Kathi & Ben

Beschreibung / Vorwort:

Wir bauen eine Doppelhaushälfte mit MassivEnergieBau. Die andere Seite, sowie ein benachbartes Einfamilienhaus wird ebenfalls mit dem Bauträger erstellt.

 

Hier möchten wir unsere Erfahrungen im Bau mit MassivEnergieBau und angeschlossenen Partnerunternehmen schilden. 

Wir veranschaulichen zeitliche Abläufe, sowie Absprachen und Vorgehensweisen.

Die Kommunikation und der Umgang miteinander wird erläutert.

Letzte 5 Blogeinträge:

Mittwoch, 10 Oktober, 2018 - 00:00

Jetzt ist doch wieder ein Monat ins Land gegangen, bis ich zum Schreiben komme.
Es war wirklich wahr, die Putzer kamen! Das Haus wurde von zwei Handwerkern sehr ordentlich 
verputzt. Man konnte sich auf Grund einer Sprachbarriere zwar nur mit Händen und Füßen 
unterhalten aber es ging. 
Das Innere des Hauses wirkt direkt viel freundlicher und „häuslicher“.
Nachdem ich den letzten Eintrag hier schrieb wurde ich freundlich gebeten eben diesen erstmal zu 
liqudieren, da ich die Grundlage der Existenz in Gefahr bringen würde. Da leider noch einiges zu 
klären war und ist, meine Existenz auch massiv bedroht ist, habe ich dies mit Ankündigung erstmal 
nicht getan.
Denn, der Bauarbeiter soll jetzt den Auftrag abgetreten bekommen. Dafür muss er für die vom 
Bauträger leicht aufgestockte Restsumme den Rest des Hauses fertig machen. Eigentlich kein 
Problem und er war auch gewillt dies zu tun, wenn er nicht, unabhängig von dieser Abtretung ca. 
10.000€ mehr von MIR haben wollte. 
10.000EURO MEHR bei einem Festpreis? Nein das kann nicht sein, sagte auch die Bauleitung. Er 
nimmt es an, so wie der Vertrag es sagt oder er lässt es sein.
Ok verstehe ich, dann lässt er es wohl sein!... Oder nicht, oder doch?! 
Dieses Spielchen zieht sich nun seit 2,5 Wochen hin. 
Die Fassade hat er trotz der nicht geklärten Verträge fertiggestellt. Diese wurde über beide 
Doppelhaushälften gefertigt und sieht ebenfalls gut aus. 
Meine direkten Nachbarn haben die 10.000€ wohl locker gemacht und bei ihnen geht es fleißig 
voran, Rohre werden verlegt, Material steht im Haus und 4-5 Handwerker sind tagtäglich beschäftigt.
Nur bei uns eben nicht.
Es sind die selber Handwerker, die unsere Wände putzten. Da sie aus Recklinghausen kommen, 
wohnen sie in UNSEREN Häusern. Damit wurde die „erste Nacht“ im eigenen Haus quasi genommen 
und ich finde es eigentlich nicht sonderlich gut. Es wurde versprochen einen Bauwagen oder 
Wohnwagen aufzustellen, damit sie dort schlafen. Dies findet aber seit 3 Wochen nicht statt. 
Stattdessen liegen Matratzen und Bettwäsche im Haus.
Apropos liegen, um das ganze Haus herum liegt Müll, jede Menge Müll, der von Handwerkern 
einfach liegen gelassen wird. Egal ob Material oder Reststücke, aber auch Essensreste und Abfälle 
von Lebensmitteln. Auf dem gebauten Kranplatz liegt noch Holz vom Dachstuhl, welcher dann aber 
mit anderem Holz gebaut wurde.
Angeblich wird momentan jeden Tag geklärt, wie und vor Allem mit wem es weiter geht. Eine neue 
Baufirma ist wohl ebenfalls bereit die übrigen Arbeiten zu erledigen, jedoch geht es irgendwie immer 
wieder zum ersten Handwerker zurück. 
Ich bin gespannt, wo das noch hinführt…

Darüber hinaus wollen wir als Nachbarn ja noch einen Kanal bauen. Alle Gespräche sind geführt, das 
Angebot wurde von allen Nachbarn akzeptiert und ich war zum Gespräch beim Tiefbauer.
Dieser bot gegen Vorkasse 3% Skonto an und eine Bürgschaft der Bank.
Nur ein Nachbar ist damit gar nicht zufrieden und macht uns aktuell einen Strich durch die Rechnung. 
Mal sehen was sich in näherer Zukunft dazu ergibt.

