Mein Weblog

Vorwort:

Dieser Blog beschreibt unseren Weg von der Idee zum fertigen Haus.

Wir hoffen, unsere geschilderten Erfahrungen helfen Ihnen als Bauinteressenten bei der einen oder anderen Entscheidung, die es beim Hausbau zu treffen gilt.

Letzte 5 Blogeinträge:

Montag, 15 Januar, 2018 - 22:00

Heute war der Trockenbauer bei uns um einige Restarbeiten zu erledigen.Einige Dinge wurden begonnen, leider konnte noch nichts abgeschlossen werden.

 

1. Die Tür EG zum Wohnzimmer sollte eingebaut werden. Leider war wieder eine falsche Tür bestellt worden. Die Zargenbreite stimmte diesmal zwar, dafür handelte es sich aber um eine Wohneingangstür. Nach Rücksprache mit dem Trockenbauer wurde diese dann aber trotzdem verbaut, fertig war diese dann aber doch nich nicht, weil die Türklinke noch fehlt.

 

2. Die Duschwände wurden geliefert und im Bad EG sollte diese eingebaut werden. Hier passte das Maß der Tür nicht, diese muss nun wieder neu bestellt werden.

 

3. Im Flur OG wurde das Laminat entfernt um die Ursache für die Vertiefung im Boden zu finden. Es war ein Bearbeitungsfehler beim Abschleifen des Bodens, hier muss der Boden nochmal nivelliert werden. Momentan ist im Flur nur noch der Estrich und wir erwarten, dass der Trockenbauer hier sehr zügig weiterarbeitet (wir wohnen hier mit zwei kleinen Kindern).

 

Die Ursache für das Knarzen auf dem gesamten Laminat im OG ist vermutlich die Trittschalldämmung, diese ist kein weicher Schaumstoff, sondern eine grüne feste Folie, die schon ohne Laminat ein Knirschen verursacht. Diese wird im gesamten OG ausgetauscht werden müssen.

 

4. Das WC im Bad UG wurde montiert aber noch nicht verfugt.

Eingestellt von boehm
Dienstag, 9 Januar, 2018 - 08:00

Uns war schon länger bekannt, dass es auf unserem Dach einen Ziegel gab der leicht abstand und der von Kampa noch gerichtet werden sollte. Nachdem es in letzter Zeit sehr windig gewesen war (aber auch kein außergewöhnliches Wetterereignis) gibt es noch ein paar andere Ziegel die nun ebenfalls leicht schief stehen.

Wir haben dies nun gemeldet und es soll kurzfristig jemand von Kampa vorbei kommen um sich diese Sache anzusehen. Außerdem wurde uns mitgeteilt, dass ja eine Windsog-Berechnung durchgeführt wurde und wenn alle Sicherungen entsprechend angebracht sind sei dies eine Sache der Versicherung.

Da wir in unserem Wohngebiet kein einziges Haus mit schief stehenden Ziegeln entdeckt haben kann es eigentlich nur an fehlenden Sicherungen oder an einer falschen Berechnung liegen. Jetzt warten wir erstmal ab, bis sich der Fachmann das Dach angesehen hat.

 

 

Eingestellt von boehm
Montag, 1 Januar, 2018 - 00:00

Wir sind mittlerweile im Haus eingezogen und wollen den Energieverbrauch aber weiterhin bloggen um Interessenten zu zeigen ob das Versprechen von niedrigen Nebenkosten bei einem Kampa-Haus eingehalten wird.

Die Zählerstände zum 01.01.2018:

Netzbezug: 1560kWh

Einspeisung PV: 108 kWh

Produktion PV gesamt: 391 kWh

Wir sind seit 2 1/2 Monaten im Haus, von daher erscheinen uns die 1560 kWh ganz plausibel dafür, dass Winter ist und wir in letzter Zeit nur sehr wenige sonnige Tage hatten. Der Zähler unterscheidet auch nicht zwischen Haushaltsstrom und der Wärmepumpe.

