Mein Weblog

Vorwort:

Ein herzliches Moin Moin von der schönen Ostseeküste!

Als kleinen Einstieg in unser Bautagebuch möchten wir uns und unser Lebensprojekt einmal kurz vorstellen.

Da sich bei uns Familienzuwachs angekündigt hat, haben wir uns dazu entschieden, nach fast 7 Jahren die gemeinsame Mietwohnung gegen den Traum vom Eigenheim zu tauschen. Durch einen Tipp meines Vaters und viel Glück, fanden wir binnen 4 Wochen das perfekte Grundstück mit der für uns optimalen Lage in einem Neubaugebiet in Klein Wesenberg, einem Dörfchen zwischen Lübeck und Hamburg. Es gibt so gut wie keine Bauauflagen oder Einschränkungen.

Nach diesem Glückstreffer, konnten wir uns dann recht schnell voll und ganz der Bauträgersuche widmen. Wir haben uns für ein Fertighaus mit Holzständerwerk ohne Keller entschieden. Zudem favorisieren wir ein altersgerechtes Bungalow ohne große Barieren und ohne Treppen zum Putzen.

Da wir beide große skandinavien Fans sind, war für uns relativ schnell klar, was wir suchen. Es soll ein Bungalow im typisch dänisch oder schwedischem Stil werden, mit großen Fensterfronten und offenen lichtdurchfluteten Räumen. Wer jetzt aber denkt, man hat die Anzahl der Bauträger stark reduziert, der irrt genauso wie wir. Über 20 Kataloge und Anbieter haben wir seit dem geprüft und uns zuerst eine kleine Vorauswahl zusammengestellt. Wie die Wahl auf EBH fiel, habe ich in den ersten Blogs genauer beschrieben.

Wir freuen uns auf die nächsten spannenden Monate und halten euch mit unserem Erfahrungsbericht auf dem laufenden.

Schöne Grüße aus Lübeck

Hendrik & Svenja

 

 

Letzte 5 Blogeinträge:

Dienstag, 22 Mai, 2018 - 12:33

Da der Mai glücklicherweise viele Feiertage hat und das Pfingstwochenende vor der Tür stand, konnten wir uns dem Verlegen der Fliesen im HWR und des Fliesenspiegels in der Küche wittmen.

Da wir uns das Verlegen eines kleinen Fliesenspiegels nicht so zeitaufwändig vorgestellt haben und der HWR eh voll mit Geräten steht, hatten wir uns dafür entschieden, das Geld für den Profi zu sparen und es selber in die Hand zu nehmen. Von EBH erworben wir ausreichend Fugenmörtel etc. um einen nahtlosen Übergang vom Bad in den HWR zu erhalten. Selbstverständlich nahmen wir also auch die gleichen Bodenfliesen 60 x 30 cm in Holzoptik. Gemäß EBH Angebot für die Größe der Fläche haben wir ca. 1.600 € gespart.

Zuerst haben wir den Boden und eine ca. 10 cm Sockelleiste mit Flüssigfolie grundiert und ein Dichtband in den Übergängen zur Wand verklebt. Anschließend kam eine zweite Lage Flüssigfolie aufgetragen. Die Leitungen und Rohre im Boden habe ich mit einer selbstgeschnittenen zweiseitig beschichteten Steroporleiste umrahmt und ebenfalls wie oben beschrieben abgedichtet. So erhalten wir eine wasserdichte Wanne und das Wasser kann bei einem Heizungs- oder Waschmaschinenschaden nicht in die Wände laufen. Dies hat den Vorteil, dass wir den Raum schneller wieder trocken legen können und in den Wänden kein zusätzlicher Schaden entsteht.

Nun ging es dann an das eigentliche Verlegen der Fliesen. Als absoluter Anfänger, der zum ersten Mal in seinem Leben, einen Fliesenschneider in der Hand hielt, benötigte ich für den 8 qm Raum ca. 10 Stunden. Aufgehalten hat vor allem das Schneiden der kleinen Ecken der Rohrauslässe etc. Hier war ich heil froh, 2 qm Verschnitt eingeplant zu haben. Zudem Sind diese kleine Fliesenkreuze eine wirkliche und günstige Hilfe. Wer jedoch halbwegs mit einer Flex umgehen kann, benötigt diese viel umworbene Papagaienzange nicht. Wir haben Sie für 14 € gekauft und für eine Fliese benutzt. Mit der Flex ging es wesentlich sauberer.

