C & M

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Mittwoch, 19 Juli, 2017 - 18:26

Gestern wurde uns für heute vormittag mal wieder die Aufstellung der Gesamtkosten versprochen. Als wir gegen Mittag immer noch nichts gehört hatten, haben wir uns mal wieder telefonisch mit unserem Vermittler in Verbindung gesetzt. Auch er konnte sich das Fehlen der Kostenaufstellung nicht mehr erklären und versprach sich darum zu kümmern. Gleichzeitig forderten wir bis heute nachmittag die Aufstellung der Gesamtkosten oder wir würden uns mit der Geschäftsleitung in Verbindung setzen um über alle bisherigen Vorkommnisse zu berichten. Als wir gegen 16 Uhr immer noch nichts von unserem Vermittler gehört haben, riefen wir erneut an. Er sagte uns, dass aufgrund einer Kriesensitzung niemand zu erreichen sei, er aber bei allen Verantwortlichen um Rückruf gebeten habe. Außerdem sagte er, dass er bis heute Abend die Kostenaufstellung von der Zentrale besorgt haben würde oder zumindest den Grund für die vielen Verspätungen in Erfahrung gebracht haben würde. Bisher (18:20) haben wir noch nichts neues gehört und glauben auch nicht mehr daran, dass wir heute mit einer Kostenaufstellung rechnen können, sodass wir vorraussichtlich morgen Vormittag ein unangenehmes Gespräch mit der Geschäftsleitung führen müssen. Wir hoffen danach auf Besserung der Situation und das das Nichteinhalten von mehrfach zugesagten Terminen aufgeklärt wird.

 

Update:

Tatsächlich ist um kurz nach 20 Uhr noch die Aufstellung der Kosten per Mail bei uns eingangen. Viele Mehrkosten waren aufgrund unserer Wünsche enstanden und viele Kleinigkeiten von den wir nicht wussten das hier Mehrkosten enstehen hatten sich zu größeren Kosten als gedacht aufsummiert. Desweiteren war der Brief an einigen Stellen Fehlerhaft. Wir hatten bereits von Anfang an um die Herausnahme von Positionen gebeten. Teilweise wurden hierfür "falsche" Preise gutgeschrieben oder der Entfall wurde erst gar nicht aufgelistet, sodass wir immer noch nicht unseren Gesamtpreis ausrechnen konnten und die Enttäuschung natürlich groß war, da nach langem Warten die Aufstellung noch fehlerhaft und unvollständig war.

Eingestellt von c und m
Dienstag, 18 Juli, 2017 - 20:00

Nach langen Suchen haben wir haben uns für ein Grundstück mit Hanglage, das exklusiv über Massivhaus Mittelrhein (MHM) angeboten wird entschieden. Der Vermittler machte einen kompetenten Eindruck, die Firma hat einen sehr guten Ruf und da das Grundstück exklusiv vermitteltet wurde sind wir davon ausgegangen das im Vorfeld durch MHM alle Probleme die bei dem Grundstück auftreten könnten geklärt sind. Dies wurde uns so auch seitens des Vermittlers bestätigt.

Unser Haus sollte wie folgt aussehen:

  • Ca. 160-180 m² über 2 Etagen (Eingang von der Straße im Obergeschoss und Ausgang vom Untergeschoss in den Garten)
  • Großer Dachstuhl als Abstellraum (45° Dachneigung war bis dato durch einen bald in Kraft tretenden Bebauungsplan festgelegt)
  • Dachform als Walmdach (Walm- oder Satteldach aus Bebauungsplan festgelegt)
  • Garage und Carport direkt an der Grundstücksgrenze der Nachbarn
  • Luftwasserwärmepumpe (Erdwärme wäre auf dem Grundstück nicht möglich gewesen)

Bereits im Vorfeld haben wir selbst mehrfach darauf hingewiesen, dass das Bauen einer Garage und eines Carports bei Hanglage direkt an der Nachbarsgrenze problematisch sei, da mittlere Höhen über Geländeoberkante eingehalten werden müssen. Unser Vermittler hatte uns daraufhin mittgeteilt das dies hier kein Problem sei und eine mittlere Höhe bei Garage und Carport von 3 m am Hang realisierbar sei und der Bau von Carport und Garage kein Problem darstelle. Dies habe er auch bei einer Gebietsleitersitzung speziell für dieses Grundstück abgeklärt. Des Weiteren haben wir darauf hingewiesen, dass der private Abwasserkanal der auf den Zeichnungen des Grundstücks eingetragen war, viel weiter an unserem Baufenster liegt als auf dem Plan dargestellt. Daraufhin hatte unser Vermittler uns mittgeteilt, dass die Lage bekannt sei und für unser Haus ausreichend Platz vorhanden sei.