Eingestellt von mbcks
Dienstag, 4 September, 2018 - 00:00

Hallo,

diesen Bautagebucheintrag beginne ich ganz am Anfang unseres Baus.

Wir haben schon länger nach einem Haus gesucht und stetig das Internet durchforstet.

Dann fanden wir eine Anzeige bei Immobilienscout24 zu einer neu zu bauenden Doppelhaushälfte in Solingen-Wald, angeboten durch Herrn Kunz von MassivEnergieBau.

Da das Angebot von Preis-Leistung betrachtet sehr attraktiv war meldeten wir uns und wurden kurzfristig zum „Bauträger“ nach Essen zum Vorgespräch eingeladen.

Das Grundstück wurde direkt vom Vorbesitzer gekauft. Und hier kam das erst Problemchen. Das Grundstück war nur teilerschlossen, hierzu aber später mehr.

Das Vorgespräch fand am 28.04.2017 in Essen statt. Natürlich versuchten wir uns vorher im Internet schlau zu machen, ob es Erfahrungen gäbe, jedoch war der „Bauträger“ recht klein und es fanden sich nur 2 Bautagebücher, die leider nicht gepflegt waren. Darüber hinaus findet sich im Internet ein Video einer Familie, die mit MassivEnergiebau baute. Sie waren sehr zufrieden und glücklich mit dem Haus.

In dem Gespräch fragten wir nach verschiedenen Wünschen und Vorstellungen. Wichtig war uns die Frage nach der Bauzeit, welche mit: „Wir haben eine Fertigstellungsgarantie von 6 Monaten, meist brauchen wir nur 4!“ zu unserer Zufriedenstellung beantwortet wurde. Uns wurde eine Kostenaufstellung gegeben, welche den Hausbaupreis, den Grundstückskauf sowie Zuleitungen von Strom und Wasser, sowie der Kanalanschluss und private Verkehrsflächen wiedergab.

Der erste angedachte Termin war mit Mitte Januar 2018 nicht so weit entfernt auch, wenn er uns nicht ganz realistisch erschien. Wir vereinbarten noch einen Besichtigungstermin in einem bestehenden Haus und gingen zufrieden nach Hause.

Der Tag der Besichtigung kam und wir wurden nach Bochum eingeladen. Wir kamen an und das Haus kam uns schon bekannt vor. Es öffnete die Dame des Hauses die Tür und siehe da, es war die Familie aus dem Internetvideo. (https://www.youtube.com/watch?v=E9d3pcHVKyk)

Zunächst dachten wir uns nichts dabei, waren nur recht verwundert, dass sie und der „Bauträger“ per du waren und sich bestens verstanden. Die Dame erzählte uns von einem problemlosen Bau und dass der Bauträger immer da war um sie aufzubauen, falls etwas mal nicht genau nach Plan lief.

Zuhause berieten wir uns in der Familie und beschlossen, das Abenteuer „Bau“ zu wagen. Die Finanzierung war recht schnell geklärt und somit wurde schnell eine Unterschrift getätigt (29.06.2017).

Wir waren voller Tatendrang und fragten uns wie es wohl losginge. Daraufhin wurden wir von einem Architekten kontaktiert, mit dem wir einen Termin für eine Besprechung unserer Pläne vereinbarten.

Herr Schreiner kam vorbei und präsentierte uns Pläne einer zuvor geplanten Doppelhaushälfte, die wir jedoch schon bei uns hatten. Wir hatten uns natürlich vorher schon Gedanken gemacht und wussten genau, was wir haben wollten. Wir teilten ihm bis ins kleinste Detail mit, was er abändern soll und wie wir es haben wollen.

Es folgte eine Leistung, die uns schockte. Er hatte beinahe nichts von dem umgesetzt, was wir wünschten und wir hatten das Gefühl ihm ein wenig seinen Job erklären zu müssen.  Dazu brauchte er vom 02.06.-26.06

Als die Pläne dann endlich fertig waren wurde eine Bauanzeige erstellt und eingereicht. Was wir und leider auch ein Architekt nicht wusste, auch wenn wir dachten, dass es sein Job wäre, ist, dass in Solingen zu dem Zeitpunkt nur noch Baugenehmigungen zu stellen waren.

Geändert, gewartet und mehr bezahlt.

Unterdessen wurde der Kauf des Grundstücks doch deutlich komplizierter als gedacht. Uns wurde ans Herz gelegt den Notar zu wählen, über den bereits andere Grundstücke verkauft wurden.