Am zweiten Tag ging es an das Verschlemmen der Fugen. Hier bietet es sich an zu zweit zu Arbeiten, da man gar nicht so schnell feucht nachwischen kann, wie der Mörtel an den Fliesen antrocknet. Aber mit der Hilfe meines Schweigervaters als Co-Piloten, haben wir es geschafft und auch diese sauerrei erfolgreich abgeschlossen. Dehnungsfugen und Wandabschlüsse wurden noch mit gleichfarbigem Silikon abgezogen und mit flexiblen Weichkunststoffleisten als Wischkante geschützt. Diese Weichkunststoffleisten sehen gar nicht schlecht aus, sind äußerst günstig und die Qualität... da reden wir am besten nicht drüber. Der Klebestreifen würde noch nicht einmal auf Glas kleben, geschweige denn auf einer mit Binderfarbe bestrichenen Wand. Ich habe dann einen Silikonstrefen mit auf die Rückseite aufgebracht und die Leiste mit einem Nahtroller fest an die Wand gedrückt. Jetzt halten Sie perfekt und sind für den HWR absolut ausreichend.

Als nächstes war der kleine Fliesenspiegel an der Reihe, der ja schnell von der Hand gehen sollte. Doch hier traten gleich mehrere Kleine Unwegsamkeiten für mich als Heimwerkerking auf. Zum einen lagen alle Steckdosen mittem im Spiegel und musste herausgeschnitten werden. Auch die Fliesen in der Fensterleibung und unter dem Fensterbrett mussten mit der Flex zurecht geschnitten werden. Was ebenfalls nicht bedacht wurde: Wir hatten zwar die gleiche Fliesen in drei unterschiedlichen Farben geordert und wir wussten das die Oberfläche wellig bzw. krum ist, jedoch waren diese auch unterschiedlich stark und zu allem Überfluss auch noch in sich gebogen. All dies machte das Verlegen nicht einfacher und nahm unter dem Strich einen ganzen Tag in Anspruch. Aber nun ist auch dieser an der Wand und die Küche kann kommen.Apropos Küche... Diese soll nun morgen angeliefert werden und wir können uns an die nächste Aufgabe auf unserer jetzt etwas übersichtlicheren Eigenleistungs-To-Do-Liste machen!

1 Kinderzimmer, das Schlafzimmer, der HWR, sowie der Wohn und Essbereich sind Einzugsfertig. Im Flur fehlen noch die Fußleisten, das zweite Kinderzimmer benötigt den letzten Anstrich, im Bad müssen noch die Waschbeckenarmaturen, Badewanne und der Spiegelschrank montiert und die Küche muss noch eingebaut werden. Dann sind wir erst einmal fertig für den Einzug.

 

Eingestellt von Sterntaler
Montag, 14 Mai, 2018 - 10:25

Das lange Himmelfahrtswochenende wurde von unserer Seite genutzt, indem wir mit den Bodenbelegen begonnen haben. Im Wohn- und Küchenbereich, sowie im Flur und in den Schlafzimmern haben wir jetzt Laminat verlegt. Entschieden haben wir uns für ein warmen und hellen Ton in Eichenoptik. Die Platten sind 1,20 x 30,0 cm und auf der Längseite gefugt um eine Dielenoptik zu schaffen. Hierzu kombinieren wir weiße Fußleisten mit "Hamburger Profil" 10 cm hoch und 2 cm stark. Geplant war eigentlich, das Laminat komplett durch alle Räume zu verlegen, ohne Übergangsschienen zwischen den Türen. Der Fachberater im Parkettstudio hat uns jedoch davon abgerate, da unsere zu verlegende Fläche zu groß ist und wir mehr Dehnungsfugen einbauen sollten, damit der Boden sich nicht anfängt zu wellen.

Die Übergangsschienen sind zwar nicht die schönste aber sicher besser als eine Hügelpiste im Wohnzimmer. So haben wir uns auf einen Kompromiss geeinigt und vom Flur in den Wohnbereich ohne Schiene durchgelegt, dafür aber die einzelnen Zimmer genau unter der Tür unterbrochen, sodass man die Schiene nur sieht, wenn die Tür geöffnet ist. Da wir aufgrund der Fußbodenheizung nicht bohren dürfen und die selbstklebenden die Dehnungsfuge zerstören würden, haben wir die Übergangsleisten in edelstahl mit Klicksystem genommen. Hier wird ein L-Profil mit Montagekleber auf den Boden geklebt, das Laminat mit Fuge angelegt und die Edelstahlschiene nur draufgeklickt. So erspart man sich auch die fiese Sockenfalle an den Schraubenköpfen. Verlegt wurde im Wohnbereich in Längsrichtung zu den Fenstern. Die Kinderzimmer wurden dann quer zu den Fenstern verlegt, da wir alle Bereich in die gleiche Richtung verlegen wollten. Die Fußleisten haben wir auf Gehrung gesägt, da wir die in unseren Augen nicht sonderlich schönen End- und Verbindungskappen aus Kunststoff nicht verwenden wollten. Zudem befolgten wir auch hier einen Profitipp und haben die Fußleisten mit Montagekleber verklebt und nicht wie üblich geschraubt oder geklickt.

