Mein Weblog

Vorwort:

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Baublog!

Danke für Euren Besuch smiley
Wir warten auf Fragen, Kommentare und Anregungen von Euch.

Wir stellen uns kurz vor.
Wir sind eine kleine Familie: Eltern, zwei Kinder und ein Hund.
Demnächst soll unser Haus entstehen.
Der Weg dahin war länger als wir dachten, aber das große Abenteuer Bauen steht jetzt unmittelbar bevor!

Natürlich will jeder seinen Platz haben, für sich und seine Familie. Ein Haus oder eine Wohnung soll gemütlich, aber nicht zu klein sein. Auch nicht zu groß, um die Kosten in den Grenzen zu halten.

Als wir uns entschieden haben zu bauen, haben wir im Internet nach Informationen gesucht.
Die Fachliteratur, aber auch Baublogs von Bauherren mit ihren guten und schlechten Erfahrungen waren für uns eine wichtige Informationsquelle.
Man will ja alles richtig machen yes
Im Blog möchten wir die Bauzeit unseres Hauses festhalten.

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/p/hezlich.html

Viel Spaß beim Lesen smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Donnerstag, 18 Mai, 2017 - 12:06

Ein Standardhaus verbraucht viel Heizenergie und etwas weniger Energie für die Warmwasseraufbereitung. 

Dem gegenüber spart ein Passivhaus vieeel Heizenergie, ähnlich wie der Tausch der alten Glühbirnen gegen die neue LED. 

 

Das Problem bleibt also das Warmwasser. Im Sommer kann man auf die Solarkollektoren oder die Photovoltaik in Verbindung mit der Wärmepumpe zurückgreifen. Im Winter sind ihre Erträge jedoch gering. 

mehr unter:

www.autarkmitpassivhaus.blogspot.de

Eingestellt von wirbauenpassiv
Samstag, 13 Mai, 2017 - 02:01

Das Bauunternehmen hat die oberste Geschossdecke gedämmt. zwei mal 20 cm Mineralwolle von Knauf WLG 035 zwischen den Balken. Darunter wurde die Dampfsperre mit den Latten fixiert und luftdicht abgeklebt. Zwischen die Latten wird noch eine 3 cm kleine Mineralwolle geklemmt. Die Dampfsperre soll die Bildung des schädlichen Kondenswassers in der darüber liegenden Mineralwolle verhindern.

Wie sorgfältig gearbeitet wurde, zeigt später der Blower Door Test. wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. es sieht ordentlich aus.

mehr unter

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

Eingestellt von wirbauenpassiv
Dienstag, 9 Mai, 2017 - 22:36

Das wichtigste Thema in einem Passivhaus: die Fenster. 

 

Auch wenn wir heute die besten Fenster kaufen, sind sie mindestens 8 mal kälter als die Wand.

Deswegen soll man hier ein paar Punkte beachten:

 

1. wo sollen die Fenster hin? die größten Verglasungen sollten im Süden sein. im Norden sind die Wärmeverluste am größten. Nur die Südfenster bringen in Deutschland deutliche solare Gewinne. natürlich nur dann, wenn sie im Winter, wenn die Sonne tief steht, unverschattet bleiben. ich würde auf Fenster im Osten und Westen nicht verzichten, weil dadurch ein Haus viel offener erscheint und sich das Tageslicht positiv auf die Bewohner auswirkt. wenn man im Sommer die Südfenster verdunkelt, hat man noch Licht von einer anderen Seite (Ost/West), wo sich die Sonne gerade nicht befindet.