Termin gemacht, hingefahren, angehört unterschirieben, fertig.

Naja fast. Der Notar antwortete nicht auf Fragen der Stadt und so dauerte die Abwicklung bis zur Zahlung doch 7 Wochen statt angesetzter 6.

Die Bank sagte uns währenddessen, dass sie die ersten 2 Rechnungen des Bauträgers erst begleiche, wenn der Kauf des Grundstücks abgeschlossen sei. In dieser Zeit meldete Herr Kunz sich tagtäglich um zu erfragen, wie denn der Stand der Dinge sei. Dass dies durch nichtarbeiten des Notars aufkam wurde nicht berücksichtigt.

Man musste 5 Wochen auf sein Geld warten und war nicht erfreut.

Am 07.09 war die Baugenehmigung dann da und wir freuten uns doch dass es jetzt los geht! Denkste.

Ab hier kam die Zeit des Wartens auf uns zu.

Am 21.09.2017 Unterschrieben wir mit der Firma Nüdling, welche die Wände produzierte einen Vertrag über deren Fertigung. Uns wurde nahe gelegt alle anfallenden Fragen und Dringlichkeiten schnellstmöglich abzuarbeiten, was wir auch stets taten, damit wir dieses Jahr den Rohbau noch schließen konnten. „Das ist kein Problem Bodenplatte Wände ach Fenster. 3 Monate, das passt“

Wir kümmerten uns um Strom und Wasser und fragten am 22.09.2017 erstmals nach einer Ausfüllung von Anträgen bei der Stadt.

Ein Angebot eines lokalen Tiefbauers kam für den Kanal und die Verkehrsfläche.

Schock! Statt vom „Bauträger“ kalkulierte Kosten von 13.000€ waren es nun anteilige 25.000€ und die Zuleitungen laut Stadt von 7.000€ nicht berücksichtigt.

Auf die Frage wie das denn sein kann, er beriefe sich doch auf 25 Jahre Erfahrung wurden wir mit dem Satz: das ist leider nicht Bestandteil unseres Vertrages abgeschmettert. 19.000€ MEHR würden schon einmal einen riesigen Teil unseres kalkulierten „Puffers“ verspeisen. (Eine Entschuldigung oder Hilfe wurde uns nicht angeboten)

Pause, Pause, Pause Nichts.

 

Wir bekamen ein Angebot über zusätzliche Erdarbeiten, welche nicht kalkuliert wurden. Für das Beiseitelegen von 200m³ Erdaushub wollte man 8.000€, wir lehnten ab und entschlossen uns diese Arbeiten durch einen Verwandten ausführen zu lassen. Zunächst sollte aber die Erde, welche von den Nachbargrundstücken auf unser Grundstück geschaufelt wurde abgetragen werden. Erstmals gefragt gegen Ende August 2017. Danach wurde immer wieder von uns gefragt, wann die Erde denn weg kommt. Aber es passierte nichts. Aus Kulanz legte der Verwandte die Erde dann selbst zur Seite und erledigte unsere Erdarbeiten. Mittlerweile war der 06.11.2017…

Unser Teil war erledig. Hui nur noch 6 Wochen, bis der Rohbau zu sein soll…

Nichts.

Am 14.11. dann die Absage für dieses Jahr, man könne den Rohbau nicht „überwintern“ ohne ihn abzudecken und überhaupt wäre das jetzt zu knapp man übernehme keine Gewährleistung mehr, wenn wir das jetzt machen wollen…

Aber das ist ja kein Problem wir verlieren ja keine Zeit und dann geht es ja ganz schnell. Wir regten uns tierisch auf und wurden auch mal lauter, woraufhin man am Telefon belächelt und ein wenig ausgelacht wird.

Ok, ganz schnell ist für uns etwas anderes aber wir wussten 2 Monate lang passiert nicht wirklich was. Warten, warten, warten.

Wir waren zwischenzeitlich beim Anwalt, der einen Brief aufsetze und darin forderte unverzüglich zu beginnen. Und dies geschah dann auch. Am 10.01.2018 stand ein Bagger bei uns auf dem Grundstück! Ein echter Bagger. Jetzt geht alles ganz schnell und wir kommen mit nur ein paar Monaten verzöge…… Nicht zu früh freuen! Erstmal Sonderrechnung fürs Fundament (natürlich nicht vorher erwähnt)

Ab diesem Tag beginnt laut Vertrag unsere „Fertigstellungsgarantie von 6 Monaten nach Baubeginn“

Naja, 10.07 im Haus, 6 Monate später als ursprünglich gedacht. Ätzend!

