Sauna selbst gebaut: preiswert - aber nichts für Anfänger

Natürlich ist die selbstgebaute Sauna preiswerter als die komplett gekaufte und vom Fachbetrieb installierte. Der gelernte Handwerker - egal aus welcher Branche - und der erfahrene Hobby-Bastler können das. Doch wer nur wenig Erfahrung mit handwerklicher Arbeit hat, lässt von der selbstgebauten Sauna besser die Finger. Am besten lässt man sich vom Fachhändler beraten. Beim Holz-Marktplatz Holzland sind sowohl Fertigsaunen als auch die Materialien zum Selbstbau im Angebot. Bei 450 Holzfachmärkten ist garantiert ein Händler in Ihrer Nähe.

Kosten für Material, Installation und Betrieb

Kosten entstehen für Kauf, Installation sowie erhöhtem Stromverbrauch. Doch wer regelmäßig wöchentlich eine professionelle Anlage besucht, zahlt für das Tagesticket mindestens 15 Euro. Bei aufwendigen Saunalandschaften kommt locker das Doppelte zusammen. Da ist die eigene Haussauna am Ende preiswerter - entscheidend sind vor allem Stromkosten. Eine Sauna für zwei bis vier Personen erhöht bei drei Schwitzgängen die Stromrechnung um zwei bis drei Euro. Wer den Ofen mit Holz betreibt, benötigt fünf bis zehn Kilogramm für den gleichen Schwitzgenuss. Wird die Sauna für zwei bis vier Personen vom Fachbetrieb nicht nur gekauft, sondern auch installiert, gibt es bei den Preisen eine große Bandbreite. Bei der Massivholzsauna spannt sie sich von 2.000,- bis zu 20.000,- Euro und erklärt sich vor allem aus der Qualität des verwendeten Materials.

Überlegungen vor dem Saunabau

Die Frage ob die Sauna im Keller, im Bad oder im Garten entsteht, hängt von den baulichen Gegebenheiten ab. Bei einem großen Bad - mit Duschmöglichkeit und in der Regel auch Außenfenster - ist die Lüftung kein Problem. Das gilt auch für die Installation im Garten. Bei einer Kellersauna allerdings ist die Möglichkeit einer guten Be- und Entlüftung enorm wichtig. Außerdem sollten Duschmöglichkeit und Ruheraum mit Liegen vorhanden sein. Für die Außenmaße der häuslichen Sauna gelten: zwei Meter in der Breite und so viel Höhe, dass die Liegen im Schwitzraum auf drei Ebenen möglich sind. Gibt es dafür einen waagerechten Untergrund, am besten mit Estrich, Klinker oder Fliesen, kann es losgehen.

Material und Aufbau

Bausätze für die häusliche Saunaanlage sind erhältlich ab 1.200,- Euro aufwärts. Nach oben gibt es keine Grenzen, vor allem die Holzsorte und die Saunaofen-Qualität sind hier entscheidend. Dazu kommen noch die Arbeitsstunden und die Elektroinstallation mit Starkstromanschluss (380 Volt) - Letzterer muss zur Sicherheit unbedingt professionell sein! Es gibt grundsätzlich die Unterscheidung zwischen Massivholz- und Blockbohlensauna oder der Schichtbauweise. Bei der heute bevorzugten Schichtbauweise kommen Wandelemente von etwa 80 Zentimeter Dicke zur Verwendung. Der Saunaboden liegt auf einem Sockelrahmen, darauf entsteht die Wandkonstruktion aus Kanthölzern und auch die Decke: genauso wie die Wände. Alles besteht aus speziell für den Saunabau gehobelten Profilbrettern, zur Befestigung dienen nicht rostende Senkkopfschrauben. Die Sitzbänke sind 60 Zentimeter breit, zwischen der obersten Bank und der Decke gilt ein Mindestabstand von einem Meter. Für die Montage genügt ein guter Hobby-Werkzeugkasten. Die saunatauglichen Holzarten sind vielfältig: Sie reichen von der Helmlocktanne bis zur Polarfichte, von der Birke bis zur Eiche.