Dadurch dass der Zähler für die Einspeisung des PV-Stroms ein paar Wochen nach der Inbetriebnahme der PV kam kann man aus den Zählerständen auch nicht auf den Eigenverbrauch schließen.

Für das kommende Jahr 2018 lässt sich dann aber alles genau berechnen, wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Eingestellt von boehm
Freitag, 30 Juni, 2017 - 22:09

Heute erreichte uns eine Rechnung über Mehrkosten am Baugerüst von knapp 3.000,- €
Der Hintergrund ist, dass zwischen der Fertigstellung des Kellers und dem Stellen des Hauses keine Zeit mehr für den Erdbauer war die Baugrube zu verfüllen. Unser Bauleiter sagte uns, dass dies kein Problem sei und er einfach mehr Gerüst aufstellen lassen würde (sozusagen ein weiteres Stockwerk  - Keller bis EG). Dies würde dann aber Mehrkosten von 300 - 400 € verursachen.
Wir waren dann sehr irritiert, als unser Bauberater auf Nachfrage am ersten Stelltag von 1.000 bis 1.500 € Mehrkosten für dieses zusätzliche Stockwerk sprach.
Und noch mehr verwunderte uns, als dafür kurz darauf eine Rechnung über knapp 3.000 € im Briefkasten lag!

Unter diesen Umständen hätten wir dem zusätzlichen Gerüst nicht zugestimmt, dann wäre es uns lieber gewesen den Hausstelltermin um ein bis zwei Wochen zu schieben. Letztendlich war es im Interesse von Kampa den eingeplanten Termin zu halten.
Wir telefonierten daraufhin mit Herrn Weißmüller und teilten mit, dass wir nicht bereit wären diese Kosten zu tragen. Daraufhin wurde diese Rechnung von 3.000€ von Kampa erstmal zurückgenommen, jedoch steht eine endgültige Klärung hierzu bis jetzt aus.

Mittlerweile haben wir uns zu diesem Thema bei anderen Bauherren erkundigt und uns gleichzeitig auch im Internet über Kosten für ein Gerüst informiert.
Diese liegen üblicherweise um die 1.200 € für das komplette Haus (je nach Standzeit).
Demnach liegen die Kosten für ein "zusätzliches Stockwerk" bei 300 - 400 € also genau so wie es uns der Bauleiter auch gesagt hatte.
Uns dann eine Rechnung in zehnfacher Höhe zu schicken macht uns sprachlos! Wir fühlen uns abgezockt.
Nun sind wir sehr gespannt wie eine Klärung aussehen soll - das werden wir am 3. Juli erfahren.

Eingestellt von boehm
Donnerstag, 22 Juni, 2017 - 08:00

Heute bekam ich von den Elektrikern einen Anruf mit ein paar Fragen und bin daraufhin kurzerhand auf die Baustelle gefahren.
Vor Ort hatten wir dann verschiedene Punkte durchgesprochen wo die Pläne nicht eindeutig oder falsch waren. Die Gelegenheit hatte ich auch sofort genutzt um die Elektriker nach Ihren Empfehlungen bezüglich Verschaltung zu fragen.
Von den Elektrikern war ich sehr positiv überrascht. Es wurde deutlich, dass sie sich viele Gedanken zu den Plänen und auch zu dem Nutzen im Alltag gemacht haben und uns dadurch auch auf einen fehlenden Lichtschalter aufmerksam machten.

Außerdem konnte ich mich mit jedem auf der Baustelle auf deutsch unterhalten. Auf vielen Baustellen kommt man an und niemand dort kann deutsch. Das heißt ja nicht, dass die Arbeit dadurch schlechter sein muss, aber dann wird eben streng nach den Plänen gearbeitet, egal ob diese einen Sinn ergeben oder nicht.

Eingestellt von boehm