Die Suche nach dem geeigneten Bauträger....

Donnerstag, 23 August, 2018 - 15:51

Die Suche nach dem geeigneten Bauträger....

gestaltete sich doch schwieriger als anfangs gedacht. Da wir absolute Laien auf dem Gebiet sind, mussten wir daher auch komplett bei 0 anfangen. Nachdem wir die positive Nachricht der Stadt bezüglich des Grundstücks (war ein Bieterverfahren) erhalten haben, hatten wir in den darauffolgenden Monaten unzählige Termine mit verschiedenen Bauträgern und Besuchen im Musterhauspark. Nachdem wir uns einen Überblick über die unterschiedlichsten Bauweisen, das Material usw. verschafft hatten, war für uns schnell klar, dass es kein Haus mit Styropor/WDVS sein soll. Ebenso fielen aus diversen Gründen die Fertighaus Hersteller sowie die Holzständerbauweise aus unserer Auswahl. Blieb also noch die Massivbauweise, welche uns von Anfang an am meisten zusagte (wir hatten den anderen aber eine faire Chance gegeben J )

Da unser zukünftiges Eigenheim einen monolithischen Wandaufbau haben soll, gab es mehrere interessante Bauträger bei denen wir Termine hatten. Entweder fühlten wir uns jedoch nicht wirklich gut beraten oder das Verhalten/Auftreten des Verkäufers war nicht überzeugend, so dass wir den meisten auch schnell absagten. In der engeren Auswahl waren nun einige wenige Bauträger. Da wir von den Nebenkosten zwischen 20.000€-70.000€ (ohne Grunderwerbsteuer und Notar) so einiges hörten, mussten wir im Detail, also in BLB und Vertrag, nach den Unterschieden schauen. Dadurch konnten wir weitere Bauträger ausschließen, denn die anfänglich günstigen Hauspreise, wurden durch die hohen Zusatzkosten wieder aufgeholt und waren teilweise erheblich teurer ohne eine höhere Qualität. Hinzu kam, dass wir viele Dinge im Vorfeld abgeklärt haben wollten wie z.B. eine Bemusterung, Tiefbauarbeiten* und einige weitere Dinge (welche durchaus maßgeblich den Bau finanziell beeinflussen können). Leider haben dies viele Bauträger jedoch abgelehnt mit dem Hinweis, dass die erst nach Vertragsunterschrift erfolgt. Arbeitskollegen ist dies jedoch fast zum Verhängnis geworden, da sich bei den Tiefbauarbeiten* das ein oder andere „schwarze Loch“ aufgetan hat und sie letztlich statt der angedachten 10.000€ plötzlich mit über 60.000€ Tiefbauarbeiten* dastanden. Dem Verkäufer war es übrigens egal, er hatte ja seine Provision.

Somit hatten wir noch 2 Unternehmen in der engeren Auswahl Bei einem ortsansässigen Unternehmen gefiel uns die Philosophie und Transparenz wirklich sehr gut, wurde jedoch finanziell für uns nicht tragbar und fiel daher aus dem Rennen.

Somit hatten wir (dachten wir zumindest) unseren Bauträger gefunden. Im nächsten Schritt ließen wir nun den Vertrag und die BLB des Bauträgers von einem Anwalt prüfen, welcher uns auf einige Dinge aufmerksam machte. Diese Änderungswünsche teilten wir dem Verkäufer mit, welche allerdings nicht bestätigt wurden. Stattdessen lud man uns zu einem Gespräch mit der Geschäftsleitung ein um die offenen Punkte zu klären. Da wir im Vorfeld um den Ausgang dieses Termins nicht wussten, hatten wir parallel bei einem anderen Bauträger angefragt. In den darauffolgenden Wochen geschah so einiges (worauf ich nicht näher eingehen möchte), welches unsere Entscheidung maßgeblich beeinflusste und der Bauträger, welchen wir zuletzt anfragten, nämlich Visioplanhaus, nun unser Bauträger (hoffentlich)wird. Und sobald die Verträge unterzeichnet sind, gibt es weitere Details J

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