Nach 3 anstrengenden Tagen (hauptsächlich auf den Knien meines Vaters) ist das Laminat verlegt und die meisten Fußleisten angebracht. Damit wir uns keine Kratzer eintreten, würde dann alles mit Malervlies ausgelegt und rund herum abgeklebt.

Als nächstes werden wir uns nun der ungeliebten Aufgabe des Fliesen verlegens im HWR und dem Spiegel im Küchenbereich wittmen.

Eingestellt von Sterntaler
Mittwoch, 9 Mai, 2018 - 11:05

Diesen Montag war es nun endlich soweit, die offizielle Hausübergabe erfolgte. Raus mit dem Bauzylinder und her mit den eigenen Schlüsseln zum Eigenheim!!!

Um 10:00 Uhr am Montag Morgen trafen Herr Böttinger und Herr Menzel von EBH ein und erledigten letzte Restarbeiten an der Elektrik und im Sanitärbreich. Zur selben Zeit fand sich auch ein Mitarbeiter von EON ein und verbaute uns die zwei Stromzähler (einen für normalen Verbrauchsstrom und einen für die Luftwasserwärmepumpe). Für die Wärmepumpe erhalten wir einen vergünstigten Stromtarif, da es sich um Heizstrom handelt.

Als diese Arbeiten erledigt waren, fand noch der Blower-Door-Test statt. Hierfür wurde ein Ventilator luftdicht am Fenster installiert. Dieser hat einen Überdruck von 50 Pa im Haus erzeugt und ein angeschlossenes Messgerät hat dann die Druckveränderung gemessen. Ergebnis nach ca. 30 min. war, dass unser Haus so dicht ist, wie es nur sein kann. Wir haben beim ersten Versuch gleich mit einem Wert von 1,0 bestanden. Der zugelassene Höchstwert liegt hier bei 1,6.

Anschließend sind wir dann systematisch jeden einzelnen Raum durchgegangen und haben das Haus von außen Begutachtet. Hier zahlte sich aus, dass wir uns gut vorbereitet hatten und einen Tag vorher das Haus mit einer Checkliste aus Buch "Kauf und Kauf eines Fertighauses" von der Verbraucherzentrale durchgegangen sind. Dieses Buch hat sich wirklich gelohnt. Es sind einige gute Tipps und für jede Abnahme Checklisten zu finden. Außerdem ließen wir die Tage zuvor auch unsere Familie mit offenen Augen durch und um das Haus laufen. Wirklich viel zu beanstanden hatten wir jedoch nicht gefunden. zumeist waren es nur noch Kleinigkeiten, da wir ja bereits die Dachbodenluke haben austauschen lassen, die Regenrinne begradigen ließen und einige stellen im Holz bzw. angerissene Bretter ausgetauscht wurden.

Am Ende standen nur noch 4 kleine Punkte auf der Bemerkungsliste:

1 Steckdose in der Decke wurde nicht richtig verbaut. Hier wollten wir eine normale Wandsteckdose, halt nur in der Decke für unsere freihängende Umlufthaube. Bekommen haben wir ein ca. 1,0 m langes heraushängendes Kabel mit einer Steckdose am Ende. Wir dürfen jetzt ein Elektiker beauftragen und dies Ändern lassen. Rechnung geht dann an EBH.

1 Rahmen für eine Datendose wurde zu wenig geliefert. Diese wird uns nun per Post zugeschickt.

Die Türklingel wurde vergessen zu montieren. Da es eh nur eine Funktklingel ist, wird uns diese nun nachgeschickt und wir können Sie anbringen wo wir möchten.

Die Kompressionsbänder aus Schaumstoff wurden an den Türen und Fenstern recht unsauber verarbeitet. Hier kommt noch einmal ein EBH Mitarbeiter und bessert dies aus.

Einen Punkt der es leider nicht mehr in unseren Mängelbericht geschafft hat, ist die Absaugvorrichtung der Be- & Entlüftung im Hausflur. Diese ist leider sehr mittig direkt neben dem Lichtauslass eingebaut worden und nicht wie gewünscht in eine der Zimmerecken. Dies ist lt. Aussage von Herrn Menzel zwar recht unlogisch aber hätte bei der Rohbauabnahme bemängelt werden müssen. Da wir auch wenig Lust haben, die bereits gestrichene Flurdecke wieder komplett aufmachen zu lassen, arangieren wir uns mit der Position. 