Da unserer Bedenken bzgl. des Grundstückes zerstreut waren, haben wir am 08.04.2017 kurz vor unseren drei wöchigen Urlauben dazu entschieden den Vertrag bei MHM zu unterschreiben. Direkt im Anschluss haben wir auch unseren Termin für das 1. Planungsgespräch mit der Architektin für den 19.07.2017, eine Woche nach unserem Urlaub, ausgemacht.

Bis hierhin hatten wir ein gutes Gefühl bei der Firma und der Arbeitsweise. Die ersten Probleme fingen jedoch bereits vor dem ersten Planungsgespräch an. So bekamen wir während unseres Urlaubs in Mexiko fälschlicherweise die erste Rechnung übersende, sodass wir erst einmal hinterher telefonieren mussten um das Missverständnis aufzuklären. Es wurde wohl bei unserem Projekt ausversehen der falsch Haken gesetzt.

Eingestellt von c und m
Dienstag, 18 Juli, 2017 - 20:00

Bereits im Vorfeld unseres ersten Planungsgesprächs traten die ersten Probleme auf. Die Architektin hatte unsere beiden Emailadressen falsch abgetippt und somit ihre Emails und Entwürfe an „fremde“ Adressen gesendet. Dadurch haben wir erst am Tag vor dem geplanten Termin telefonisch erfahren, dass sich unser Termin um eine Woche nach hinten auf den 26.05.2017 verschoben hatte. Solche Fehler können natürlich passieren und auch die Terminverschiebung war kein allzu großer Beinbruch.

Als jedoch weiterhin Emails an falsche Adressen verschickt wurden, wurden wir langsam skeptisch. Immerhin stimmte eine Emailadresse, sodass wir informiert waren und beim dritten Versenden unserer korrekten Emailadressen zusammen mit einem eigenen Entwurf an die Architektin kamen tatsächlich alle Email zuverlässig bei uns beiden an. Verpasst hatten wir aber einen Ihrer ersten Entwürfe, da sie anscheinend nicht kontrolliert hatte, welche Emails/Information wir aufgrund der falschen Adresse nicht erhalten hatten.

Dadurch haben wir die Umsetzung unseres Entwurfes im ersten Planungsgespräch das erste Mal gesehen. Mit dem Grundriss an sich waren wir bis auf ein paar kleinere Änderungen zufrieden.

Laut unserem Vermittler sollten Zu- und Abluft über Tür bzw. Fensterzargen laufen. Hier hatte eine Fehlinformation stattgefunden, sodass die tatsächliche Zu und Abluftversorgung jeweils vor den Fenster im Boden liegt (was uns nicht ganz so gut gefiel). Vor allem Problematisch war das z.B. in der Küche ein 30x30 cm Schacht für Abluftleitung untergebracht werden musste. Dieser Störte enorm aufgrund unseres Wunsches die Küche relativ klein zu halten.

Des Weiteren war für die Architektin der Bau unserer Garage und des Carports nicht so unproblematisch (aufgrund der mittleren Wandhöhen) sodass eine Erlaubnis der Nachbarn erforderlich sei. Dies entsprach nicht den Aussagen des Vermittlers und hat uns selbstverständlich stutzig gemacht, da laut Vermittler das ganz unproblematisch sei.

Auch in diesem Gespräch hatten wir nochmal darauf hingewiesen, dass die Lage des Kanals nicht stimme und der Kanal deutlich näher an unserem Haus läge. Hier schien es erstmal keine Probleme zu geben.

