3 Schwaben aus dem Tal

Beschreibung / Vorwort:

Es begann vor einiger Zeit, hört sich wie ein Märchen an, endet aber im Desaster.

Im Mai 2018 unterschrieben wir einen Vertrag im Allkauf-Musterhaus-Zentrum. Wir hatten zu dieser Zeit ein Grundstück in Aussicht, für welches wir ein Haus nachweisen mussten. Bei Vertragsunterzeichnung hieß es seitens des Verkäufers - Weihnachten seid ihr im eigenen Haus. Ach, wie gutgläubig wir doch waren. Auch die anderen Versprechen - ihr bekommt von DFH noch einen genauen Terminplan zugesandt - eine Lachnummer..

Im September 2018 war der Notartermin für die Beurkundung des Grundstücks sowie der Kaufpreissicherstellung. Danach sollte sich der Architekt mit uns in Verbindung setzen. Anfang Oktober erhielten wir dann 2 Std. vor dem vereinbarten Termin einen Anruf, dass das Haus nicht auf unser Grundstück passen würde und er den Termin absage. Ein neuer Termin wurde für Ende November vereinbart. Wir konnten den Architekten überzeugen, dass - nach einlesen in die Baubeschreibung der Gemeinde - das Haus doch draufpasst. Nach 3 Std. war alles in trockenen Tüchern - glaubten wir zunächst. Mündlich wurde uns versprochen, dass wir noch vor Weihnachten die Pläne hätten. Dem war nicht so, nicht im Januar und nicht im Februar. Erst Ende Februar 2019, nach immer mehr Telefonaten und Mails, in denen uns Zusatzvereinbarungen aufgetischt wurden, durften wir die Pläne zum Bauamt bringen (vorher natürlich unterschreiben). Die Baugenehmigung kam schnell, nämlich Ende März 2019. Jetzt geht es los, dachten wir. Leider auch hier Fehlanzeige. Nach vielen Mails an DFH bekamen wir dann für Anfang Mai 2019 einen Termin für die Bemusterung bei Mobau Wirtz in Heinsberg mit Übernachtung in einem Hotel in der Nähe. Hier lief alles planmäßig und wir wurden äußerst gut beraten von einem netten jungen Mann. Zwischenzeitlich mussten wir auch nochmals weitere Pläne unterschreiben für DFH wegen der Technischen Prüfung, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt bereits den "Roten Punkt" hatten.

Auf der Rückfahrt von Mobau Wirtz erhielten wir einen Anruf einer Kellerbaufirma, dass wir uns zu einem Baustellengespräch wegen des Kellerbaus treffen sollten. Wir waren verwundert, da uns bislang immer gesagt wurde (und so steht es auch in der Baugenehmigung), dass wir mit einer anderen Baufirma bauen. Mitte Mai war es dann soweit und wir trafen uns an der Baustelle*. Der Erdbauer war auch extra zu diesem Termin hinzugekommen. Hier wurde seitens des Kellerbauers kundgetan, dass es in 5 Wochen (also Ende Juni) soweit sei. Der Erdbauer bekomme dann noch die Ausführungspläne (Anm.: auf diese wartet er heute noch). Einige Wochen später und zahlreiche Nachfragen unsererseits hatten ergeben, dass der Kellerbauer eigene Statikpläne erstellen lässt und es noch dauern würde. Das ganze zog sich bis Anfang September 2019 hin. Wir bekamen schriftlich einen Termin, ließen vorher den Erdbauer ausbaggern und dann kam doch alles anders. Wir erfüllten unsere Bauherrenleistung hinsichtlich Entwässerung. Damit war die Kellerbaufirma aber nicht einverstanden und es kam zu einer ersten Verzögerung. 2 Wochen später rückte dann der Bautrupp für die Bodenplatte an - endlich! Nach deren Fertigstellung hieß es, Montag kommt der Montagetrupp und stellt die Wände auf. Auch dies war mal wieder eine Fehlinformation. Nach weiteren Nachfragen beim Kellerbauer ergab es sich, dass wir schriftlich einen Termin für Anfang Oktober zur Kellerstellung bekamen. Leider hielt sich die Firma auch daran nicht. Sie kamen dann ein paar Tage später - gerade so,wie sie Lust hatten. Montag darauf sollten die Eisenbewehrungen erfolgen und die Kellerdecke betoniert werden. Die Monteure verließen am Montag die halbfertige Baustelle*, weil angeblich sich etwas in den Zwischenräumen befand und sie so nicht betonieren könnten. Wieder hieß es, Zusatzkosten für uns. Diesmal lehnten wir ab und warten noch heute. Jede Frist hat DFH versäumt, nur lapidar geschrieben, dass diese Fristsetzung nicht rechtens sei usw.

Wir lassen nun eine Ersatzvornahme machen, d.h. eine andere Firma baut den Keller fertig. Zwischenzeitlich haben wir uns auch von einem Anwalt beraten lassen und viel Geld für einen Bausachverständigen für Qualitätskontrolle ausgegeben.

Fortsetzung folgt ...