Alexandra und Oly

Beschreibung / Vorwort:

Liebe Baubegeisterte und die, die es werden wollen,

Liebe Freunde und Familie, die uns bei unserem wohl größten Projekt begleiten,

 

mit der Erstellung eines Bautagebuchs möchten wir nicht nur unseren eigenen Lebenstraum - den Bau von unserem Haus- dokumentieren, sondern Euch mitnehmen auf eine der spannendsten Zeiten in unserem Leben.

Viele Bautagbücher lassen erahnen was in den nächsten Monaten auf uns zukommt: nervenaufreibende Verhandlungen und Planungsgespräche, geduldiges Warten auf Behörden, zeitliche Verschiebungen oder sogar bauliche Missstände.

Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass uns die gemeinsame Freude auf unser neues Zuhause, der große Luxus der EIGENEN Wohnplanung und das gemeinsame Abenteuer als Ehepaar und Familie mit unseren zwei Söhnen sehr stolz und glücklich machen und uns für immer an eine aufregende Zeit erinnern wird.

In regelmäßigen Abständen wollen wir Euch erzählen, wie unser Bau vonstatten geht, welche Hürden wir nehmen und worüber wir uns freuen können. Dabei spielt für uns auch die Zusammenarbeit mit Firmen und Handwerkern (Top or Flop) eine große Rolle und hoffen dadurch, dem Einen oder Anderen mit Erfahrungswerten weiterhelfen zu können.

Viel Spaß beim Durchstöbern unseres Blogs.

Das A und O

 

Letzte 5 Blogeinträge:

Mittwoch, 3 Juni, 2015 - 11:29

MIttlerweile ist es Anfang Juni und noch immer haben wir keine Rückmeldung vom Bauamt bekommen. Laut der eggersdorfer Behörde, fehlen wichtige Zuarbeiten, so dass der Antrag nicht weiter nach Strausberg geleitet werden kann. Wir warten weiter... 

Große Taten lassen also noch auf sich warten. In jedem Fall wurde gestern schon einmal ein Baum gefällt, was besonders für unseren Sohn ein riesen Spektakel war. 

 

Wir nutzten die Gelgenheit um uns bei den Nachbarn vorzustellen. Unser Bauvorhaben scheint niemanden akut zu stören und falls es doch mal Schwierigkeiten mit Lärm oder Dreck geben sollte, haben wir uns nun schon mal gesprochen und kennen uns ein wenig. ​

Eingestellt von Das A und O
Dienstag, 19 Mai, 2015 - 14:09

Seit 6 Wochen ist nun schon unser Bauantrag in der Bearbeitung. Mittels Onlinezugang (Zugangsnummer und Kennwort) können Bauherren* den Stand der Bearbeitung des Bauantrags im Internet verfolgen. Fristen sind ebenso transparent und einsehbar wie der Bearbeitungsstatus. 

In unserem Fall sind 4 Behörden beteiligt, die den Antrag lesen, genehmigen, Auflagen erteilen oder ablehnen können. Aktuell stehen noch zwei Dienststellen aus: Gemeinde Eggersdorf und die Abfallwirtschaft.

Somit führte uns bereits in der vergangenen Woche der Weg zum Bauamt in Eggersdorf, wo wir sehr freundlich empfangen wurden. Unser Antrag sei in Bearbeitung und nicht wirklich kompliziert. Eggersdorf benötigt noch zwei Zuarbeiten und dann kann er zurück nach Strausberg geschickt werden. Allerdings - so erfuhren wir- bauen wir im Naturschutzbegiet und da lässt die Behörde oft lange lange auf sich warten. Außerdem seien in unserem Fall sehr viele Behörden beteiligt und bis jede den Bauantrag vorliegen hat....das dauert, da ja nur drei Exemplare eingereicht wurden. "Rechnen Sie mit einer Bearbeitungszeit von bis zu 6 Monaten". Gerne können wir jedoch noch einmal in Strausberg nachfragen, ob wir durch eigenes Zutun den Verlauf etwas beschleunigen können und z.B. weitere Bauantragsexemplare einreichen.

Fassungslos verließen wir das Bauamt und Eggersdorf. Mit einem halben Jahr Bearbeitungszeit hatten wir nie und nimmer gerechnet - das bringt unser Projekt weiter in die Verzögerung.

