Nadine und Maik

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Montag, 10 April, 2017 - 15:01

Die Rostow Bau

Das erste Gespräch, welches überhaupt mit einer Hausbaufirma geführt wurde, war für uns zunächst erschreckend. Ein sehr netter jüngerer Herr hat sich ungefähr 2 Stunden Zeit für uns genommen und ist detailliert mit uns unsere Vorstellungen durchgegangen. Wir wurden gefragt, wie wir uns unser Haus vorstellen und was wir sehen, wenn wir davor stehen würden. Dazu gehörten natürlich Säulen am Eingangsbereich. Bzgl. der Zimmeraufteilung äußerten wir den Wunsch nach einem Ankleidezimmer, sowie 2 Kinderzimmern, wobei diese an der Terrasse liegen sollten. Hinsichtlich der Wohngröße haben wir uns anfänglich auf 115m² festgelegt. Alles wurde in einem extra Heft aufgeschrieben und nachdem alles gesammelt war, hatte man auch sofort ein passendes Haus für uns. Wie sagte der Berater? „Da habe ich ein Haus für Sie, dass all Ihren Wünschen gerecht wird – unser Haus Carmen“. Schade nur, dass dieser ca. 30 m² größer war, als geplant. Zwar wurden dann noch weitere Hausmodelle im Katalog angesehen, aber die Berechnung erfolgte letztlich auf Grundlage des viel zu großen Hauses. Auch bei der Kalkulation der Gesamtkosten wurde nur bedingt auf uns eingegangen. Das Grundstück wurde mit ca. 120 TEUR veranschlagt. Unsere oberste Schmerzgrenze lag zu diesem Zeitpunkt noch bei 100 TEUR – also wieder etwas mehr als wir wollten. So landeten wir schließlich bei einem Gesamtpreis inkl. aller geschätzten Nebenkosten von 396 TEUR. Die Kostenaufstellung bzw. das Angebot haben wir nicht ausgehändigt bekommen - das wäre ein Wettbewerbsvorteil, den sich Rostow Bau erarbeitet hat. Wir verabschiedeten uns freundlich und begannen unsere Vorstellungen in Frage zu stellen. So außergewöhnliche Wünsche haben wir doch gar nicht! Fest stand: so viel wollen und werden wir nicht ausgeben! Aber zum Glück hatten wir ja noch ein paar weitere Termine bei anderen Hausfirmen.

 

Town & Country

Der Herr von T&C ging die Sache komplett anders an. Nachdem wir nun erwarteten, von jeder Firma eine solch intensive Beratung zu erhalten, sammelte Herr Frank nur kurz unsere Wünsche und erzählte ein wenig von der Firma. Für uns interessant: der kostenlose Grundstücksservice. Herr Frank ging nun erstmal in den Urlaub und wollte sich danach bei uns melden, um einen Termin für das Angebot abzustimmen. In der Zwischenzeit haben wir ihm noch die ein oder andere Email mit Änderungswünschen geschickt, sodass man uns eigentlich immer auf „dem Schirm“ haben sollte. Leider passierte lange nichts, sodass wir nochmal nachgefragt haben.

Das Angebot war passabel und Herr Frank äußerst angenehm mit seiner entspannten Art. Was uns jedoch etwas negativ aufstößt: T&C arbeitet mit Franchise-Unternehmen. T&C ist also nicht gleich T&C. Zwar haben wir grundsätzlich nichts gegen ein „Haus von der Stange“ einzuwenden, haben aber doch die ein oder anderen Änderungswünsche. Der Preisvorteil, den T&C durch die Masse hat, verschwindet, wenn man seine persönlichen Wünsche einbringen möchte (z.B. Änderung der Bodenplatte in Form und Größe).

 

Scanhaus

Wir waren im Musterhaus in Biesdorf und ich kann sagen: wem die Bauweise gefällt, der ist hier gut bedient. Der Berater erinnerte uns ein bisschen an Jürgen von der Lippe und hat sich sehr viel Zeit genommen. Es wurde ebenfalls eine Kostenaufstellung gemacht und wir durften das Angebot sogar mitnehmen! Auch der Preis war vollkommen in Ordnung. Man muss also nicht zwingend 400 TEUR ausgeben! Großer Vorteil außerdem: Man zahlt erst ganz am Ende!