„Nur“ 17 Tage später war die Bodenplatte gegossen (auch wenn sie leicht unförmig ist) und ein Termin für die Montage war auch da. Am 01.02.2018 kam ein Erdgeschoss geflogen. (Vorher musste für alle Häuser des Bauträgers natürlich noch ein Podest gebaut werde, von dessen Kosten niemand wusste. 1820€ pro Partei) Das Montageteam arbeitete rasch und gut. 2 Wochen später noch ein Geschoss und der Giebel. Wow, das Grundgerüst des Hauses steht.

Achso die Nachbarhäuser (auch MassivEnergiebau) wurden nicht abgedeckt hatten kein Dach und waren dem bitteren Winter ausgesetzt. Was die Gewährleistung wohl da macht?

Wir standen drin, in UNSEREM Haus. Unfassbar und ein Wahnsinnsgefühl, wir hätten Bäume ausreißen können. Und so Stand er da, unser Traum vom Haus. Etwas kahl und noch zugig aber der Grundstein war gelegt.

Danach ging es im Handumdrehen weiter nach 13 Wochen stillstand wurde am 24.05.2018 unsere Zwischendecke gelegt. DREIZEHN WOCHEN NICHTS! Aber Ausreden, die waren massig da. Material fehlt, der Handwerker kam nicht, ich weiß auch nicht was da los ist, fragen sie mal die Bauleitung.

Der restliche Dachstuhl wurde gebaut (20.06.18-27.06.18 huch, wieder ein Monat Stillstand) Ein Dachstuhl, macht ein Haus wieder etwas mehr zu einem Haus. Man hat im wahrsten Sinne des Wortes ein Dach über dem Kopf.

Wichtig an dieser Stelle war, dass wir für die Fenster in Vorkasse gingen, da es wohl nicht möglich war dies selbst zu leisten. Privates Vermögen nach Polen schicken Termin bekommen (nicht gehalten) verschoben am 10.07 kamen sie und sahen super aus.(Auf den Tag genau sollte das Haus komplett fertig sein)

Diese wurden wirklich zeitnah eingebaut.

Kurzerhand für zig Monate Baustrom und Bauwasser, sowie die Baustellentoilette bezahlt.

Das Dach wird gedeckt am 24.07, muss aber noch einmal runter, da am Dachstuhl geschlampt wurde und der Nachbar einen Gutachter bestellte! Am 18.08 war das Dach dann wirklich gedeckt und blieb es auch.

Als nächstes Kam der von mir bestellte Elektriker, der leider auch nicht genau so schnell war wie er es zusagte. Er begann am 20.08 und beendete seine Arbeit am 27.08.

Siehe da am 31.08.2018 Kam der Antrag für die Wasser und Stromversorgung.

Versprochen, versprochen fangen die Putzer dann sofort an und die Fassade machen wir auch.

Das sollte gestern sein. Aber es kam zwar Material, jedoch arbeiten wollte niemand aufgrund interner Probleme.

Den „Bauträger“ erreiche ich telefonisch aktuell gar nicht mehr, bekomme Sprachnachrichten via Whatsapp und wenn die Fragen nicht gefallen auch hier keine Antwort. Anfangs jedoch gerne auch mit „lustigen“ Videos oder „witzigen“ Sprüchen. Professionelle Arbeit ist meiner Meinung nach leider nicht gegeben, auch wenn die Qualität der Gewerke bislang stimmt.

Insgesamt ist die Kommunikation nur gut, wenn es ums Geld geht, welches fließen soll. Die Bauleitung ist kompetent, muss jedoch regelmäßig ihr Wort brechen. Die Worte Morgen, nächste Woche, versprochen, kein Problem hängen mir zum Hals raus. Meine Frau und ich wohnen aktuell bei meinen Schwiegereltern und haben das Glück ein Dach über dem Kopf zu haben. Trotzdem Fallen laufende Kosten von Miete, Lagerplatz und mehr weg zu Arbeit, Kita und Familie an.

Meine Frau ist schwanger und wir haben gebeten, dass wir vor der Geburt im Haus sein wollen. Das wäre dann im Januar, also ein Jahr später als beim ersten Gespräch.

Ab jetzt werde ich regelmäßig berichten, wie denn die Kommunikation und der Ablauf am Bau funktionieren.

Eingestellt von mbcks