Heute besuchten wir Frau Mundt auf dem Bauamt Strausberg. Sie ist sehr freundlich und informierte uns ebenso umfassend über das Procedere. Allerdings machte auch sie uns wenig Hoffnung, dass der Antrag im Mai noch genehmigt wird. Seit der letzten Woche hat sich nicht wirklich viel getan, so dass wir nach Pfingsten wieder im Bauamt Eggersdorf vorstellig werden und nachfragen, was der Antrag macht. Hier geht es natürlich der Reihe nach und niemand wird vorgezogen, weil ihm z.B. die Wohnung gekündigt, man ein weiteres Kind erwartet oder das Geld droht knapp zu werden. Kurz: Wir warten weiter. Gut zu wissen ist auf jeden Fall, dass es tatsächlich nur 4 Behörden sind, die den Antrag genehmigen müssen (Eggersdorf sprach von mind. 6) und dass die Frist für die Abgabe der Abfallwirtschaft morgen abläuft. Tja, aber wenn der Bearbeiter krank ist, ist er krank. Stellen im öffentlichen Dienst werden weiter gestrichen und somit warten die Bauherren* weiter und können nichts machen.

Immerhin liegt uns nun die Genehmigung vor, einen Baum auf unserem Grundstück fällen zu dürfen. Denn auch hierfür muss das Amt sein Einverständnis geben. Prinzipiell dürfen Bäume in den Brut- und Nistzeiten der Vögel nicht gefällt werden - Punkt. Zum Glück ist die Lärche, die wir vorhaben zu entsorgen ohnehin tot, so dass das das Amt nicht mehr interessiert. 

 

Eingestellt von Das A und O
Mittwoch, 13 Mai, 2015 - 00:00

Heute wurde uns offiziell das Grundstück von den bisherigen Eigentümern übergeben - schön. Wir freuen uns und haben nun die Schlüssel, so dass die bauvorbereitenden Maßnahmen losgehen können.

Zum ersten Mal erleben wir unser zukünftiges Zuhause im frühlingshaften grün und sind begeistert wie schön wir es haben werden :)

Eingestellt von Das A und O
Dienstag, 7 April, 2015 - 11:01

Heute haben wir unseren Bauantrag abgegeben. Anders als in Berlin war hier in Strausberg wirklich gar nichts los. Wir konnten ohne Wartezeit den Antrag in dreifacher Ausführung abgeben und die Bearbeiterin war sehr nett zu uns und informierte uns gut über den weiteren Werdegang des Antrags.

In den nächsten Wochen erhalten wir eine Onlinenummer mit der wir den Bearbeitungsstatus unseres Bauantrags mitverfolgen können. Außerdem können wir uns zu den Sprechzeiten persönlich an den jeweiligen Bearbeiter wenden und "leise weinen" weil wir sooooooo dringend die Genehmigung brauchen wink

Eingestellt von Das A und O
Sonntag, 5 April, 2015 - 00:00

Bevor wir nur in die Nähe eines Bauvorhabens kamen (jetziger Stand) mussten einige Schritte getan werden. Hier der Schnelldurchlauf:

1. Was wollen wir? 

Im Oktober 2014 machen wir uns auf den Weg, erste Hausbaufirmen kennen zu lernen. Das Internet ist voll davon und auch auf Portalen wie Immobilienscout oder Immonet tummeln sich sämtliche Anbieter mit sehr attraktiven Angeboten, die eine echte Alternative zur Mietwohnung darstellen. 

Leider wird schnell klar, dass:

viele Angebote real gar nicht existieren und nur zu Werbezwecken geschaltet wurden

  • Anbieter sich auf Anfragen nie zurückgemeldet haben oder keine Grundstücke vorrätig hatten

  • Angebote derart verschönt dargestellt wurden, dass eine realistische Umsetzung unmöglich ist

Etwas entmutigt holten wir uns Rat von anderer Stelle und nahmen nunmehr nicht mehr Kontakt zu den Hausanbietern auf sondern zu den Baufinaanzierern und schilderten unser Problem

 

2. Erster Kontakt zu Finanzierern

Unsere wichtigste Info: erst Hausanbieter aussuchen - dann Haus - dann Finanzierung

Na super - aber wie, wenn Angebote vorgetäuscht sind und sich die Verkäufer aufgrund zu vieler Anfragen nicht melden bzw. nicht erreichbar sind. 

Zum Glück lernten wir Herrn Berlitz (RB Finance& Service) kennen, der uns verschiedene Firmen empfahl und sogar unseren Anruf bei Elbe Haus ankündigte. Dank seiner Beratung konnten wir uns weiter auf den Weg zu einem Hausanbieter machen.


 

3. Hausanbieter suchen

Wir beschäftigten uns daraufhin mit verschiedenen Anbietern: Markon Haus, Town&Country, Roth Massivbau, NCC und Elbe Haus. Konkrete Inserate auf Internetplattformen ignorierten wir fortan.

Nach dem Studieren der Infobroschüren, Internetseiten, Bewertungen, Erfahrungen und diversen Verkaufsgesprächen entschieden wir uns für Elbe Haus.

Die Entscheidung hing neben preislichen Gegebenheiten und dem Baukonzept für uns von allem von dem persönlichen Vertrauen ab, das wir in den Vertreter der Firma setzten.