Scanhaus arbeitet mit Fertigelementen in Holzbauweise. Nach einiger Überlegung haben wir uns gegen diese Bauweise entschieden.

 

Markon Haus

Von Markon Haus haben wir das erste Mal auf der Hausbaumesse am Postbahnhof erfahren. Mehr oder weniger durch Zufall kam man mit einem Mitarbeiter der Grundstücksabteilung ins Gespräch. Ohne aufdringlich zu sein oder sofort einen Termin vereinbaren zu wollen, hat man sich über die verschiedenen Baugebiete unterhalten. Katalog mitgenommen, durchgeblättert, aber dann auch wieder aus dem „Rennen“ verschwunden. Dann erfuhren wir von einer Bekannten, dass diese mit Markon Haus gebaut hat und sehr zufrieden ist. Also nochmal im Internet recherchieren und Bautagebücher lesen. Markon Haus hat auch was, was bislang keine andere Hausbaufirma bieten konnte: Musterhäuser im Bungalow-Stil! Also entschieden wir uns, Markon Haus eine Chance zu geben und uns vor Ort ein Bild von den Häusern machen. Die Besichtigung der Häuser war laut Internet bis 18 Uhr möglich. Gerade noch rechtzeitig kamen wir an und wurden sehr freundlich begrüßt und „eingeladen“, uns das Haus anzusehen. Man zeigte uns in aller Ruhe das ganze Haus. In Neuenhagen gibt es noch ein zweites Musterhaus. Da Herr Kuhn dort eh nochmal hin musste (es war bereits nach 18 Uhr), bot er uns an, mitzukommen, damit wir uns auch von diesem Haus ein Bild machen konnte. Das nennt man mal Kundenorientierung. Das erste Musterhaus hat uns auch sofort in seinen Bann gezogen und wir hätten es vom Fleck weg gekauft. Zwei Dinge sprachen leider dagegen: 1. Das Haus war zu groß (146m²) und 2. es ist schon verkauft. Aber unser ewiges Problem des passenden Grundrisses schien ein Ende zu haben. Herr Kuhn zeigte uns auch gleich eine kleinere Variante des Hauses und erklärte uns, wie man einfach noch ein paar kleine Änderungen vornehmen könnte, damit er passt. Klingt gut!

Von nun an waren wir in regen Kontakt mit Herrn Kuhn. Wir haben Angebote erhalten, uns noch ein weiteres Musterhaus angesehen, viele (zum Teil banale) Fragen zur BLB gehabt und alles wurde zeitnah und ausführlich von Herrn Kuhn beantwortet.

Markon Haus hat kein großes „Inklusiv-Paket“, sondern man kauft alles individuell dazu. Der Preis am Ende ist zwar nicht der günstigste, aber das Bauchgefühl stimmt. Die Zeit, in der wir von anderen Hausanbietern noch auf Rückmeldung warteten, hat Herr Kuhn genutzt und die Messlatte verdammt hoch gelegt. Das gilt es zu toppen. Was auch nicht unmöglich ist....

 

Elbe Haus

Und so sind wir bei Elbe-Haus. Mit Elbe Haus hatten wir ebenfalls auf der Hausbaumesse ein erstes Gespräch und im folgenden einige Telefonate bzgl. Grundstücksangeboten. Leider war nichts in unserem Preis- und Größenbereich dabei. Wenn man sich die BLB und das Leistungspaket allgemein von Elbe-Haus ansieht, kann man nur begeistert sein. Unser Ansprechpartner ist grundsätzlich sehr nett, nur leider etwas „verstreut“. Im ersten Gespräch ging es weniger um ein konkretes Angebot als vielmehr darum, uns von der Vielzahl der Grundrisse zu überzeugen, die er schon gestaltet hat. Ein halbwegs passender Grundriss wurde gefunden und sofort begann Herr Lasch darin zu zeichnen und Änderungen unseren Vorstellungen entsprechend vorzunehmen. Ein Angebot sollte in der Folgewoche per Email kommen. Die Wochen vergingen und es passierte nichts. Nach knapp 3 Wochen hakten wir nach und es stellte sich heraus, dass Herr Lasch gar nicht so genau wusste, auf welcher Grundlage er das Angebot erstellen sollte. Nach Klärung sollte nun das Angebot binnen der nächsten 2 Wochen folgen. Leider kein guter Start und somit hat auch Elbe Haus – wie gut das Angebot auch sein mag – kaum noch Chancen.