Das Größte Problem jedoch war für uns, dass das große begehbare Dach, dass uns seitens des Vermittlers versprochen wurden, sich als Binderkonstruktion mit Abständen von 70 cm herausstellte, dass kaum als Stauraum zwischen den Binderstreben nutzbar war. Hier waren wir sehr frustriert da wir unserem Vermittler gesagt hatten dass und ein frei begehbarer Dachstuhl als Abstellfläche enorm wichtig sei und uns dies auch so vermittelt wurde.

Diesen Punkt haben wir daraufhin als wesentlichsten Punkt zur Klärung in das Protokoll aufgenommen. Als Lösung wurde uns vorgeschlagen auf einen Dachstuhl mit Konstruktionsvollholz als Sparrendach zu gehen. Dies sei allerdings mit Mehrkosten verbunden.

So haben wir unser erstes Gespräch relativ frustriert verlassen, da unsere wichtigen Punkte aufgrund dessen wir den Vertrag unterschrieben hatten erstmal nicht realisiert wurden und auch nicht klar war ob diese wirklich realisierbar seien oder ggf. mit unbekannten Mehrkosten verbunden seien.

Am nächsten Tag haben wir direkt bei unserem Vermittler angerufen um unserem Frust Luft zu machen und er sagte er würde dafür sorgen, dass zügig die Mehrkosten für das Dach ermittelt würden und er würde auch Gespräche mit den Nachbarn bzgl. Garage und Carport führen.

Am nächsten Tag meldete er sich noch einmal generell zurück und teilte uns mit, dass der Bebauungsplan der für unser Haus gelten sollte zur Zeit von der Gemeinde angefochten wird und wir uns evtl. gar nicht an diesen halten müssten sondern wir uns voraussichtlich nach §34 an der Nachbarbebauung orientieren müssten. Die Klärung dieser Thematik hat mehrere Wochen in Anspruch genommen. Des Weiteren mussten wir nach Entscheidung der Stadt, dass wir uns an die Nachbarbebauung halten müssten, einen Vermesser beauftragen, der die Nachbarbebauung einmisst, an der wir uns zu orientieren hatten.

In der neuen Woche kam auch direkt die erste Rechnung (diesmal korrekterweise). Jedoch besprachen wir mit unserem Vermittler, dass wir diese Rechnung erst bei Klärung der Mehrkosten für das Dach und der tatsächlichen Bebauung bezahlen würden. Dies war tatsächlich kein großes Problem da er verstehen konnte, dass wir diesbzgl. Planungssicherheit haben wollten.

Desweiteren wurde ein Vermesser beauftragt die Nachbarbebauung zu vermessen (ca. 840€). Die Messungen wurde dann am 14.06 durchgeführt und die Ergebnisse vom Vermesser an die Architektin übersendet.

Währenddessen hatte die Architektin weder unsere Anmerkungen aus dem Planungsgespräch in die Zeichnungen eingearbeitet noch wurden seitens MHM eine Kostenaufstellung für das KVH Dach mit großer begehbaren Fläche zugestellt. Auch hatten wir noch diverse Fragen bzgl. der Lüftungsanlage, zur Neigung der Garagen- und Carportzufahrten u.v.m. Diese wurde Größtenteils nicht oder nur halbherzig beantwortet. Wir waren z.B. skeptisch ob die Garageneinfahrt zu steil sei. Als Lösung hatten wir gefragt ob man das Haus etwas höher setzten könnte um die Neigung zu verringern. Offensichtlich war die vorherige Neigung zu steil und die Antwort der Architektin war „ja wir können das Haus hochsetzten“. Auch auf die Frage ob die Außenanlage der Luftwasserwärmepumpe vor unserem Schlafzimmerfenster hörbar sei und ob es evtl. sinnvoll sei Sie eher vor das Badezimmerfenster zu setzen kam nur die Antwort „ja wir können die Außenanlage vor das Badezimmerfenster setzten“. So zog es sich mit etlichen Fragen (wir hatten zwischendurch über 20 unbeantwortete Fragen verteilt über mehrere nur halb beantwortete Emails) bis wir eine mehr oder weniger böse Email an unseren Vermittler geschrieben haben. Daraufhin wurde seitens der Architektin zumindest versucht alle Fragen zu beantworten, jedoch hat sie auch hier eher halbherzig geantwortet sodass immer mehrere neue Fragen aufgetreten sind und auch Anhänge die Sie hat zukommen lassen wollen wurden regelmäßig auch auf Nachfragen vergessen.

