Katrin und Nils

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Samstag, 16 Januar, 2021 - 09:27

Gestern hatten wir nach langem Warten endlich das erlösende Bauanlaufgespräch. Wir haben uns mit unserem Bauleiter und dem Chef des Tiefbauunternehmens am Grundstück getroffen und einige Punkte besprochen. Der Bauleiter und der Tiefbauer machen einen sehr kompetenten Eindruck! Besprochen wurde noch, ob wir an der Nebeneingangstür eine Rollschicht oder doch besser ein Podest nehmen, wie welche Anschlüsse gefertigt werden sollten und die Regenwasserversickerung. Super war auch, das anhand eines bereits im Bau befindlichem Haus gezeigt werden konnte, wie Virtus es nicht macht: wir bekommen Fugen durch einen Fugenunternehmen. Damit umgeht Virtus farbliche Unterschiede in der Fugenfarbe. Der Tiefbauer ist auf unseren Wunsch, zwei Leerrohre setzen zu wollen eingegangen, gab Lösungen an und machte vor Ort schon die Zusage, diese von sich aus zu setzen, sollten wir doch wegen des "Lockdown" nicht pünktlich ans Material kommen. Als Beginn der Erdarbeiten wurde sich vorsichtig auf 4-6 KW geeinigt, wenn aber das Wetter es zulässt sogar nächste Woche schon mit den Baggerarbeiten begonnen werden würde.

Wir freuen uns riesig, dass wir den Bauleiter zugeteilt bekommen haben und im Gespräch viele offene Punkte geklärt wurden. Nun steht das Bauschild und es geht los!

Eingestellt von NilsundKatrin
Samstag, 12 Dezember, 2020 - 07:41

Was sollen wir sagen? Neues können wir nicht wirklich berichten.

Der BU lässt nichts von sich höhren. Wir haben am Donnerstag einen Brief von der Bau BG bekommen, den wir als Bauherren beantworten mussten, aber nicht wirklich können. Nach Rücksprache mit er Bau BG haben wir nun den BU als Generalunternehmer für die Ausführung aller Gewerke eingetragen. Der Baubeginn steht leider noch nicht fest.

Am Nikolaustag sind wir ein wenig Spazieren gegangen. Natürlich auch ins Baugebiet. Und siehe da: ein Bauschild des BU steht auf einem anderen Grundstück. Wir waren sehr verwundert, wurde uns doch vor Wochen durch den Planer/Architekten de BU entgegnet, keiner sei so schnell wie wir. Wir haben uns dann entschlossen, bei dem BU schriftlich nachzufragen, da das Grundstück weit nach uns eingemessen wurde. Bisher haben wir keine Antwort erhalten, was sehr schade ist, wirbt der BU doch auf seiner Homepage mit "vollsten Vertrauen, mit höchster Transparenz"! Die Aufgaben, die wir zu Beginn erhalten haben wurde ja zügig erledigt. Man macht sich doch etwas zu Klopps, Bauwasser im August beantragt, Küche im August geplant, da Anschlusspläne benötigt würden..  Nun bekommen wir doch ein wenig Bauchweh und haben nochmal etwas im Internet nach den Rezensionen geschaut. Auf einer Seite sind wir dann fündig geworden, dass es den Bauherren ähnlich ergeht, wie uns, was auch dort deutlich ge- und beschrieben wurde. Auch einige der Googlebewertungen sind sehr...komisch geschrieben. Dass sich der BU nicht meldet, wird in vielen Renzensionen beschrieben. Ob das tatsächlich kundenorientiertes Vorgehen ist sei dahingestellt.Sicherlich geht immer mal was schief beim Bauen, aber wir haben noch gar nicht angefangen. Letztendlich steht hier die Planung in einem schlechten Licht. Das ständige Vertrösten zerrt stark an den Nerven, die Bauherrin ist der Überzeugung, dass das Versprechen des GF vor einiger Zeit keinen Wert hat, was ich auch so sehe, und wir erst im Frühjahr 2022 einziehen. Denn dann sind die Zeiten des "Leitfaden für Bauherren zur Bearbeitungszeit" ausgereizt. 

Wir werden jetzt die letzte Bearbeitungszeit "Ausführungsplanung" abwarten und dann eventuell Weiteres zur Prüfung in die Wege leiten. Wir sind der Meinung, wenn man schon so viel finanzielle Mittel für ein solches Projekt in die Hand nimmt, sollte auch die Behandlung durch das BU vernünftig funktionieren.