 

Baumert-Immobilien/Schwabenhaus

Bei einer Internetrecherche nach Grundstücken stellte ich fest, dass ziemliche viele Grundstücke im Bereich Kausldorf/Mahlsdorf von Baumert-Immobilien bzw. Schwabenhaus vertrieben werden. Also nahmen wir Kontakt auf. In einer Mail schilderten wir, dass wir primär an der Grundstücksvermittlung interessiert sind und gern wissen möchten, wie das mit einem Makler läuft. Im Termin wurde darauf leider überhaupt nicht eingegangen. Herr Baumert rechnete uns vor, welche Summe wir lebenslang an Miete zahlen würden, wenn wir uns eine größere Wohnung suchen würden und welchen Spielraum wir ja nun quasi für die Finanzierung haben. Unsere Wunschrate von mtl. 800,- tat er zunächst als unrealistisch ab. Bei einer größeren Wohnung zahle man ja schließlich auch locker 1000,- EUR, sodass man schnell bei 720 TEUR landet, die man lebenslang an Miete zahlt. Da wären 360 TEUR Finanzierung ja wohl ein Klacks. Schnell stellte sich für heraus, dass wir mit Schwabenhaus keinesfalls bauen wollen. Einerseits wird nicht massiv sondern in Holzbauweise gebaut und andereseits wurden wir mit dem Berater nicht warm. Wie er sich sein Zertifikat „bester Verkäufer“ verdient hat, ist uns ein Rätsel. Ein Angebot wollten wir dennoch. Unsere Kontaktdaten wurden notiert und das Angebot sollte per Mail folgen. Wir warten und warten und warten....

 

City-Haus

Auch auf City-Haus sind wir nur durch Zufall gestoßen, da diese ein Baugebiet in Birkenstein haben. Der Internetauftritt war zunächst vielversprechend – auch hier gab es viele Ausstattungen in der Standardvariante und das „Rundum-Sorglos-Paket“. Nach einem ersten Rundgang durchs Musterhaus und dem anschließendem Gespräch mit Herrn Krüger stellten wir fest: hier kann doch noch jemand Markon Haus das Wasser reichen. Da City Haus die gleiche Bauweise und Baumaterialien wie Markon Haus verwendete, war das für uns der optimale Vergleich. Ein Angebot sicherte man uns per E-Mail innerhalb der nächsten 5 Tage zu. Leider kam nichts. Auf unsere Nachfrage reagierte man mit „Das Angebot ist fertig, muss nur nochmal kontrolliert werden und geht morgen früh raus“. Wieder kam nichts. Nach nochmaligen „Betteln“ wurde uns abends noch das Angebot per Mail geschickt. Das Angebot war nicht schlecht, lag preislich in ähnlichen Sphären wir Markon Haus und hatte sogar die Verklinkerung inklusive. Auf Fragen zur BLB wurde schnell, jedoch zum Teil nur etwas schwammig geantwortet. Trotz allem sind wir nicht vollends von City Haus überzeugt, da auch hier eine gewisse Unzuverlässigkeit den positiven Eindruck schmälert.

