unseren (externen) Strombedarf mit denen anderer Haushalte (Achtung ohne Wärmepumpe!) vergleichen. 

mehr unter:

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2018/01/jahresabrechnung-2017.html

Eingestellt von wirbauenpassiv