Was ist der Verkäufer für ein Mensch? Haut der uns über´s Ohr? Können wir mit ihm arbeiten und notfalls auch konstruktiv streiten? Wird er sich im Problemfall verdrücken und uns im Regen stehen lassen usw.

Herr Lasch, unser Verkäufer von Elbe-Haus schien nicht nur sehr engagiert, sondern auch bodenständig und aufrichtig. Sein Ruf als Hauserbauer ist ihm sehr wichtig, da er in der Region Strausberg gut etabliert ist. Insofern ist Kundenzufriedenheit ein unbedingtes Muss . Außerdem lagen wir menschlich auf einer Ebene und die Gespräche waren nicht nur sehr interessant und produktiv sondern stets lebendig und sehr angenehm.

Uns gefielen die Häuser von Elbe-Haus , auch wenn es etwas irritierte, dass keinerlei Preislisten der Öffentlichkeit im Internet zugänglich gemacht wurden.

In den ersten Terminen lernten wir die Besonderheiten des Firmenkonzepts kennen, loteten etwaige Hauskosten aus und erfuhren viel über die Möglichkeiten der Mitbestimmung: im Prinzip war alles möglich und wir würden unser Haus mit einem Architekten planen. Wenn alles gut geht, ist das Haus im Oktober 2015 fertig.

Herr Lasch fuhr mit uns in Folgeterminen auf aktuelle Baustellen in unterschiedlichem Baufortschritt und man merkte sofort, dass er nicht nur Verkäufer ist, sondern wirklich Ahnung vom Bau hat. Er erklärte uns ausführlich wie gebaut wird, mit welchen Materialien und zeigte verschiedene Hausarten, so dass wir uns ein gutes Bild über die Qualität der Arbeit machen konnten – diese war hervorragend.

Bei Elbe Haus werden keine schick eingerichteten Musterhäuser präsentiert sondern reale Baustellen - das fanden wir sehr gut. Darüber hinaus besuchten wir einen Bauherren* beim Bau seiner Stadtvilla und konnten mit ihm direkt über Zufriedenheit beim Hausbau etc. reden – für uns eine sehr vertrauensschaffende Aktion von Elbe-Haus.

Alles in allem ein sehr guter Start mit dem wir uns sofort wohlfühlten und daraufhin beschlossen mit Elbe-Haus zu bauen.


 

4. Finanzierer suchen

Nun hatten wir den Hausanbieter aber keinen müden Penny - also: an der Finanzierung arbeiten! Auch hier nahmen wir Kontakt zu verschiedenen Finanzanbietern auf: RB Finance& Service, HG Projekt, Interhyp u.a..

Verschiedene Firmen haben verschiedene Finanzierungskonzepte zu verschiedenen Finanzierungskonditionen und vor allem verschiedene Berater - und darauf kam es wieder für uns an. Wir vertrauenswürdig sind die Berater? Wie gut waren sie auf die Treffen mit uns vorbereitet? Welche Bewertungen gibt das Internet her? Und welche Angebote konnten Sie uns unterbreiten.

Letztlich bleibt festzustellen: nett sind sie alle - verkaufen wollen sie alle. Wir entschieden uns für Frau Tandler von HG Projekt, weil uns das Finanzkonzept sehr überzeugt hat, sie sehr gut auf unsere Treffen vorbereitet war und einen taffen und klaren Eindruck machte.


 

5. Ach ja...ein Grundstück wäre gut

Wir hatten nun Hausbauer, Finanzberaterin aber noch kein Grundstück. Einige der Hausbaufirmen verfügen zwar über Grundstücke, die teilweise aber gar nicht öffentlich angeboten werden. Unter vorgehaltener Hand sagte man uns, dass der meistbietende Interessent  das Grundstück erhält - dass dies ein Weg sei, um an ein Grundstück zu kommen. Unfassbar! Da machen wir auf gar keinen Fall mit.

Ein Gespräch mit Herrn Lasch half uns aus dieser finsteren Lage: Er lud uns direkt in sein Auto und wir fuhren die Umgebung nach möglichen Grundstücken ab (er kannte sich besser aus als wir) und in der Tat fanden wir einige interessante Grundstücke.

Herr Lasch stellte den Kontakt zum Makler her und im Nu war unser Traumgrundstück in greifbarer Nähe: zentral gelegen in einem Ortskern, ca. 700 - 1000qm, gerne mit altem Baumbestand, bitte keine neu erschlossene Mondlandschaft ohne befestigte Straße, Schule, Kita, Einkaufen um die Ecke, S-Bahnanschluss und das ganze zu einem moderatem und fairem Preis.