 

Team Massivhaus

Mit Team Massivhaus hatten wir eigentlich als erstes Kontakt. Nach Durchsicht des Hauskataloges und einigen ersten Vorstellungen von uns, bekamen wir recht zeitnah ein erstes Angebot per Email. Im persönlichen Gespräch wurde unser Angebot nochmal abgeglichen, da sich zwischenzeitlich auch bei unseren Vorstellungen einige Änderungen ergeben haben. Das neue Angebot wurde uns einige Tage später zugemailt. Preislich ganz interessant, da einiges günstiger als Markon. Jedoch muss man sich bei Team Massivhaus um alles selbst kümmern und gewisse Gewerke (z.B. Malerpaket) ist nicht inklusive bzw. buchbar. Somit leider nicht weiter interessant.

 

Roth Massivhaus

Bereits auf der Baumesse haben wir mit einer Dame von Roth einen Termin vereinbart. Nachdem man jedoch gehört hat, dass Rostow und Roth im ähnlichen Kd.- und Preissegment unterwegs sind, haben wir diesen abgesagt. Auch die Dame selbst hat nicht unbedingt unseren „Geschmack“ getroffen. Jedoch mussten wir feststellen, dass in unserer unmittelbaren Nachbarschaft die Baustellen und Häuser von Roth nur so aus der Erde schossen. Also haben wir uns doch nochmal genauer umgesehen und nach einigen Recherchen auf der Internetseite stellte man schnell fest: Roth könnte doch ganz interessant sein! Unser neuer Ansprechpartner war nun Herr Kühmel – ein sympathischer und begeisterter Herr.

Im Beratungsgespräch wurden unsere Wünsche gesammelt und bereits Details erfragt, sowie Beispielfotos von vergangenen Bauprojekten gezeigt. Das dazugehörige Angebot sollte kurze Zeit später in unserm Maileingang liegen und ein Folgetermin wurde bereits im Erstgespräch vereinbart.
Roth hat eine ganz andere Bauweise als Markon. Statt mit Blähtonwänden wird hier Stein auf Stein mit Ytong-Steinen gearbeitet.

Das Angebot hat uns sehr gut gefallen – sehr transparent und auch noch günstiger als Markon. Außerdem haben wir hier auch alle bisher bekannten Extra-Wünsche preislich dargestellt bekommen, wohingegen wir bei Markon noch die ein oder andere offene Position haben (z.B. Fensterbänke außen). Die Ausstattung bei Roth ist mit dem Komfort-Paket schon sehr hoch (Rolläden, Fliesenpaket, etc.), sodass wir nicht mehr viel „dazubuchen“ müssen.

 

Fazit

Nun haben wir zwei tolle Angebot, zwei super nette Berater und die Qual der Wahl. Da man bei solch einem Thema nicht mehr aufgrund irgendwelcher Sympathien entscheiden kann, geht man nach dem Preis. Und der spricht ganz eindeutig für die Firma Roth Massivhaus. Differenz je nach Ausstattung: ca. 13 TEUR.

 

 

 

 

 

Eingestellt von Nadine und Maik
Montag, 10 April, 2017 - 14:54

Ein eigenes Häuschen – das stand für uns eigentlich schon ziemlich lange fest. Sporadisch wurden immer mal wieder die verschiedensten Internetseiten nach passenden Grundstücken durchforstet. Und um überhaupt mal einen Überblick zu bekommen, was denn so ungefähr auf uns zukommt, wenn wir ein Grundstück gefunden haben, besuchten wir im März 2015 die Hausbaumesse am Berliner Postbahnhof. Unzählige Firmen überrannten einen förmlich. Der Messe folgten etliche Termine bei Hausbaufirmen, um uns beraten zu lassen. Eine Beratung folgte der nächsten, bis wir im Mai 2015 sogar schon einen Hausvertrag unterschrieben haben. So viel zum Thema: “erstmal nur informieren”.

Im November 2015 dann der Glückstreffer: auf dem Heimweg vom Urlaub signalisierte mir mein Handy “es gibt einen neuen Treffer zu Ihren Suchkriterien”. Und wie es der Zufall so will, war das dort angebotene Grundstück genau in der Gegend, wo wir unbedingt hinwollten. Eine Stunde später waren wir zusammen mit dem Makler auf dem Grundstück, einen Tag später bekam der Makler schon unsere Zusage. Und nun ging es los…

Eingestellt von Nadine und Maik