 

2. Vereinfacht gesagt: ein Fenster besteht aus einem Rahmen und der Verglasung. das heißt das U Wert des Fensters Uw ergibt sich aus den Werten der Verglasung Ug und des Rahmens Uf

Uw - U von window

Ug - U von glazing

Uf - U von frame

 

warum ist das wichtig? wenn Sie einzelne Produkte oder Hersteller vergleichen, werden Ihnen meistens die Ug Werte präsentiert. Die Verglasung hat die besten Werte, sogar 0,5. je niedriger der Wert desto besser. 

der Rahmen ist die Achillesferse beim Fenster, der Uf Wert sollte bei einem Passivhaus nicht 0,9 oder 0,8 übersteigen. 

um den Gesamtwert zu verbessern, werden einfach größere Fenster montiert. je größer die Fläche der Verglasung desto besser ist der Gesamtwert, also Uw. 

deshalb ist Uw Wert von der Größe des Fensters abhängig, damit schlecht zu vergleichen.

Wenn Sie wirklich gute Fenster kaufen möchten, fragen Sie immer nach den Uf Werten und vergleichen diese untereinander.

 

3. Achten Sie zusätzlich auf einen warmen Randverbund / warme Kante / Glasabstandshalter im Fenster. er soll auf keinen Fall aus Aluminium bestehen, da sonst Wasser in den Ecken kondensieren wird. Aluminium leitet gut die Wärme nach draußen.

 

4. die luftdichte Montage des Fensters in der Dämmschicht. Besonders bei einem Massivhaus soll das Fenster nicht in der Mauer eingebaut werden. Die Fenster werden vor die Mauer gesetzt und in der Dämmschicht montiert. So entstehen keine Wärmebrücken. Alle Anschlüsse müssen sorgfältig abgeklebt werden. Bei dem Blower Door Test wird die luftdichte Fenstermontage überprüft.

 

5. ein leidiges Thema sind die Rollladenkästen. Aus dem Altbau kennen wir die undichten Rollladenkästen mit dem Gurt. um die Wärmebrücken zu vermeiden, werden die Rollläden oder Raffstores nach außen gesetzt. Zwischen der Wand und dem Kasten kommt die Dämmung. Oft wird der Kasten selbst zusätzlich isoliert.   

 

6. je heller die äußere Fensterfarbe desto weniger heizt sich der Rahmen in der Sonne auf. besonders die Kunststofffenster können sich mit der Zeit verformen.

 

7. ich bin ein Fan von Hebe-Schiebe-Türen. sie sehen gut aus und sind sehr praktisch. ihre U Werte, insbesondere von unterem Rahmen sind meist sehr schlecht: Uf 1,3 - 1,1. Wenn Sie unbedingt HST mit guten Werten wünschen, könnte es teuer werden.

 

8. Gute Aussichten: die Fenster werden immer besser. vielleicht in ein paar Jahren werden nur zusammen geklebte Gläser verkauft? 

mehr auf:

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingestellt von wirbauenpassiv
Sonntag, 7 Mai, 2017 - 18:46

Herzlich Willkommen auf unserer Baustelle!

 

 

Eingestellt von wirbauenpassiv
Sonntag, 7 Mai, 2017 - 18:36

Bereits in der ersten Woche wurde das Dach gedeckt.

ich wollte unbedingt ein Walmdach haben, um die Photovoltaikanlage auf drei Dachflächen zu verteilen. zwar haben wir auf dem Walmdach weniger Platz für die Module, können aber die Solarerträge den ganzen Tag genießen. so bekommen wir den Strom vom Morgen bis zum Abend, statt eine große Leistung pünktlich zur Mittagszeit. im Sommer, wenn die Sonne hoch steht, spielt es natürlich keine große Rolle bei 25 Grad Dachneigung.

Ich finde die flachen Dachziegel sehr schön. Bei unserer geringen Dachneigung wollte ich das Risiko nicht eingehen, da es zu Undichtigkeiten kommen könnte.

Je glatter die Oberfläche des Dachziegels, desto weniger Grünzeug bekommt man im Laufe der Zeit auf dem Dach. der Regen kann das Dach besser reinigen.

Wir hätten uns braune Ziegel gewünscht, aber die Stadt Nidderau war damit nicht einverstanden.

Um die Überhitzung des Dachboden zu vermeiden, haben wir also die Grauen bestellt.

PS. das Dach hat keinen Schornstein :)

mehr unter

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingestellt von wirbauenpassiv