Mein Weblog

Vorwort:

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Baublog!

Danke für Euren Besuch smiley
Wir warten auf Fragen, Kommentare und Anregungen von Euch.

Wir stellen uns kurz vor.
Wir sind eine kleine Familie: Eltern, zwei Kinder und ein Hund.
Demnächst soll unser Haus entstehen.
Der Weg dahin war länger als wir dachten, aber das große Abenteuer Bauen steht jetzt unmittelbar bevor!

Natürlich will jeder seinen Platz haben, für sich und seine Familie. Ein Haus oder eine Wohnung soll gemütlich, aber nicht zu klein sein. Auch nicht zu groß, um die Kosten in den Grenzen zu halten.

Als wir uns entschieden haben zu bauen, haben wir im Internet nach Informationen gesucht.
Die Fachliteratur, aber auch Baublogs von Bauherren mit ihren guten und schlechten Erfahrungen waren für uns eine wichtige Informationsquelle.
Man will ja alles richtig machen yes
Im Blog möchten wir die Bauzeit unseres Hauses festhalten.

http://autarkmitpassivhaus.blogspot.com/p/hezlich.html

Viel Spaß beim Lesen smiley

Letzte 5 Blogeinträge:

Sonntag, 5 November, 2017 - 17:32

Unser Smart Home System ist noch nicht fertig. Wir sind mitten drin und trotzdem funktioniert es schon. Ich wollte nur zeigen wie einfach ein Funksystem zu installieren ist, da man keine Leitungen ziehen muss und praktisch jede Wohnung oder jedes Haus damit ausgestattet werden kann.

Wir haben uns den Hersteller Fibaro ausgesucht, weil die Hausautomation einfach, flexibel, intuitiv und offen für andere Geräte/Sensoren ist.

Die Firma IntuiTech aus Arnsberg mit ihrem Partner OttoSystem aus Darmstadt übernahm die Installation.

 

Was braucht man dazu?

- Sensoren, eine Zentrale und die Steuerung.

mehr unter:

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

Eingestellt von wirbauenpassiv
Donnerstag, 2 November, 2017 - 14:38

Ich freue mich sehr. Wir bekommen ein Smart Home System von Fibaro smiley

Warum Fibaro? bei Fibaro kann auch ein Laie die Funktionen selbst schreiben. bei anderen Hersteller muss ein Fachmann die Änderung vornehmen.

Hoffentlich wird es auch gut funktionieren, wenn ich mich daran versuche. 

Die Installation soll ein paar Tage dauern. Wir koppeln Fibaro mit Alexa von Amazon.

Im System gibt es Dimmer für die Lampen, Rollläden Steuerung, Bewegungsmelder, Rauchmelder, Wassersensoren, Lautsprecher von Sonos, also das volle Programm. und endlich auch die Raumthermostate bevor der Winter kommt

 

mehr unter: 

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

Eingestellt von wirbauenpassiv
Donnerstag, 2 November, 2017 - 13:45

Hallo und herzlich willkommen!  smiley

am 10.11.-12.11. gibt es die Tage des Passivhauses in Deutschland.

die Passivhaus Besitzer laden Besucher ein, die sich über den Passivhaus Standard informieren möchten.

ein Passivhaus ist viel besser als der KfW 40 Standard.

wir sind zum ersten Mal dabei! wer unser Haus sehen möchte, bitte melden. sollten Sie weit weg wohnen, können Sie online ein Passivhaus in Ihrer Nähe finden.

unser Haus finden Sie hier:

http://www.passivhausprojekte.de/#d_5484

andere Passivhäuser sehen Sie hier:

http://www.passivhausprojekte.de/index.php

mehr unter:

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

Eingestellt von wirbauenpassiv
Mittwoch, 1 November, 2017 - 11:48

Der Oktober 2017 war sonnig und warm.

nur zwischen dem 20.-24.10. gab es zu wenig Sonne.

Bis jetzt müssen wir noch nicht heizen - dank Passivhaus Standard. Die Temperatur zu Hause beträgt 24 Grad.

Wir brauchen mindestens 10 kWh pro Tag für die Warmwasserbereitung (Wärmepumpe), Lüftungsanlage, Haushaltsstrom und die Beleuchtung.

Man kann deutlich sehen, dass der Stromspeicher einen verregneten Tag gut ausgleichen kann. Erst wenn mehrere stark bewölkte Tage nacheinander kommen, kann der (beste) Speicher keinen Strom herzaubern. dann stößt unsere 9,7 kWp PV Anlage an ihre Grenzen.

trotzdem bin ich mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. wir haben einen Autarkiegrad von 92% im Oktober erreicht - was will man mehr

alle Verbrauchsdaten unter:

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/2017/11/oktober-2017-verbrauch.html

Eingestellt von wirbauenpassiv
Freitag, 20 Oktober, 2017 - 11:14

Ein Haus muss zukunftsfähig sein. Wir bauen für die nächsten 30, 50 oder 100 Jahre, wenn man die eigenen Kinder bedenkt. Wie wird sich die Welt verändern und was hat das mit unserem Haus zu tun?

