Mein Weblog

Vorwort:

Hallo liebe Mitleserinnen und Mitleser,

 

im Januar 2018 wurde aus einer sehr spontanen Schnapsidee ein handfestes Projekt "Wir bauen unser Traumhaus"; ein Haus zu bauen (wenn in Vechelde schon nichts vernünftiges zu kaufen ist).

 

Wir möchten Euch auf dieser spannenden Reise mitnehmen und freuen uns auf regen Austausch.

Kommentare und Nachrichten sind immer wilkommen, viel Spaß. 

Letzte 5 Blogeinträge:

Dienstag, 17 April, 2018 - 22:21

Heute hatten wir unseren ersten Termin mit der Baufirma auf unserem Grundstück.

Bisher vermuteten wir, das die Erde vom Grundstück rund um das Haus abgetragen wird und die Erde abtransportiert wird

Nun ist es aber so, dass das Nachbarsgrundstück ca. 0,5 Meter höher liegt, als unseres, so dass die Gefahr besteht, dass das Regenswasser in unser Haus eindringt, wenn wir auf Strassenniveau bauen.

Zur Option steht nun:

1) Erde abtragen, dann aber eine Drainage einsetzen um das Wasser vom Haus abzuleiten das vom Nachbargrundstück drückt und Abtransport des Erdaushubs.

2) Die Grundfläche vom Haus (und gleich auch für Terasse, Einfahrt etc. abtragen, mit Schotter auffüllen. Später wird die abgetragene Erde ums Haus verteilt. Dadurch wird das Haus hoch genug, um ohne Drainage vor Regenswasser geschützt zu sein und zusätzlich auf gleicher Höhe mit dem Nachbarn zu sein.

Hier haben wir uns für Option 2 entschieden, trotz vermutlich höheren Kosten. Uns ist es wichtig das Risiko von Regenwasserschäden durch das höher gelegende Nachbargrundstück so gering wie möglich zu halten. Bis auf ein Nachbargrundstück liegen alle Häuser höher als das Straßenniveau.

Als nächstes wird nun das Gras mit dem Bagger abgetragen. Dann endlich sieht man was auf dem Grundstück.

 

Eingestellt von Tanja und Florian
Montag, 16 April, 2018 - 21:27

Da es nächste Woche ja losgehen soll mit den Baggerarbeiten, haben wir uns auf den Weg zum Grundstück gemacht, um uns den neuen Nachbarn vorzustellen und  sie schonmal vorzuwarnen, dass es künftig etwas laut werden kann. Wir haben ja eine Baulücke in einem bestehendem Wohngebiet gekauft.

 

Alle sehr nett, aber unser direkter Nachbar war sehr erstaunt über den Verkauf des Grundstückes. Er hat nämlich ein Vorkaufsrecht, welches notariell beglaubugt ist. Nur wir wussten nichts davon, da uns der Verkäufer davon har nichts mitgeteilt hat. Das einzige bekannte Vorkaufsrecht war von der Gemeinde und die hat darauf verzichtet. Die Nachbarn hatten eigentlich schon geplant, das Grundstück zu kaufen und auch schon konkrete Pläne gehabt.

Sofern sie davon gebrauch machen, wäre für uns alles vorbei und wir hätten den ganzen Ärger, um unsere Schadenersatzansprüche gelten zu machen. Wir haben ja schon eine ganze menge Geld ausgegeben. Die Küche bestellt etc. 

 

Zum Glück haben uns die Nachbarn am Abend mündlich zugesichert, auf ihr Vorkaufsrecht zu verzichten. Die Frau meinte, dass sollte so sein, das wäre Schicksal. Trotzdem hab ich den Makler informiert mit der Bitte das zu klären, damit wir das auch schriftlich haben und nix schief geht.

 

Puh, dass war echt ein Schreck.

 

Mit der ersten Auszahlung bei der Bank gab es diese Woche auch etwas Schwierigkeiten. Diese war der Meinung, dass die Fälligkeitsmitteilug noch fehlt. Erst dann können sie die Auszahlung vornehmen. Merkwürdigerweise hatte uns die Bank den Auszahlungschein zugeschickt, weil sie die Fälligkeitsmitteilung erhalten hatten. 

Naja, also Fälligkeitsmitteilung nochmal per Post zugeschickt. Ein paar Tage ein Anruf der Bank, diese würde noch fehlen. Tanja hat der Sachbearbeiterin mitgeteilt, dass diese sowohl vom Notar, als auch von uns per Post eingereicht wurde. Nix angekommen. Also das ganze nochmal per Fax. Hier heben wir uns den Sendebericht über die Übermittlung an die Bank mal sicherheitshalber auf.

Eingestellt von Tanja und Florian
Montag, 16 April, 2018 - 21:13

Heute hatten wir einen Termin beim Bauunternehmen.

Die Baunanzeige wurde vom Architekten fertiggestellt.

Also haben wir gefühlte 1000 Seiten unterschrieben in dreifacher Ausfertigung.

da ab Einreichung der Bauanzeige nach 4 Wochen der Bau beginnen kann gehts nun endlich voran.

Nächste Woche kommt bereits der Bagger für die Erdarbeiten und der Vermesser für die Absteckung.

 

Wir haben diverse Aufträge erhalten, was wir nun erledigen müssen:

  • Baustrom beantragen
  • Elektriker beauftragen den Baustromkasten zu liefern und anzuschliessen
  • Standrohr für Bauwasser beantragen
  • Bautoilette besorgen
  • Container für den Erdaushub bestellen.

 

So hat Flo erstmal genug zu machen, damit die Zeit sinnvoll genutzt wird und einem nicht langweilig wird.

 

 

Eingestellt von Tanja und Florian
Montag, 16 April, 2018 - 21:05

Heute kamen jede Menge Rechnungen: 

  • Vermessungsbüro wegen dem Lageplan
  • Amtsgericht wegen Grundbuchvormerkung und Eintragung Grundschuld
  • Fälligkeitsmitteilung vom Notar für das Grundstück.

Da das Grundstück komplett über die Bank läuft, mussten wir das erste mal einen Auszahlungsschein ausfüllen. Diesen haben wir mit einer guten Erklärung rechtzeitig von der Bank bekommen, nachdem dort die Fälligkeitsmitteilung eingegangen ist.

Tanja hatte sich vorher die ganze Zeit gefragt, wie man das Geld eigentlich abruft:-).

 

Den ausgefüllten Auszahlungschein können wir entweder direkt per Fax oder per Post einreichen und das Geld wird dann direkt an den Empfänger ausgezahlt.

 

Eingestellt von Tanja und Florian
Montag, 16 April, 2018 - 20:55

Vom Bauunternehmer kam die Information, dass noch der Lageplan für den Architekten fehlt. Also wurde das Vermessungsbüro Jankowski beauftragt, diese für uns zu erstellen.

 

Wir hoffen das, dass schnell erledigt ist, denn in diesem Tempo ist ein Bauanfang noch nicht wirklich abzusehen.

Eingestellt von Tanja und Florian