Dadurch wurden wir immer mehr gestresst von unserem Projekt und auch die Tatsache, dass die Kostenaufstellung für das Dach und auch die generelle Kostenaufstellung aufgrund von Änderung  um die wir mehrfach gebeten hatten noch auf sich warten ließen, war nicht grade förderlich.

Am 22.06, also nicht ganz einen Monat nach dem Planungsgespräch, kamen die überarbeiteten Zeichnungen, mit der Information, dass das aktuell geplante Haus doch auf dem Kanal, auf den wir bereits mehrfach hingewiesen hatten, liegen würde, sodass hier diverse Umplanungen erforderlich seien. Außerdem wurden viele Änderungswünsche aus den vorherigen Mails und aus dem Planungsgespräch nicht berücksichtigt. Insbesondere der Wunsch nach einem Begehbaren Dach wurde nicht umgesetzt, genauso wenig wie wir einen Kostenvoranschlag dafür erhalten haben. Dadurch ging erneut das Email schreiben und telefonieren mit Änderungswünschen los.

Eingestellt von c und m
Dienstag, 18 Juli, 2017 - 20:00

Am Freitag den 30.06.2017 haben wir dann erneut überarbeitete Pläne seitens der Architektin erhalten. Auch der Kostenvoranschlag für das KVH-Dach (rund 15.000€ Mehrpreis) wurden uns mittgeteilt. Eine Gesamtkostenaufstellung wurde uns leider immer noch nicht mittgeteilt, sodass wir auch fast nach einen Monat Planung nicht wirklich wissen wie teuer der Hausbau tatsächlich wird.

Aufgrund des Kanals musste das Haus etwas Breiter und dafür kürzer werden und etwas weiter Richtung Straße rücken. Aufgrund der Änderungen hatte die Architektin all unsere Räume komplett umgestellt. Mit dem neuen Grundriss waren wir mehr als nur unzufrieden. Wir hatten mehrfach gesagt, dass wir einen Weg vom UG in den Garten wollen, der nicht z.B. durch die Kinderzimmer führt. Dieser wurde Ersatzlos gestrichen. Des Weiteren sollte das Büro im EG später als Schlafzimmer dienen, falls man im Alter keine Treppen mehr laufen kann. Dies wurde allerdings so klein geplant, dass kein Bett mehr hineinpasst und auch diverse andere Änderungen hinsichtlich Größe und Anordnung der Räume haben uns überhaupt nicht gefallen. Daraufhin haben wir uns hingesetzt und den Grundrisse mit Microsoft Visio selber mühselig maßstäblich mit allen Wandstärken etc. gezeichnet und wieder nahezu  auf den alten Stand gebracht. Diesen Grundriss haben wir dann am 02.07 der Architektin zukommen lassen.

Tatsächlich kam direkt am 04.07 eine überarbeitete Version unserer Zeichnungen die uns deutlich besser gefiel. Ein paar Kleinigkeiten waren trotz mehrfachem Hinweis noch falsch umgesetzt aber es waren keine gravierenden Probleme mehr zu erkennen. Einzig hatte uns gewunderte das auf einmal Wände im UG deutlich stärke eingezeichnet wurden. So wurden die Seitenwände von 42,5 auf 48 cm und einige Innenwände von 17,5 auf 24 cm erhöht, wodurch einige Durchgänge etwas schmaler als von uns geplant wurden. Dies war auf keinem der vorherigen Pläne so eingezeichnet und auf Nachfrage wurde uns mittgeteilt, dass die Erfahrungswerte seien.

Nach weiteren kleinen Änderungen am Grundriss und der Mitteilung, dass wir Anfang der Woche (10.07. bis 14.07) mit den tatsächlichen Kosten rechnen können waren wir vorerst etwas optimistischer gestimmt. Als am 14.07 noch keine Angaben zu den Kosten eingegangen waren wurden wir nach telefonieren auf den 17. allerspätestens 18.7 vertröstet. Auch an diesen beiden Tagen haben wir nichts gehört und wurden auch nach telefonieren auf morgen den 19.07 vertröstet.

Eingestellt von c und m