Ich lese oft, dass ganz neue Häuser als kfW 70 oder kfW 55 gebaut werden und eine Gasheizung bekommen.

Es ist nicht schlimm, sofern die Hauseigentümer eine Biogasanlage betreiben.

Sonst geht man mehrere Risiken ein:

1. das Haus wird in der Zukunft energetisch schlechter eingestuft. Das bedeutet: alleine durch die schlechte Einstufung verliert das Objekt an Wert.

2. wer heute den Mindeststandard baut, muss morgen teuer sanieren

3. die Öl- und Gasheizungen sind politisch nicht mehr gewollt. Warum entstehen neue Baugebiete ohne Gasanschluss? warum werden die Gas- und Ölheizungen so schlecht eingestuft? der Staat will sich von den teuren Importen und der Abhängigkeit von Russland oder Saudi Arabien etc. lösen.

4. übrigens ist eine Pelletheizung nicht unbedingt die Rettung. die Preise für Pellets werden weiter steigen.

5. in den nächsten Jahren werden vor allem die Öl- und Gaspreise eine Achterbahn fahren

6. die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Nicht der Umwelt zuliebe, sondern aus rein ökonomischen Gründen: ihr Preis ist (mancherorts) und wird (überall) unschlagbar. Die Banken und Fonds ziehen sich aus dem fossilen Markt zurück. Die neuen Atom- oder Kohlekraftwerke können oft nicht finanziert werden. Das Geld wird in die Photovoltaik- und Windenergie investiert. Viele große Firmen produzieren ihr Strom selbst wie Google, Apple, Amazon, Ikea oder auch Aldi und Lidl.

7. der größte Markt kommt noch: die Energiespeicher fürs Haus und Auto. Es entstehen große Fabriken, vor allem in China und Amerika. es wird mit Hochdruck geforscht, um die Batterien billiger und effektiver zu machen. Der Preis von Batterien sinkt jedes Jahr um 14%.

In wieweit betrifft das die Bauherren?

1. das Resultat sehen wir schon heute auf der Stromrechnung. Was überwiegt, ist nicht der Strompreis, sondern die Abgaben (Steuern, Umlagen usw) und die Netzentgelte. Der Transport des Stroms ist doppelt so teuer geworden wie seine Erzeugung.

2. Die elektrische Energie ist vielseitig einsetzbar (Strom, Wärme, Kraftstoff für Elektroautos). Es ist die einzige Energie, die Sie selbst zu Hause herstellen können. Sowohl die Wärmepumpe als auch ein Elektroauto sind viel effizienter als eine Gastherme oder ein Diesel oder Benzinauto.

Je mehr Investitionen in erneuerbare Energien erfolgen, desto weniger Interesse hat der Staat die Rohstoffe wie Gas zu importieren.

Das gleiche betrifft das Öl. Sobald sich die Elektroautos durchgesetzt haben, wird es teurer und komplizierter sein sich das Öl zu beschaffen. Sie glauben es nicht? Probieren Sie eine Filmrolle für den alten Fotoapparat zu kaufen. Der Umstieg auf Elektroautos wird spätestens 2030 vollzogen sein und die meisten Tankstellen werden es nicht überleben.

3. Dies wiederum wird die Verbraucher treffen, die mit Öl heizen.

Natürlich sind z.B. die Kunststoffhersteller weiterhin auf die Erdöllieferungen angewiesen. Die Industrie besorgt sich ihre Rohstoffe auf anderen Märkten als ein Hausbesitzer. Für den letzten könnte die Lieferung von Gas oder Öl in der Zukunft deutlich teurer werden, weil der Zugang zu den Rohstoffen erschwert wird.

4. Der spätere Umstieg auf eine Wärmepumpe wird kompliziert.

Eine Wärmepumpe arbeitet effizienter mit einer Fußbodenheizung. Das muss man bereits beim Bauen bedenken.

Will man auf die günstige Luft/Luft Wärmepumpe zurückgreifen, muss das Haus einen hohen energetischen Standard erfüllen, sonst bekommen Sie das Haus nicht richtig warm.

Die beste Lösung des Problems:

schon heute effizient bauen, am besten ein Passivhaus, eine Wärmepumpe einsetzen und den Strom mit einer Photovoltaikanlage selbst erzeugen und verbrauchen smiley

irgendwann mal auf Elektroauto umsteigen und mit dem Solarstrom das Auto laden.

Dadurch steigt der Wert der Immobilie sowie die Sicherheit und Unabhängigkeit der Hauseigentümer. Sie zahlen dann viel weniger für die Heizung, den Strom und die Fahrtkosten.

mehr unter:

https://autarkmitpassivhaus.blogspot.de/

Eingestellt von wirbauenpassiv