Ansonsten war die Abnahme recht unkompliziert. Wir behalten nach Absprache bis zur Beseitigung der Schaumstoffreste durch EBH und der Änderung der Steckdose 800,00 € von der letzte Rate ein und erhalten noch die Wärmeberechnung des Hauses (Energiepass haben wir bereits erhalten) sowie das Protokoll des Blower-Door-Tests. Gegen 15:00 Uhr waren wir mit allem durch und der Bauzylinder wurde gegen unser neues Türschloss ersetzt und wir erhielten unsere eigenen Haustürschlüssel.

Eingestellt von Sterntaler
Mittwoch, 9 Mai, 2018 - 09:12

Zu Beginn unserer Hausplanung, war es unsere Idee, zu allen 4 Ecken des Hauses ein Stromkabel nach außen zu führen. Denn Strom kann man immer gebrauchen, sei es für die Gartenbeleuchtung, weitere Steckdosen oder für Gartengeräte wie Heckenscheren etc.

Leider war EBH mit zusätzlichen Leitungen ziemlich teuer. Wir wären pro Laufmeter bei ca. 40,00 € gelandet. In unserem Fall wären dies Mehrkosten von knapp 1.850 € gewesen. Dies erschien uns doch recht unverhältnismäßig, sodass wir uns nur ein zusätzliches KG-Rohr auf die Vorderseite des Hauses haben verlegen lassen. Dies hat uns knapp 150,00 € zusätzlich gekostet, was wir uns im nachhinein auch hätten sparen können, da wir ja ein Mehrspartenanschluss übrig haben.

Nichstdestotrotz haben wir nun dieses Leerrohr verwendet um unsere Kabelstränge nach außen zu verlegen. Wir haben uns entschieden 3 Kabelleitungen zu verlegen. Ein Erdkabel mit 2 x 2,5 links am Haus herum bis vorn zur Terrasse. Hier werden wir auf der kompletten Seite Bewegungsmelder anschließsen und eine Außensteckdose im Bereich der Auffahrt installieren. Das zweite Erdkabel ist ein 5 x 2,5 und verläuft rechts um das Haus bis auf die hintereste Grundstücksecke auf der Terrassenseite. Hier soll später unsere Gartenhütte errichtet werden und da diese auch zum arbeiten und basteln genutzt werden soll, planen wir hier mehrere Steckdosen und Beleuchtung. Deshalb und weil die Leitung 50 m lang ist, haben wir uns hier gleich für ein stärkeres Kabel entschieden. Das dritte Kabel verläuft auch 30 m an der Hauskante entlang bis auf die Auffahrt. Dieses 5x4 Kabel dient allein der Reserve, sollten wir unseren Diesel später einmal gegen ein Elektroauto eintauschen, haben wir somit die möglichkeit eine Ladestation mit Starkstrom anzuschließen, ohne die Auffahrt wieder aufbrechen zu müssen. 

Wir haben hierfür die Gräben am Haus selber aufgebuddelt, die Kabel von außen durch das Leerrohr geschoben, dieses anschließend mit einem eingeklebten Deckel fest verschlossen und die zuvor hinein gebohrten Löcher für die Kabel mit Dichtmaße verschlossen. Anschließend wurden die Kabel dann in die entsprechenden Gräben gelegt und wieder verbuddelt. Nach der Hausübergabe werden die Kabel dann von einem befreundeten Elektriker an den Stromkasten angeschlossen.

Eingestellt von Sterntaler
Dienstag, 8 Mai, 2018 - 12:30

Damit wir die nächsten Wochen nicht in einer unebenen "Auffahrt" aus Kies, Schotter und Mutterboden stecken bleiben und auch nicht zu viel Dreck in das Haus tragen, haben wir uns entschieden vor dem Einzug noch die Auffahrt vorzubereiten und die aufgeschütteten Wesenberger Alpen in unserem Garten abzutragen. Ende letzter Woche war hierfür Gartenbau Andreas Schnoor aus Zarpen bei uns vor Ort und hat mit Bagger und Radlader ordentlich Erde bewegt.

Die Auffahrt ist nun ausgekoffert und mit feinem Schotter wieder aufgefüllt worden. Anschließend wurde das Gefälle angepasst, abgezogen und die gesamate Fläche abgerüttelt.

Auf der zukünftigen Gartenfläche wurde der unbrauchbare Boden abgetragen und der gute Mutterboden verteilt. Anschließend haben wir zusammen eine Höhe festgelegt und die Gefälle zu den Seiten besprochen. Die Fläche wurde dann abgezogen und verfestigt. Wir haben nun zu allen Seiten ausreichend Gefälle weg vom Haus und können die weitere Planung vorantreiben (Gartenhütte, Rasen, Auffahrt und Hauspodest).

Auch hier lief alles reibungslos und die Arbeit war schnell, sauber und sehr gut. Wir werden auf Gartenbau Schnoor sicher für die weiteren Arbeiten wieder zurück kommen.

Vorher:

Bei der Arbeit:

Nachher:

 

Eingestellt von Sterntaler