Herr Lasch machte das unmögliche möglich: er fand genau das, was wir wollten. Zwar lag es nicht wie geplant in Hoppegarten aber wir sind heute sehr froh mit diesem Deal.

Hundt Immobilien wurden sofort eingeschaltet und wir lernten Frau Lüdeke kennen, die uns besonders durch ihre Freundlichkeit und Bescheidenheit überzeugte. Sie half uns bei allen wichtigen Schritten, war immer erreichbar und hielt gemeinsam mit Herrn Lasch das Grundstück für uns bereit bis die Finanzierung grünes Licht gab. Noch im Dezember machten wir das Projekt dingfest und reservierten uns dieses wunderschöne Fleckchen Erde in Eggersdorf.


 

6. Jetzt muss Geld fließen

Zur wichtigsten Grundausstattung wenn man eine Finanzierung beginnt, gehört ein leistungsfähiger Scanner. Es ist unfassbar was zu einer Baufinanzierung eingereicht werden muss. Am arbeitssparend und effektivsten ist der Weg per Mail im PDF.

Im Dezember 2014 konnten wir die Finanzierungsanfrage stellen. Jetzt begann das große Warten, ob die Bank unser Projekt unterstützt. Zwar wurde durch eine Vorabfrage grünes Licht symbolisiert, aber in diesem Fall waren die Kreditverträge das Einzige was zählt.

Dann kam Weihnachten....

und die anderen Feiertage...

Das neue Jahr begann für uns mit einer umfangreichen Nachbearbeitung der Kreditanfrage: einige weitere ergänzende Nachweise mussten erbracht werden, um eine Kreditzusage zu erhalten. Dies kostete uns wertvolle Zeit, die wir uns hätten sparen können, wenn die Finanzierungsunterlagen korrekt zusammengestellt worden wären.

Einem guten Finanzierer hätte dies nicht passieren dürfen – so unser Fazit. Im Januar rasten dann alle (wir, der Hausbauer, die Maklerin ) durch die Gegend, um weitere Unterlagen zusammen zu tragen - Daumen runter an HG Projekt!

 Sollte nun ein Interessent für das Grundstück kommen und das Geld auf den Tisch legen, war die Arbeit der letzten Monate für alle umsonst.

ABER: Es ging alles gut. Herr Lasch ließ alle Kontakte spielen um an Gutachten zum Kfw-Projekt zu kommen, Frau Lüdeke hielt das Grundstück zurück, unser Steuerberater legte Nachtschichten ein und wir hofften, hofften, hofften...

Anfang Februar 2015 unterschrieben wir den Kreditvertrag und nun konnte es losgehen. 

 

 

7. Grundstück kaufen

Mitte Februar 2015 kauften wir unser schönes Grundstück. Wir lernten beim Notartermin unsere netten Nachbarn und Verkäufer kennen und freuen uns seitdem noch mehr auf den Umzug ins Grüne.

 

 

8. Wir kriegen ein Architektenhaus

Ende Februar trafen wir unsere Architektin Frau Köstner. Mit ihr würden wir in der nächsten Zeit den Bauantrag ausarbeiten und unser Haus konkret planen. Die groben Details legten wir bereits mit Herrn Lasch fest (Größe des Hauses, Raumaufteilung, Heizungsart usw.) aber mit Frau Köstner konkretisierte sich alles zusehends.Auch das Grundstück wurde in die Planung eingebunden und PKW-Stellplätze, Terrasse, Regenrinnen usw. festgelegt. 

Neben der Einholung eines Bodengutachtens wurde unser Grundstück vermessen und es wurden Lagepläne gefertigt. Das nahm einige Zeit in Anspruch - mehr als wir anfänglich dachten. Es wurde dann letztlich Anfang April bis der Bauantrag stand.

Es ist für Leihen schwer zu beurteilen, wie lange Bearbeitungszeit für bestimmte Vorgänge nötig sind, aber unserem Gefühl nach, gelangte das Projekt an dieser Stelle etwas ins Stocken. Wir wussten was wir wollten nur die Genehmigungen ließen auf sich warten. In den Erstgesprächen  gingen wir von einem Einzug in unser neues Heim im November aus - nun sind wir bei Januar.

Wir konnten über diese Sorgen gut mit Herrn Lasch und Frau Köstner reden und sie sicherten uns ihre volle Unterstützung zu. Für uns ist es ein gutes Zeichen, dass selbst in schwierigen Situationen Ansprechpartner da sind und sich zuständig fühlen, uns zu helfen. Oftmals reicht eine Erklärung warum manche Dinge länger benötigen oder weche Aktivitäten im HIntergrund laufen von denen die Bauherren* gar nichts mitbekommen.

Der Bauantrag wurde Anfang April 2015 abgegeben und damit startet dieses Bautagebuch.

Eingestellt von Das A und O