Eingestellt von NilsundKatrin
Dienstag, 24 November, 2020 - 11:12

Nun schreiten wir nächste Woche in den siebten Monat. Wie eingangs geschrieben, sind am 11.11. alle Unterlagen zur Weiterbearbeitung in die entsprechenden Abteilungen gegangen, es sollen jetzt die Verträge mit den Handwerksbetrieben gemacht werden, die Statik wird nun auch berechnet und die Materialliste wird erarbeitet. Unser Tiefbauunternehmen scharrt mit den Hufen und möchte endlich beginnen, aber leider müssen wir auf den Anruf des Bauleiters, welcher uns bis heute nicht bekannt ist, warten. 
Schaut man sich im Baugebiet um, ist ein Haus bereits geschlossen, ein weiteres steht kurz vor der Errichtung des Dachstuhls und eine weitere Platte ist fertig. In den Gesprächen mit unseren neuen Nachbarn hat sich bei dem Einen oder Anderen ein einziges Problem dargestellt: die Gesellschaft, von der die Grundstücke erworben werden. Aber auch nur, da Krankheit die Unterschriften verzögerten. Der Kreis und das Amt sind in der Bearbeitung in der Regel mit maximal 14 Tagen von Bauantragstellung bis Erhalt der Genehmigungen berichtet. 
Aber sieben Monate bis Baubeginn...ich habe in den Katakomben meiner Unterlagen nach meinem Lehrkollegen gesucht, der mittlerweile Bauingenieur ist und auch als Gutachter tätig ist. Ihn angerufen und das mal alles geschildert. ...tja, für ihn klingt das alles viel zu lang, denn in der Zeit, in der wir bereits gewartet haben, bauen andere ein Haus war seine Antwort. Auch die Zeit bis zum Bauantrag mit vier Monaten erschien ihm sehr lang. Großes Thema ist ein Baufertigstellungstermin, der nicht festgeschrieben ist. Damit erhält das BU die Möglichkeit, den Faktor Zeit bis zum Zerbersten auszureizen. Ok, unser Fehler. Aber darauf wurden wir Beißer Unterzeichnung überhaupt nicht hingewiesen, da die Unterlagen so nebenbei zugeschoben wurden. Schade eigentlich.
Nun erwarten wir den erlösenden Anruf.

Eingestellt von NilsundKatrin
Mittwoch, 11 November, 2020 - 14:04

Nun sind endlich alle Unterlagen zusammen. Wir sollen jetzt noch ein Anschreiben erhalten, in dem der weitere Weg genau beschrieben sein soll. 

Geht es nun nach über 5 Monten endlich mal los? Eher rechnen wir mit Januar ´21. 

Nach dem ganzen Stress sind wir eigentlich nur noch froh, dass ab ganz bald der direkte Kontakt mit den Büros auf ein hoffentliches Minimalmaß verringert wird und wir nur noch mit dem Bauleiter und den Handwerksfirmen zu tun haben. 

 

Eingestellt von NilsundKatrin
Donnerstag, 5 November, 2020 - 16:33

Tja, was sollen wir sagen? Zu früh gefreut! Nachdem ja ein vermeintlich klärendes Telefonat mit dem GF im September stattgefunden hatte, ist die angesprochene "mangelnde Kommunikation" mal wieder eingetreten. Nachdem wir die erteilte Baugenehmigung erhalten hatten, hatten wir ja sofort die Unterlagen zum Bauunternehmen gebracht. Nett empfangen wurden sie durchgeschaut und im Anschluss in die entsprechende Abteilung weitergegeben, wir sollten aber nochmal fragen, ob im Bauamt der Entwässerungsantrag vorliegt. 
Also beim Bauamt nachgefragt. Eine wirklich sehr nette Dame kümmerte sich sofort um die Angelegenheit und konnte mir die Frage bejahend beantworten. Also frohen Mutes bei Virtus angerufen, dass der Antrag in der Bauakte vorliegt. 
NEEE...wir benötigen die schriftliche Genehmigung für den Entwässerungsantrag wurde dann gesagt! Solange ginge es auch nicht weiter. WAAAAS??? Warum sagt das niemand? 
Also fix beim Bauamt angerufen, wieder die nette Dame erreicht. Dort war schon ein Erstaunen in ihrer Stimme zu hören: wieso wird das so dringend benötigt? Der Baubeginn hängt doch nicht mit der Genehmigung des Entwässerungsantrags zusammen. Ich sollte beim Amt anrufen. Dort wurde mir sofort weitergeholfen: auch hier stieß ich auf Unverständnis. Der nette Herr sagte, dass eigentlich sofort losgelegt werden könnte, da es eh dauert, bis das Haus an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden kann, denn wo kein Haus mit Wasser und Abfluss, da kein Anschluss ans Netz...von ihm nett formuliert: Hinhaltetaktik des Unternehmens. Wir bekämen am Folgetag per Post, spätestens aber am Tag darauf die Genehmigung, da der Bauantrag heute dort eingehen wird. 

Wir sind leider wieder bestätigt worden, dass Zeitschlamperei und mangelnde Kommunikation bei Virtus weit vorn stehen.

Eingestellt von NilsundKatrin